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2002

Österreichische Post AG erwirbt 75% minus eine Aktie an feibra

Pressemeldung from 07.05.2002

feibra bleibt selbstständige Gesellschaft

Die Österreichische Post AG übernimmt 75% minus eine Aktie an feibra, Österreichs führendem Prospektmittelverteiler. Die übrigen 25% plus eine Aktie verbleiben bei  der F+B Privatstiftung, der Eigentümerin der feibra AG. Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag, den 6. Mai 2002 von Anton Wais, Generaldirektor und Rudolf Jettmar, Finanzvorstand, für die Österreichische Post AG, Anton Feistl, Helmut Brauner und Karl Arco, Constantia Privatbank, als Vertreter der F+B Privatstiftung unterzeichnet.
Anton Feistl bleibt Vorstand der feibra. Von Seiten der Österreichischen Post AG wird Franz Robotka neu in den Vorstand der Gesellschaft einziehen.
 
Info-Mail ohne Anschrift: Wachstumsmarkt und starker Wettbewerb
Für die Österreichische Post AG bedeutet der Mehrheitserwerb an feibra laut Generaldirektor Anton Wais eine „ideale Ergänzung zu den bestehenden IMOA-Produkten (Info-Mail ohne Anschrift) der Österreichischen Post AG in einem Geschäftszweig, der sowohl durch hohe Wachstumsraten, als auch durch einen besonders starken Wettbewerb geprägt ist. Durch den Anteilserwerb an feibra ist die Österreichische Post AG nun in der Lage eine Zwei-Marken-Strategie zum Vorteil der Kunden zu verfolgen.“

Zwei bewährte Produkte: Der Kunde hat die Wahl
Für Kunden der Österreichischen Post AG gibt es somit neben der bewährten Variante Info-Mail ohne Anschrift, die in die Hausbrieffachanlage zugestellt wird, auch die preisgünstigere Möglichkeit unbeanschriftete Sendungen durch die Vertriebsschiene feibra bis an die Tür zustellen zu lassen.

Kartellgericht und Aufsichtsrat stimmten 2001 zu
Bereits im Vorjahr gaben das Kartellgericht und der Aufsichtsrat der Österreichischen Post AG grünes Licht für den Kauf. Zum Schutz der Mitbewerber hat die Österreichische Post AG als Mehrheitseigentümer bestimmte Auflagen zu erfüllen: Die beiden Unternehmen müssen zumindest für fünf Jahre selbständig geführt werden; die Österreichische Post AG muss feibra auch nach dem Erwerb gemäß dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung behandeln; feibra erhält keinen Zutritt zu den Hausbrieffachanlagen.

Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at