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Ars Electronica Center Linz
Das Ars Electronica Center in Linz versteht sich als „Museum der Zukunft“ und setzt damit seit seiner Eröffnung 1996 international neue Maßstäbe im Umgang mit modernen Technologien. Ausgehend vom bestehenden Gebäudekomplex wurde der Bau 2008 in Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr von Architekt Andreas Treusch umgebaut und auf die dreifache Größe erweitert.Das beeindruckende Gebäude am Ufer der Donau präsentiert sich in der Nacht durch in die Glasfassade integrierte Leuchtdioden als Lichtskulptur in Rot, Grün, Blau oder Weiß. Die interdisziplinäre Ausrichtung bewegt sich zwischen Kunst und Wissenschaft und überbrückt damit traditionelle Grenzen. Im Rahmen des einmal jährlich stattfindenden Ars Electronica Festivals wird der Prix Ars Electronica für Kunst, Technologie und Gesellschaft verliehen.
Die beim Festival präsentierten Projekte werden danach im Ars Electronica Center ausgestellt. Digitale Interaktionen, Simulationen und Medienräume eröffnen dem Besucher virtuelle Welten, ungeahnte Einblicke und Perspektiven. Der innovative Ansatz des Ars Electronica Centers, neue Technologien und Möglichkeiten dem Besucher nahezubringen und zu vermitteln, ist bislang weltweit eine Besonderheit. Schwerpunktlabors und interaktive Installationen setzen eine zukunftsweisende Richtung für die Vermittlung und machen einen Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis über künftige Entwicklungen in Technologie, Gesellschaft und Kunst.
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Austrian Cultural Forum New York (ACFNY)
Das Austrian Cultural Forum entspringt dem 1942 von österreichischen Emigrantinnen und Emigranten gegründeten Austrian Institute, dessen Intention der Erhalt der österreichischen Kultur in New York war. Seit seiner Gründung 1942 dient es dem kulturellen Austausch zwischen Österreich und den USA sowie der Präsentation zeitgenössischer österreichischer Künstler, Positionen und Institutionen aus den Sparten bildende Kunst, Architektur, Musik, Literatur, Film und der Kreativwirtschaft. Mit dem Neubau vom österreichischen Architekten Raimund Abraham (1933–2010) von 2002 erhielt die Institution ihren aktuellen Namen.Mit seinen lediglich 7,6 Metern Breite und dabei beachtlichen 28 Stockwerken sticht das Gebäude inmitten Manhattans ins Auge. Die Fassade aus Glas, Zink und Aluminium ist in mehrere Abstufungen gegliedert und zieht sich letztlich nach oben hin schräg zurück. Das Bauwerk gilt damit als eines der interessantesten Architekturprojekte der vergangenen Jahre. Neben der österreichischen Botschaft in Washington D. C., die über ein eigenes Kulturforum verfügt, ist das Austrian Cultural Forum New York für die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit allen anderen Bundesstaaten in den USA zuständig. Die Aktivitäten, die zum Teil in Kooperation mit US-amerikanischen Kulturinstitutionen stattfinden, umfassen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Konzerte und Performances, Filmvorführungen mit Österreichbezug sowie Diskussionen und Lesungen. Der Bibliotheksbestand umfasst rund 10.000 Werke über österreichische Kunst und Kultur.
