Kunsthalle wien project space
2001 entwarf der Architekt Adolf Krischanitz, nach dessen Entwurf neun Jahre zuvor die Kunsthalle Krems umgebaut worden war, den project space der Kunsthalle wien. Der relativ kleine Glaskubus am Karlsplatz sollte die temporäre Kunsthalle aus Containern, die nach der Eröffnung des MuseumsQuartiers leer standen, ablösen. Als Außenstelle der Kunsthalle wien transportiert der project space Kunst an einen der neuralgischen Schnittpunkte der Stadt, den Karlsplatz. Seiner kommunikativen Funktion verpflichtet, verhüllt der project space die Kunstwerke nicht in einem Whitecube, sondern trägt seinen Inhalt durch die transparente Glasfassade nach außen. In diesem Schaufenster zeitgenössischer urbaner Kunst bietet die Kunsthalle wien jedes Jahr drei bis vier jungen Künstlern die Möglichkeit, ein Konzept für den gläsernen Ausstellungsraum zu erarbeiten.
Der Pluralität zeitgenössischer Kunst entsprechend, sind im project space Installationen, Videos, Performances und andere Medien zu sehen und begleitend dazu Diskussionen und Vorträge zu aktuellen Themen zu hören. Gemeinsame Projekte, Ausstellungen oder Vortragsreihen mit der Universität für angewandte Kunst Wien, der Technischen Universität Wien sowie der Akademie der bildenden Künste tragen dem Interesse, junge Kunstproduktion zu unterstützen, Rechnung. All jenen, die sich einfach der Kunst der Entspannung hingeben wollen, bietet der project space auch ein Café-Restaurant, das abends mit hochkarätigen Live-Acts und DJ-Line-Ups aufwartet.


