Post.at - Die Post bringt allen was

Österreichische Post AG – Investmentstory

Die Post ist – und bleibt – ein attraktiver Dividendentitel

Schon bei ihrem Börsegang im Frühjahr 2006 präsentierte sich die Österreichische Post AG mit einem Geschäftsmodell, das daraufausgerichtet ist, den Aktionären des Unternehmens nachhaltig attraktive Dividenden zu bieten. Ziel war es damals, das bestehende,solide Kerngeschäft im Brief- und Paketbereich auf Basis der führenden Marktposition zu sichern sowie durch Akquisitionenabzurunden und zu erweitern. Insbesondere sollten vor dem Hintergrund stagnierender bzw. sogar schrumpfender Volumina in der Briefpost die Wachstumschancen im deutlich dynamischeren Paketmarkt im In- und Ausland genutzt und dadurch die hohe Ertragskraft der Post abgesichert werden.

Erfolgreiche Expansion im Paketgeschäft In Umsetzung dieser Strategie ist es in den vergangenen Jahren gelungen, das Umsatzvolumen im Paketgeschäft durch forciertes organisches Wachstum, vor allem aberdurch gezielte Akquisitionen von zuvor rund 200 Mio EUR auf ein Niveau von nahezu 800 Mio EUR zu heben. Damit hat sich die Post erfolgreich in einem Geschäftsfeld verankert, das in allen Bereichen weiterhin strukturell wächst und dank der immer weiter zunehmenden Intensität des Internethandels nachhaltig zusätzliche interessante Wachstumsimpulsebekommt. Dass auch das Paketgeschäft derzeit vor allem im B2B-Bereich sowohl vom Volumen als auch von den erzielbaren Preisen her von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen ist, tut dieser insgesamt positiven Perspektive keinen Abbruch.

Volumensrückgang im Briefgeschäft Im Briefgeschäft allerdings wird die Substitution durch elektronische Medien zu einer länger andauernden jährlichen Umsatzreduktion führen. Zusätzliche Herausforderungen bringt die von der EU für das Jahr 2011 beschlossene vollständige Liberalisierung des europäischen Briefmarkts. Es gilt somit, Strukturreformen mit einem adaptierten Leistungsspektrum zu verbinden und neue Dienstleistungen zu forcieren.

Strategie post@2011 legt Basis für Weiterentwicklung Vor diesem Hintergrund hat die Österreichische Post Ende 2009 mit dem Programm post@2011 einen Strategieprozess aufgesetzt, um die zentralen strategischen Eckpunkte zu definieren und um zusätzlich zu den Initiativen der einzelnen Divisionen auch konzernübergreifende Maßnahmen einzuleiten.

Klare Wirtschaftliche Ziele

Umsatz: Mittelfristiges Wachstum von 1–2% pro Jahr Der potenzielle Umsatzrückgang in der Division Brief von 3–5% p.a. soll durch Nutzung der Wachstumschancen – wie etwa durch Wachstum imPaketgeschäft von 6–9% p.a. – mehr als kompensiert werden. Unterstützt wird dieses Wachstum durch neue Serviceangebote, innovativeAnsätze in Kundenbetreuung und -bindung sowie eine verstärkte Differenzierung der Produkte nach dem für den Kunden optimalenPreis-Leistungs-Verhältnis.

■ Hohe Ertragskraft: Nachhaltige EBITDA-Marge von 10–12% Auch in einem liberalisierten Markt will die Österreichische Post ihre hohe Ertragskraft halten. In allen operativen Abläufen gilt es deshalb, die Effizienz weiter zu steigern. Die Dienstleistungen werden noch intensiver am Kundennutzen ausgerichtet, die Logistik so schlank wie möglich gestaltet Damit sichert die Post sowohl ihre Erträge als auch ihren Cash-Flow nachhaltig.

■ Dividende: Auch weiterhin attraktive Dividendenpolitik Wie bereits beim Börsegang kommuniziert, ist es Ziel der Post, ihren Eigentümern eine interessante Verzinsung des eingesetzten Kapitals zu bieten. Deshalb wird die bestehende Dividendenpolitik fortgesetzt, dass regelmäßig 75% des Nettoergebnisses an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Es wird eine nachhaltige Dividende von 1,50 EUR pro Aktie angestrebt. Gemessen am Kursniveau Ende 2009 von rund 19 EUR bedeutet dies eine Dividendenrendite
von nahezu 8%.

Wirtschaftliche Ziele:

■ Wachstum: Mittelfristiges Umsatzplus von 1–2% pro Jahr
■ Hohe Ertragskraft: Nachhaltige EBITDA-Marge von 10–12%
■ Attraktive Dividendenpolitik: Ausschüttungsquote mindestens 75%; nachhaltige Dividende von 1,50 EUR pro Aktie angestrebt

Vier Eckpunkte der Konzernstrategie sichern Ertragskraft

Ausgehend von diesen wirtschaftlichen Zielen wurden für die Konzernstrategie vier Eckpunkte definiert. Details dazu werden im Kapitel Geschäftsmodell und Strategie erläutert.

Strategische Ziele:

1. Verteidigung der Marktführerschaft im Kerngeschäft
2. Wachstum in definierten Märkten
3. Effizienzsteigerung und Flexibilisierung der Kostenstruktur
4. Kundenorientierung und Innovation

All diese Maßnahmen haben ein Ziel: die Österreichische Post im Interesse von Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und Partnern erfolgreich weiterzuentwickeln und erfolgreich in die Zukunft zu führen. Denn auch nach der Marktliberalisierung im Jahr 2011 soll gelten: Die Post bringt allen was.

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