News vom 24.08.2007

Österreichische Post spricht mit Personalvertretung über effizientere Briefzustellung

Optimierung von Prozessen und Abläufen
Qualitätsorientiertes, transparentes Entlohnungssystem

Die Österreichische Post AG verbessert stetig die operative Performance. Daher werden mit der Personalvertretung neue Regelungen hinsichtlich Arbeitsprozesse und –abläufe besprochen. Wichtig für die Österreichische Post ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, und weiterhin die Nr. 1 in Qualität und Prozessgeschwindigkeit zu sein. Kundennutzen, Standardisierung der Produkte und Leistungen, sowie stetige Prozessoptimierung sind die Erfolgsfaktoren, an denen sich das Unternehmen orientiert.

Seit Jahresbeginn werden konstruktive Gespräche mit Personalvertretern der Post geführt, deren Ziel es ist, den durch die technische Modernisierung verringerten Arbeitsaufwand zu berücksichtigen und mehr Transparenz im Entlohnungssystem zu schaffen. Die Arbeitsprozesse werden besser gestaltet und standardisiert – dadurch wird der persönliche Arbeitsaufwand bei gewissen Tätigkeiten für jeden einzelnen Mitarbeiter weniger und es kommt zur Arbeitsentlastung bei internen Tätigkeiten.
In Summe gibt es also eine Umschichtung; Eine Stunde weniger in der Zustellbasis bedeutet eine Stunde mehr beim Kunden. Die Wochenarbeitszeit von 40 Stunden bleibt gleich.

Arbeitsvereinfachung zur Entlastung der Briefträger:
• Mehr Vorsortierung in den Briefzentren (Eröffnung Logistikzentrum Hall/Tirol im Oktober 2007, Modernisierung Logistikzentrum Graz)
• EDV-Unterstützung bei Abrechnungstätigkeiten
• Streckenoptimierung durch EDV-gestützte Tourenplanung
• Modernisierung der Betriebsmittel: Neue Sortiertische (Zustellertische) für Briefträger
• Optimierter Fuhrparkeinsatz

Durch die Umschichtung des Arbeitseinsatzes soll es auch zu einer Anpassung der Bemessungsgrundlage für Briefzusteller kommen, sonstige Mehrleistungen werden abgegolten.
• Mehr Transparenz und Gerechtigkeit in der Bezahlung der Zusteller
• Anpassung der Bemessungsgrundlage für Aufgaben von Landzustellern
• "Schutzbrief für Mitarbeiter" - keine Kündigungen
• Entlastung der über 50-jährigen Mitarbeiter
• Qualitätsorientierte Prämienerhöhung
• Wochenarbeitszeit bleibt wie bisher bei 40 Stunden


"Die logistische Weiterentwicklung in der Zustellung ermöglicht uns auf Basis modernster Technologien produktiver zu arbeiten. Dadurch haben wir eine Arbeitserleichterung bei Verwaltungs- bzw. Nebentätigkeiten und mehr Zeit für unsere Kunden", so DI Walter Hitziger, Vorstand für Produktion und Logistik der Post.

Wie bereits in zahlreichen Pressekonferenzen kommuniziert, erwartet die Österreichische Post in den kommenden Jahren - auf Grund der verbesserten technischen Möglichkeiten und interner Prozessoptimierung - in Summe einen reduzierten Mitarbeiterbedarf in Österreich von 400 Personen pro Jahr. Dies geschieht ausschließlich durch natürliche Fluktuation.

Am Montag, den 27. August 2007 wird der Zentralausschuss des Betriebsrates, in welchem beide Fraktionen vertreten sind, diese Maßnahmen diskutieren, Beschlüsse sind abzuwarten. Unterschiedlich genannte Zahlen und Fakten seitens der Belegschaftsvertretung sind zu prüfen. 


Rückfragehinweis:
Österreichische Post AG
Public Relations
Siegfried Grobmann
T: +43 (0) 57767 – 23466
E: siegfried.grobmann@post.at

Österreichische Post AG
Investor Relations & Public Relations
Harald Hagenauer
T: +43 (0) 57767 – 30400
E: harald.hagenauer@post.at

Wien, 24. August 2007