Diese Webseite nutzt Cookies, um das Angebot nutzerfreundlicher und effektiver zu machen. Durch Fortsetzung der Navigation, ohne dabei die Einstellung für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Die Einstellungen können Sie unter rechtliche Hinweise ändern.

Diese Webseite nutzt Cookies, um das Angebot nutzerfreundlicher und effektiver zu machen. Durch Fortsetzung der Navigation, ohne dabei die Einstellung für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Die Einstellungen können Sie unter rechtliche Hinweise ändern.

Archiv

News vom 12.11.2014

ÖSTERREICHISCHE POST Q1-3 2014:

UMSATZ AUF VORJAHRESNIVEAU; LEICHTES EBIT-PLUS; AUSBLICK 2014 BESTÄTIGT

  • Marktumfeld
    • Umsatzentwicklung im Briefbereich im Jahresverlauf durch Wahleffekte beeinflusst
    • Solides Wachstum im österreichischen Paketmarkt, intensiver Wettbewerb im internationalen Paketgeschäft
  • Umsatz
    • Konzernumsatz auf Niveau des Vorjahres (-0,1% sowohl in Q1-3 als auch Q3)
    • Umsatzplus Q1-3 im Paketbereich (+3,3%) und Rückgang im Briefgeschäft (-2,0%)
  • Ergebnis
    • Konsequente Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung
    • Leichtes EBIT-Plus von 0,8% in Q1-3 bzw. 1,9% in Q3
  • Ausblick 2014 bestätigt
    • Stabile Umsatzentwicklung in herausforderndem Marktumfeld
    • Ergebnisverbesserung (EBIT) angestrebt
       
DIE ÖSTERREICHISCHE POST IM ÜBERBLICK
Der Konzernumsatz der Österreichischen Post lag in den ersten drei Quartalen 2014 mit 1.732,7 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei konnte das solide Wachstum im Paketbereich von 3,3% die Umsatzrückgänge im Briefgeschäft von 2,0% fast vollständig kompensieren.

Der Umsatz im Briefgeschäft war dabei im Jahresverlauf von Wahleffekten beeinflusst: Speziell im dritten Quartal konnten keine wesentlichen Umsatzbeiträge aus Wahlen erzielt werden, während die Nationalratswahl im dritten Quartal 2013 einen Umsatzbeitrag von etwa 6 Mio EUR geliefert hatte. Zudem setzten sich der Trend der elektronischen Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen und der damit einhergehende Mengenrückgang weiter fort. Positiv wirkten hingegen Umsatzzuwächse im Bereich Mail Solutions. Stetige Wachstumsraten zeigte einmal mehr der Paketbereich, dessen Umsatz im Periodenvergleich um 3,3% zulegte. Der anhaltende Trend zum E-Commerce beeinflusste dabei nicht nur das österreichische Paketgeschäft sehr positiv, auch die Paket-Beteiligungen der Österreichischen Post in Südost- und Osteuropa konnten im Berichtszeitraum überdurchschnittliche Steigerungsraten erzielen, während der Umsatz in Deutschland nur leicht anstieg.

Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung und anhaltend hoher Kostendisziplin lag das operative Betriebsergebnis (EBIT) mit 132,6 Mio EUR um 0,8% über dem Niveau des Vorjahres. Auch das dritte Quartal verzeichnete einen EBIT-Anstieg um 1,9% auf 33,8 Mio EUR, wobei sowohl das Vorjahr als auch die aktuelle Berichtsperiode durch Sondereffekte geprägt war. Auf operativer Ebene wurden Innovations- und Effizienzmaßnahmen in den ersten drei Quartalen 2014 weiter forciert. Einen wichtigen Impuls brachte hier etwa die Eröffnung des neuen Logistikzentrums Allhaming in Oberösterreich, das – als größtes Investitionsprojekt der vergangenen Jahre – mit hoch modernen, leistungsstarken Sortiertechnologien ausgestattet ist. Darüber hinaus wurden in den Post-Filialen bereits 225 Selbstbedienungszonen mit 110 Abholstationen für Pakete errichtet. Trotz eines insgesamt umfangreichen Investitionsprogramms lag der Free Cashflow in der Berichtsperiode weiterhin auf hohem Niveau und bildet damit eine solide Basis für die zukünftige Investitions- und Dividendenfähigkeit.