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Essl Museum Klosterneuburg
Das Sammlerehepaar Agnes und Karlheinz Essl eröffnete 1999 das privat initiierte Essl Museum und machte damit seine gesammelten Werke der Öffentlichkeit zugänglich. Der Architekt Heinz Tesar hat dafür ein oftmals prämiertes Gebäude in Klosterneuburg geschaffen, das neben den großzügig angelegten Ausstellungsräumen auch über eine mehr als 20.000 Medien umfassende Bibliothek verfügt. Als eine der größten privaten Sammlungen Österreichs mit einem Bestand von 7.000 Arbeiten umfasst sie einen bedeutenden Werkblock der österreichischen Kunst nach 1945 bis hin zu internationalen zeitgenössischen Positionen.Der Sammlungsschwerpunkt, fokussiert auf die Bereiche Malerei und Skulptur, wird auch durch bedeutende Arbeiten aus den Sparten Fotografie, Video und neue Medien ergänzt. Im Innenhof und auf der Terrasse des Museums sind dem Besucher großformatige Skulpturen bedeutender zeitgenössischer Künstler zugänglich. Neben den wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bilden Klanginstallationen und Konzerte einen Teil des Veranstaltungsprogramms. Im Rahmen des Vermittlungsprogramms steht den Besuchern zudem ein umfassendes Angebot an Workshops für Kinder und Erwachsene zur Verfügung. Seit dem Jahr 2005 wird alle zwei Jahre der ESSL Art Award CEE für Kunststudierende aus jenen Ländern Zentral- und Osteuropas, in denen Essls Unternehmen bauMax vertreten ist, vergeben. Aus jedem der teilnehmenden Länder – Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien – wählt eine internationale Jury je einen Preisträger aus.
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Forum Stadtpark Graz
Das Forum Stadtpark wurde 1959 von der Grazer Avantgarde als Stätte für Ausstellungen und Veranstaltungen gegründet. Jungen Künstlern und Kulturschaffenden sollte, mit dem Anspruch, alle Sparten der Kunst in neun gleichberechtigten Referaten abzudecken, ein Raum zur Präsentation geboten werden. Das damalige „Stadtpark Café“ wurde für diese Zwecke, durch Finanzierung der Stadt Graz, nach einem architektonischen Konzept von Werner Hollomey adaptiert und mit Veranstaltungs- und Arbeitsräumen ausgestattet. Das neue Gebäude durfte den Grundriss des bestehenden Gebäudes aufgrund eines Bauverbots im Grazer Stadtpark nicht überschreiten. Die Grundstruktur blieb bis heute bestehen, es wurde jedoch regelmäßig durch Aufstockungen erweitert, zuletzt im Jahr 2000 nach einem Entwurf von Ernst Giselbrecht + Partner und Peter Zinganel.Zu den anfänglichen Aktivitäten des Forum Stadtpark zählte die Publikation der progressiven Literaturzeitschrift „manuskripte“ sowie des Magazins „Schreibkraft“. Später wurden hier auch das Fotografie-Magazin „Camera Austria“ und das international angesehene Avantgarde-Festival „steirischer herbst“ initiiert. Damals wie heute versteht sich das Forum Stadtpark als Produktions- und Präsentationsort für viele Szenen der lokalen, österreichischen und internationalen Kulturproduktion. Pro Jahr finden hier etwa 150 Veranstaltungen zu Architektur, Literatur, bildender Kunst, Film, Fotografie, Medienkunst, Mode, Musik, Theater, Performance und Theorie statt.
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Kunsthalle Krems
Die Kunsthalle Krems begreift sich als das internationale Ausstellungshaus für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Niederösterreich und wurde 1995 eröffnet. Bereits 1852 entstand der architektonische Kern der heutigen Kunsthalle Krems in Form einer Tabakfabrik. Ihre heutige Form erhielt die Kunsthalle Krems durch den Architekten Adolf Krischanitz. Sein Konzept für die Adaption des frühindustriellen Baubestands zu einer modernen Ausstellungshalle konnte sich in einem internationalen Wettbewerb durchsetzen. In einem dynamischen Spiel von alter und neuer Bausubstanz wächst diese räumlich ineinander, so treffen etwa die ursprünglichen Holzträger auf Sichtbeton, Stahl und Glas, ohne die Materialien miteinander in Konkurrenz treten zu lassen.Die Kunsthalle Krems hat sich programmatisch die Präsentation von scheinbar altbekannten Meistern der Moderne und bisher in Österreich nicht oder selten gezeigten internationalen Künstlern und Künstlerinnen zur Aufgabe gemacht und ist auch dabei um die Vernetzung unterschiedlicher Epochen bemüht. Vor allem in den Themenausstellungen treffen historische wie auch zeitgenössische Kunstwerke aufeinander, um Entwicklungen und Zusammenhänge fassbar zu machen und dem Besucher eine erweiterte Rezeption der Werke zu ermöglichen. Die Vermittlung der Kunst der klassischen Moderne bis zur Gegenwart erfolgt epochenübergreifend, wobei inhaltlich stets versucht wird, den Spannungsbogen in die zeitgenössische Kunst zu leiten.
