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Aktie und Investor Relations

Märkte von Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt

Auch 2009 war ein nicht gerade einfaches Jahr an den Kapitalmärkten. Das erste Quartal 2009 war von einem weiteren Abschwung gekennzeichnet, auch der österreichische Leitindex ATX gab nochmals um fast 20% nach und erreichte seinen Tiefststand am 9. März 2009. Von diesem Zeitpunkt an bis Ende 2009 konnte der Leitindex um mehr als 75% zulegen. Diese Erholung ist in Österreich und anderen Ländern vor allem den zyklischen Aktienwerten und der Erholung der Finanztitel zu verdanken. Der Fokus der Investoren lag auf diesen Titeln und nicht so sehr auf Dividendentiteln Österreichischen Post.

Stabile Dividende

Die Österreichische Post verfolgt weiterhin das Ziel, den Aktionären attraktive Dividenden und Total Shareholder Returns zu bieten. Für das Geschäftsjahr 2009 wird der Vorstand der Hauptversammlung am 22. April 2010 die Ausschüttung einer Dividende von 101,3 Mio EUR, dies entspricht 1,50 EUR pro Aktie, vorschlagen. Die Dividende wird am 6. Mai 2010 ausgezahlt. Auf Basis eines Aktienkurses von 19,02 EUR per Ende Dezember 2009 errechnet sich damit eine Dividendenrendite von 7,9%. Seit dem Börsegang wurde den Aktionären in Summe 5,90 EUR Dividende pro Aktie ausbezahlt. Auf Basis des Emissionskurses von 19,00 EUR (30. Mai 2006) errechnet sich – inklusive der Dividendenzahlungen – bis Ende 2009 eine Gesamtrendite (Total Shareholder Return) von 31,2%.

 

Auch für die kommenden Jahre strebt die Österreichische Post – unter der Voraussetzung einer anhaltend guten Geschäftsentwicklung und einer unverändert soliden Finanzlage – eine nachhaltige Dividende von 1,50 EUR pro Aktie sowie eine Ausschüttungsquote

Kursentwicklung und Umsätze
Die Österreichische Post ist seit dem 31. Mai 2006 als europaweit drittes börsenotiertes Postunternehmen an der Wiener Börse gelistet. Während die Österreichische Post Aktie für 2009 einen Rückgang um 21,1% hinzunehmen hatte, stieg der ATX um 42,5%, der für die Post relevante Branchenindex DJ Euro Stoxx Transportation um 32,5%. Weit positiver sieht die Betrachtung über den gesamten bisherigen Zyklus der Wirtschaftskrise, ausgehend von Anfang 2008 bis Ende 2009, aus: Die Post konnte mit einem Rückgang um 20,7% den ATX klar outperformen, der einen Rückgang um 44,7% verzeichnete.

Auf Basis des Kurses von 19,02 EUR per Ende 2009 errechnet sich eine Marktkapitalisierung von knapp 1,3 Mrd EUR. Der Umsatz an der Wiener Börse lag 2009 bei mehr als 41 Millionen Stück gehandelten Aktien, das sind etwas mehr als 850 Mio EUR (in Einzelzählung).

Da die Österreichische Post keine Anleihen emittiert, liegt für das Unternehmen kein Rating vor.

Vertreten in zahlreichen Indizes
Seit 18. September 2006 ist die Post Aktie im ATX, dem Leitindex der Wiener Börse, enthalten. Der ATX setzt sich aus jenen 20 österreichischen Unternehmen zusammen, die den höchsten Börseumsatz und die größte Marktkapitalisierung aufweisen. Die Gewichtung der Post Aktie im ATX betrug per Ende Dezember 2009 1,8%. Neben dem ATX ist die Post unter anderem im ATX Prime, dem VÖNIX (dem österreichischen Nachhaltigkeitsindex) sowie im DJ Euro Stoxx Transportation Index vertreten.