„Mit Blick auf das Gesamtjahr 2014 gehen wir weiterhin von einer stabilen Umsatzentwicklung aus, gleichzeitig peilen wir eine weitere Ergebnisverbesserung (EBIT) an. Im Fokus unserer strategischen Aktivitäten steht die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Damit wollen wir die Marktführerschaft im Kerngeschäft weiter festigen und gleichzeitig Chancen in Wachstumsmärkten nutzen. Wir sind darüber hinaus bestrebt, unsere konsequente Ausrichtung auf Innovationen und Effizienz in allen Prozessen weiter fortzusetzen. Nur so können wir auch in der Ertragsentwicklung unserer Grundphilosophie – Zuverlässigkeit, Kontinuität und Berechenbarkeit – weiter treu bleiben und nachhaltig Wert für alle Stakeholder schaffen“, so Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl.

UMSATZENTWICKLUNG IM DETAIL
Der Konzernumsatz der Österreichischen Post lag in den ersten neun Monaten 2014 auf konstant hohem Niveau. Insgesamt reduzierte sich der Konzernumsatz nur leicht um 0,1% auf 1.732,7 Mio EUR. Dabei zeigte das Paketgeschäft in der Berichtsperiode ein weiterhin solides Wachstum von 3,3% und konnte damit die Umsatzrückgänge der Brief-Division von 2,0% fast vollständig kompensieren. Auch im dritten Quartal reduzierte sich der Konzernumsatz nur geringfügig um 0,1% auf 560,8 Mio EUR.

Mit 62,6% entfiel der wesentliche Anteil des Konzernumsatzes in den ersten neun Monaten 2014 auf die Division Brief, Werbepost & Filialen. Die Umsatzentwicklung dieses Bereichs war im Jahresverlauf von Wahleffekten beeinflusst. Generell führen Wahlen und Volksbefragungen zu wesentlichen Umsatzbeiträgen, da die Möglichkeit der Briefwahl an Bedeutung gewinnt und Werbesendungen im Rahmen von Wahlkampagnen ein beliebtes Kommunikationsmedium darstellen. Dadurch bedingt lagen die Umsatzbeiträge durch Wahlen in den ersten drei Quartalen 2013 noch bei 14 Mio EUR, während diese im Vergleichszeitraum 2014 mit rund 9 Mio EUR etwas geringer ausfielen. Die ungleiche Verteilung der Wahlen und Volksbefragungen im Jahresverlauf zeigte sich speziell im dritten Quartal: Während die Nationalratswahlen 2013 in diesem Zeitraum noch Umsatzbeiträge von 6 Mio EUR generierten, gab es im dritten Quartal 2014 keine wesentlichen Umsätze aus Wahlen. In Summe reduzierte sich der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen im Berichtszeitraum um 2,0% auf 1.086,0 Mio EUR. Dieser Rückgang ist auf die anhaltende elektronische Substitution von Briefen sowie rückläufige Werbemengen zurückzuführen. Der Rückgang der Brief-Division im dritten Quartal 2014 betrug 2,3%, vor allem hervorgerufen durch das Fehlen positiver Umsatzeffekte aus Wahlen.

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 37,4% des Konzernumsatzes. Hier war in den ersten drei Quartalen 2014 ein Anstieg von 3,3% auf 647,9 Mio EUR zu verzeichnen. Im dritten Quartal 2014 erhöhte sich der Divisionsumsatz um 3,8%. Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in den ersten drei Quartalen 56% der Divisionsumsätze in Deutschland generiert wurden, 35% der Umsätze entfielen auf Österreich und 9% auf die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. In Deutschland konnte in den ersten drei Quartalen eine leichte Umsatzsteigerung von 0,8% erzielt werden, obwohl die herausfordernde Wettbewerbssituation sowie der Preisdruck in diesem Markt weiterhin deutlich spürbar sind. In Österreich erhöhte sich der Umsatz – getrieben durch den Trend zum Online-Shopping sowie Steigerungen im Business-Bereich – um 6,0%. Die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa verzeichneten ein deutliches Umsatzwachstum von 9,0%.