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Kunsthaus Graz
Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2003 hat Graz ein neues Wahrzeichen an der Mur. Das Kunsthaus Graz der Londoner Architekten Peter Cook und Colin Fournier zählt ohne Zweifel zu den eindrucksvollsten Bauten der letzten Jahre. Die biomorphe Architektur des Kunsthauses gliedert sich imposant in die historische Umgebung der Grazer Altstadt. Das Stadtbild mit der organischen und innovativen Formensprache des Kunsthauses Graz und dem traditionellen Uhrturm auf dem Schlossberg auf der anderen Murseite spiegelt ein immanentes Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die formale Differenzierung zur barocken Dachlandschaft der Grazer Innenstadt brachte bald den Beinamen „Friendly Alien“ auf.Eine weitere architektonische Besonderheit des Kunsthauses Graz ist zweifellos seine Fassade: 930 integrierte Leuchtkörper bilden einen überdimensionalen Bildschirm, der ausstellungsbegleitend sowie als eigenständiges Medium für Kunstprojekte eingesetzt werden kann. Gestaltet von den Berliner Designern „realities:united“ dient die „BIX“-Medienfassade der künstlerischen Kommunikation im urbanen Raum. Gegensätzlich zum gängigen „White Cube“-Ausstellungskonzept präsentiert sich der Innenraum als Blackbox der versteckten Möglichkeiten (Colin Fournier). Die inhaltliche Ausrichtung des Kunsthauses konzentriert sich auf die Vermittlung und Präsentation multidisziplinärer, internationaler Positionen in der zeitgenössischen Kunst seit den 1960er-Jahren.
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Kunsthaus Bregenz
Der Schweizer Architekt Peter Zumthor hat ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst geschaffen, das auf eindrucksvolle Weise wie ein Leuchtkörper im Zentrum von Bregenz steht. Fassade und tragende Struktur treten in diesem Solitär in ein reizvolles Wechselspiel. Die transparente Hülle aus geätztem Glas lässt das massive Innenleben des Kunsthauses Bregenz aus Beton erahnen, verschleiert gleichzeitig aber auch Einzelheiten. Im Inneren der Ausstellungsräume präsentiert sich dem Besucher eine ebenso ungeahnte Erscheinung, da die Fassade auch von innen nach außen nur Schemen und Konturen erkennen lässt, gleichzeitig jedoch die Räume mit Licht flutet. Trotz der beinahe minimalistischen Formgebung des Gebäudes schafft es spektakuläre Ein- und Aussichten.Seit seiner Eröffnung 1997 macht das Kunsthaus Bregenz mit hochkarätigen Ausstellungen auf sich aufmerksam. Die thematischen und monografischen Ausstellungen zeigen stets herausragende internationale Positionen zeitgenössischer Kunst. Viele der präsentierten Arbeiten werden von den Künstlern speziell für die Räume des Kunsthauses konzipiert. Die Sammlung des Kunsthauses konzentriert sich auf die beiden Schwerpunkte „Archiv Kunst Architektur“ als Reflektion des Baus von Peter Zumthor und Verweis auf die allgemein große Bedeutung von Baukunst in Vorarlberg sowie auf österreichische Gegenwartskunst. Eine Besonderheit des Kunsthauses Bregenz bildet zudem der Fokus auf zeitgenössische Kunst aus Afrika, Asien und Lateinamerika.