Aktionärsstruktur

Durch den Börsegang im Jahr 2006 reduzierte sich der Anteil der österreichischen Staatsholding ÖIAG (Österreichische Industrieholding AG) am Grundkapital der Österreichischen Post AG von zuvor 100% auf 51% bzw. 35,7 Mio der ausstehenden 70 Mio Aktien. Durch das Aktien-Rückkaufprogramm verringerte sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien auf 67.552.638 Stück.

Die ÖIAG hält weiterhin 35,7 Mio Aktien und damit 52,8%. Damit ist die ÖIAG weiterhin Mehrheitsaktionärin des Unternehmens. Der Gesellschaft sind keine anderen Investoren bekannt, die mehr als 5% des gesamten Grundkapitals halten.

Eine im Jänner 2010 durchgeführte Aktionärserhebung zeigt, dass – neben dem Großaktionär ÖIAG (52,8%) – 34% aller Aktien von in Europa ansässigen Investoren gehalten werden (minus 1% gegenüber der Erhebung im Jänner 2009).

Die europäische Verteilung beinhaltet 12% von privaten und institutionellen Investoren in Österreich (plus 1%), 14% in Kontinentaleuropa (plus 3%) und 8% in Großbritannien (minus 4% im Jahresvergleich 2009). In Nordamerika (USA und Kanada) befinden sich derzeit 13% (plus 2%) der Aktien, auf andere Länder entfällt weit weniger als 1% (minus 1%). Zu den privaten Investoren in Österreich zählen auch die Mitarbeiter der Österreichischen Post mit einem Anteil von etwa 2,6%.

Investor Relations
Die Kommunikation mit Investoren und Analysten ist der Österreichischen Post ein wichtiges Anliegen. Neben zahlreichen Besuchen von institutionellen Investoren und Analysten in Wien fanden laufend Begegnungen sowohl des Vorstands als auch des Investor-Relations- Teams mit der Financial Community in Österreich und an internationalen Finanzplätzen wie Frankfurt, London, Mailand, Paris, Kopenhagen, Stockholm, New Y ork oder Boston statt. Der intensive Dialog mit dem Kapitalmarkt wurde bei 40 Roadshows und Investorenkonferenzen mit rund 250 institutionellen Investoren geführt.

 

Dass die Bemühungen des Investor Relations-Teams gewürdigt werden, zeigt der 1. Platz unter allen ATXUnternehmen beim Wiener Börsepreis 2009 sowie der Exzellenzpreis für Corporate Governance und Transparenz bei den Austrian Annual Report Awards des Wirtschaftsmagazins trend.

Auch die Privataktionäre haben vom umfangreichen Dialogangebot der Österreichischen Post auf breiter Basis Gebrauch gemacht. Zahlreiche Privataktionäre informierten sich unter anderem auf der GEWINNMesse in Wien eingehend über das Unternehmen.

 


Research Coverage
Die Empfehlungen und Kursziele von Analysten spielen neben gesamtwirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Überlegungen bei Investitionsentscheidungen von Anlegern eine wichtige Rolle. Gleichzeitig liefern die Analysten-Reports für die Post wertvolles Feedback von Branchenexperten zu Strategie und Entwicklung des Unternehmens. Im Jahr 2009 haben drei Investmentbanken die Coverage der Österreichischen Post neu aufgenommen: Macquarie, Morgan Stanley und UBS. Per Ende Februar 2010 wird die Österreichische Post damit von zwölf Investmenthäusern laufend beobachtet: CA Cheuvreux, Deutsche Bank, Erste Bank, Goldman Sachs, Kepler Capital Markets, Macquarie, MainFirst Bank, Morgan Stanley, Raiffeisen Centrobank, Sal. O ppenheim, UBS und UniCredit. Eine Übersicht über die aktuellen Einschätzungen dieser Häuser findet sich im Internet unter www.post.at/ir >> Post Aktie >> Analysen.

Kontakt Investor Relations
Dipl.-Ing. Harald Hagenauer
T: +43(0)57767-30401
F: +43(0)57767-30409
E: investor@post.at
Internet: www.post.at/ir

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