AUFWANDS- UND ERGEBNISENTWICKLUNG
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen reduzierte sich in der Berichtsperiode um 2,0% bzw. 11,2 Mio EUR auf 545,4 Mio EUR. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Rückgang der bezogenen Leistungen für Transporte in Deutschland zurückzuführen: Das Geschäftsmodell der
trans-o-flex Gruppe war in der Vergangenheit durch eine hohe externe Wertschöpfung geprägt, diese wird derzeit jedoch durch die Übernahme einiger Distributionsgesellschaften verringert.

Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich in den ersten drei Quartalen 2014 auf 815,4 Mio EUR, dies entspricht einer Steigerung von 4,0% bzw. 31,0 Mio EUR. Ein Teil dieses Anstiegs ist auf die beschriebene Integration von Distributionsgesellschaften in Deutschland zurückzuführen, die gleichzeitig zu einem Rückgang der bezogenen Leistungen führt. Die operativen Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter exklusive dieses Effekts (vergleichbare Basis) lagen auf Vorjahresniveau. Dies zeigt, dass die konsequente Fortführung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Personalstruktur die inflationsbedingten Kostensteigerungen kompensieren konnte. In Summe beschäftigte der Österreichische Post Konzern im Periodendurchschnitt der Berichtsperiode 24.005 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) im Vergleich zu 24.257 Mitarbeitern in den ersten drei Quartalen 2013.

Der sonstige Anstieg im Personalaufwand ist vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen, die primär im Periodenvergleich des dritten Quartals wirkten. Während im dritten Quartal 2013 die Reduktion der Rückstellungen für Unterauslastung einen positiven Effekt in Höhe von 16,3 Mio EUR erbracht hatte, kam es im dritten Quartal 2014 durch Parameteranpassungen für verzinsliche Personalrückstellungen (Diskontierungszinssatz und Gehaltssteigerungen) zu einem negativen Effekt von 11,8 Mio EUR. Darüber hinaus enthielt der Personalaufwand in den ersten drei Quartalen 2014 lohnabhängige Abgaben aus Vorperioden in Höhe von rund 7 Mio EUR sowie auch wieder Abfertigungsaufwendungen in Höhe von 17 Mio EUR.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug in den ersten neun Monaten 200,2 Mio EUR, dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,6%. Das EBITDA des Vorjahrs lag um 10,0% höher, war allerdings durch die beschriebenen positiven Sondereffekte im Personalbereich geprägt.

Die Abschreibungen reduzierten sich in den ersten drei Quartalen 2014 um 23,4 Mio EUR auf 67,6 Mio EUR. Während im dritten Quartal des Vorjahres eine Wertminderung des Firmenwertes der deutschen trans-o-flex Gruppe in Höhe von 27,0 Mio EUR verbucht wurde, kam es in der Berichtsperiode zu einer Wertminderung des Firmenwertes der polnischen Tochtergesellschaft PostMaster Sp. z o.o. um 4,9 Mio EUR. Somit lag das EBIT der ersten neun Monate 2014 mit 132,6 Mio EUR leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres (+0,8%). Die EBIT-Marge betrug 7,7%.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich in den ersten drei Quartalen 2014 nach Abzug des sonstigen Finanzergebnisses auf 130,2 Mio EUR (+1,1% im Periodenvergleich). Der Steueraufwand lag mit 30,4 Mio EUR über dem Wert der ersten drei Quartale 2013 von 23,9 Mio EUR, zurückzuführen auf Effekte aus latenten Steuern im Vorjahr. Aufgrund dieses höheren Steuereffektes ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 99,8 Mio EUR, das um 4,9% unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis pro Aktie von 1,47 EUR für die ersten neun Monate 2014.

Nach Divisionen betrachtet, verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen in den ersten drei Quartalen ein EBITDA von 223,2 Mio EUR, dies entspricht einem Rückgang von 4,4%. Das Divisions-EBIT lag mit 195,5 Mio EUR um 6,3% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Entwicklung ist unter anderem auf geringere positive Wahleffekte im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, so wurden speziell bei höhermargigen adressierten Sendungen Rückgänge verzeichnet. Während sich im zweiten Quartal 2014 eine Wertminderung des Firmenwertes der polnischen Tochtergesellschaft PostMaster Sp. z o.o. in Höhe von 4,9 Mio EUR negativ auf das Divisionsergebnis auswirkte, so kam es im dritten Quartal 2014 durch die Parameteranpassungen für verzinsliche Personalrückstellungen zu einem negativen Effekt von 4,0 Mio EUR.