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Kunsthalle wien project space
2001 entwarf der Architekt Adolf Krischanitz, nach dessen Entwurf neun Jahre zuvor die Kunsthalle Krems umgebaut worden war, den project space der Kunsthalle wien. Der relativ kleine Glaskubus am Karlsplatz sollte die temporäre Kunsthalle aus Containern, die nach der Eröffnung des MuseumsQuartiers leer standen, ablösen. Als Außenstelle der Kunsthalle wien transportiert der project space Kunst an einen der neuralgischen Schnittpunkte der Stadt, den Karlsplatz. Seiner kommunikativen Funktion verpflichtet, verhüllt der project space die Kunstwerke nicht in einem Whitecube, sondern trägt seinen Inhalt durch die transparente Glasfassade nach außen. In diesem Schaufenster zeitgenössischer urbaner Kunst bietet die Kunsthalle wien jedes Jahr drei bis vier jungen Künstlern die Möglichkeit, ein Konzept für den gläsernen Ausstellungsraum zu erarbeiten.Der Pluralität zeitgenössischer Kunst entsprechend, sind im project space Installationen, Videos, Performances und andere Medien zu sehen und begleitend dazu Diskussionen und Vorträge zu aktuellen Themen zu hören. Gemeinsame Projekte, Ausstellungen oder Vortragsreihen mit der Universität für angewandte Kunst Wien, der Technischen Universität Wien sowie der Akademie der bildenden Künste tragen dem Interesse, junge Kunstproduktion zu unterstützen, Rechnung. All jenen, die sich einfach der Kunst der Entspannung hingeben wollen, bietet der project space auch ein Café-Restaurant, das abends mit hochkarätigen Live-Acts und DJ-Line-Ups aufwartet.
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Lentos Kunstmuseum Linz
Das 2003 von den Zürcher Architekten Weber+Hofer errichtete Gebäude mit seiner beeindruckenden Lage direkt an der Donau hat sich zu einem der bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich entwickelt. Das 130 Meter lange, in seiner Schlichtheit bestechende Bauwerk verfügt über rund 8.000 m2 Nutzfläche und dabei auch über den größten Ausstellungsraum Österreichs. Zwischen der Nibelungenbrücke und dem Brucknerhaus situiert, prägt das Gebäude das Erscheinungsbild des Donauufers. Bei Nacht tritt das durch in die Glasfassade integrierte Leuchtkörper beleuchtete Bauwerk mit dem gegenüberliegenden und ebenfalls beleuchteten Ars Electronica Center in einen spannenden ästhetischen Dialog. Die klaren Strukturen sowie seine eindrucksvolle Lage verhalfen dem Lentos zu internationaler Anerkennung und machten es bereits zum Wahrzeichen von Linz.Die Sammlungsbestände umfassen etwa 1.500 Werke aus den Bereichen der Malerei, Skulptur und Objektkunst sowie eine mehr als 10.000 Werke umfassende Grafiksammlung und rund 850 Fotografien. Damit reicht die inhaltliche Ausrichtung des Kunstmuseums von der klassisch-historischen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu den aktuellsten Positionen in der Kunst. Der Name Lentos leitet sich aus dem Keltischen ab und gilt als der ursprüngliche Name für Linz – seine Bedeutung „biegsam, gekrümmt“ bezieht sich auf den gekrümmten Verlauf der Donau durch das östliche Stadtgebiet.
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MAK Center for Art and Architecture at the Schindler House L.A.
Seit 1994 widmet sich das MAK (Museum für angewandte Kunst Wien) auch in Los Angeles den neuen Tendenzen in der bildenden Kunst und Architektur. Der Namensgeber und Erbauer ist der österreichische Utopist und experimentelle Architekt Rudolph M. Schindler, der 1914 in die USA emigrierte. Ausgebildet von Otto Wagner, Adolf Loos und in den USA von Frank Lloyd Wright, gilt Schindler heute als einer der wichtigsten Vertreter der „klassischen Moderne“. Seine Formensprache ist durch klare, scharfe Linien, offene Raumübergänge und eine genaue Berücksichtigung der gegebenen Topografie gekennzeichnet. Gemeinsam mit den ebenfalls von Rudolph M. Schindler erbauten Pearl M. Mackey House und dem Fitzpatrick-Leland House bildet das Schindler House das MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles.Alle drei Häuser sind besichtigbar und dienen darüber hinaus als Ausstellungsfläche, Archiv und Stützpunkte für die Stipendiaten des MAK Center Artists and Architects in Residence Program. Zweimal im Jahr bietet das MAK Center for Art and Architecture vier Stipendiaten die Möglichkeit, experimentelle Konzepte an der Schnittfläche von Kunst und Architektur zu erarbeiten. Das MAK Center versteht sich als „Think Tank“ für aktuelle Positionen in Kunst, Architektur, Urbanismus und Design und verfolgt einen Diskurs, der über die konventionellen Herangehensweisen hinausgeht und sich im Spannungsfeld experimenteller, praktischer und theoretischer Ansätze bewegt. Neben der Förderung junger Künstler und Architekten präsentiert die Institution wechselnde Ausstellungen sowie Vorträge, Symposien und Konzerte.
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MUMOK Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Das MUMOK wurde 1962 gegründet und zählt heute mit seinem Schwerpunkt auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Museen des Landes. Damals befand sich das „Museum des 20. Jahrhunderts“ im 20er Haus, dem ehemaligen Österreich-Pavillon der Weltausstellung 1958; 1979 wurde das Palais Liechtenstein als zweiter Ausstellungsraum angemietet. Einen großen Teil seiner Sammlung hat das Museum Schenkungen des deutschen Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig zu verdanken. Zum zehnjährigen Bestehen der Österreichischen Ludwig-Stiftung 1991 hat das Museum zum Dank den Namen „Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien“ angenommen.2001 fand das MUMOK im neu eröffneten MuseumsQuartier eine neue Heimat: Das kubische, mit Basaltlava ummantelte Gebäude der Architekten Ortner & Ortner bietet nun auf 4.800 m2 Ausstellungsfläche Platz für die Hauptwerke der heute ca. 7.000 Exponate umfassenden Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Der von außen geschlossene monolithische Block überrascht im Inneren durch großzügige Raumeinheiten, die den Erfordernissen idealer Ausstellungssituationen entsprechen. Die von den Architekten Ortner & Ortner verwendeten Materialien beschränken sich auf Basaltlava, Gusseisen, Glas und Terrazzo. Die wechselnden Ausstellungen zeigen nicht nur Werke aus der Museumssammlung, sondern auch monografische und thematische Ausstellungen zu den aktuellsten Kunstpositionen. Das interdisziplinäre Programm mit Vortragsreihen, Konzerten und Performances macht das MUMOK zu einem Ausstellungshaus von internationalem Rang.
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Museum der Moderne - Mönchsberg Salzburg

Das Museum der Moderne Mönchsberg wurde 2004 als zweiter Ausstellungsort neben dem bis heute bestehenden Museum der Moderne Rupertinum eröffnet und legt seinen Fokus auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der neue Museumsbau wurde von den Münchner Architekten Klaus Friedrich, Stefan Hoff und Stefan Zwink in prominenter Lage über der Kulisse der Salzburger Altstadt realisiert. Die kubische Form mit ihrer hellen Ummantelung mit dem lokalen Untersberger Marmor wird durch vertikale Fugen gegliedert, die sich in ihrem Rhythmus auf das Notensystem bestimmter Arien aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ beziehen. Das schlichte Rechteck steht in klarer Abgrenzung zum angrenzenden Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert. Die verschiedenen Terrassen im Außenraum sowie die Ebenen im Inneren reflektieren die Schichtungen des Berges. Die großzügige Ausstellungsfläche von ca. 2.300 m2 auf drei Ebenen wird durch eine Skulpturenterrasse mit Blick auf die Salzburger Altstadt ergänzt.
Der Fokus der Ausstellungen liegt auf österreichischer und internationaler Kunst der Gegenwart und der klassischen Moderne. Die Sammlungsbestände mit ihren Schwerpunkten auf Malerei, Skulptur sowie die umfangreiche internationale Grafiksammlung und Beiträge österreichischer Fotografie nach 1945 werden in wechselnden thematischen Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Des Weiteren werden in den beiden Häusern die Fotosammlung der Republik Österreich sowie die Fotosammlung „Fotografis“ der UniCredit Bank Austria als Dauerleihgaben verwaltet.
Das neue Design
Der Künstler Rainer Prohaska, der für die Gestaltung der neuen Briefmarken verantwortlich ist, präsentiert die einzelnen Kunsthäuser in präzisen, feinen Linien in charakteristischen Perspektiven.
http://www.rainer-prohaska.net/