Die Division Paket & Logistik erzielte in den ersten neun Monaten 2014 ein EBITDA von 34,2 Mio EUR nach 27,9 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT lag in der Berichtsperiode bei 18,5 Mio EUR nach minus 14,4 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2013. Neben operativen Verbesserungen ist dieser deutliche Anstieg vor allem auf negative Belastungen im Vorjahr zurückzuführen. So waren im dritten Quartal 2013 sowohl der Firmenwert der trans-o-flex Gruppe um 27,0 Mio EUR abgewertet als auch negative Effekte von 5,1 Mio EUR im Zusammenhang mit der trans-o-flex Gruppe verbucht worden (überwiegend Wertberichtigungen von Forderungen).

Die Division Corporate (inkl. Konsolidierung) enthält grundsätzlich alle Aufwendungen zentraler Abteilungen des Konzerns sowie Personalrückstellungen und Vorsorgen. Das EBIT des Bereichs Corporate reduzierte sich um 18,6 Mio EUR auf minus 81,5 Mio EUR, vor allem zurückzuführen auf Sondereffekte des dritten Quartals. Im Vorjahr hatte hier ein verminderter Rückstellungsbedarf für Personalunterauslastung von 16,3 Mio EUR ergebniserhöhend gewirkt, während die Parameteranpassungen für verzinsliche Personalrückstellungen im dritten Quartal 2014 einen negativen Effekt von 7,4 Mio EUR brachten.

CASHFLOW UND BILANZ
Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit lag mit 164,6 Mio EUR um 7,1 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Im Cashflow aus der Geschäftstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahr Zahlungen von lohnabhängigen Abgaben aus Vorperioden enthalten.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit fiel in den ersten neun Monaten 2014 mit minus 43,9 Mio EUR deutlich geringer aus als in den ersten drei Quartalen 2013. So gab es in der Berichtsperiode kaum Zahlungen im Zusammenhang mit Akquisitionen, ebenso lagen die Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen mit 53,0 Mio EUR unter dem Wert der Vorperiode. Gleichzeitig wirkten sich Erlöse von 13,0 Mio EUR aus Wertpapierbewegungen erhöhend aus. Insgesamt lag der Free Cashflow in der Berichtsperiode bei 120,7 Mio EUR. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Wertpapierveränderungen erreichte 108,6 Mio EUR und lag damit nach 109,1 Mio EUR im Vorjahr auf stabil hohem Niveau.

Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko. Das Eigenkapital des Österreichischen Post Konzerns lag per 30. September 2014 bei 661,8 Mio EUR, dies ergibt eine Eigenkapitalquote von 41,3%. Die Analyse der Finanzposition des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 276,4 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 223,8 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 52,6 Mio EUR. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 18,9 Mio EUR gegenüber.

MITARBEITER
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns (umgerechnet in Vollzeitkräfte) lag in den ersten neun Monaten 2014 bei 24.005 Personen. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstandes gegenüber der Vergleichsperiode um 252 Mitarbeiter, wobei sich durch die Übernahme diverser Distributionsgesellschaften in Deutschland der Mitarbeiterstand der trans-o-flex Gruppe um 484 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) erhöhte. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 18.471 Vollzeitkräfte).

AUSBLICK 2014
Die Entwicklung des Brief- und Paketgeschäftes gestaltete sich auch im dritten Quartal 2014 in der erwarteten Bandbreite. Daher bestätigt die Österreichische Post den kommunizierten Ausblick auf das Gesamtjahr 2014, wonach eine stabile Umsatzentwicklung angepeilt wird. Rückgänge im Briefgeschäft sollen dabei durch steigende Paketumsätze kompensiert werden.

Auch langfristig ist es im Briefbereich wichtig, durch kundenorientierte Lösungen dem kontinuierlichen Mengenrückgang bei adressierten Sendungen zu begegnen. Rückgänge in der Größenordnung von 3-5% infolge elektronischer Substitution sind als internationales Basisszenario anzusehen. Durch ein Bündel von Maßnahmen ist es der Österreichischen Post bislang gelungen, den Rückgang im internationalen Vergleich am unteren Ende der Bandbreite zu halten. Ein weiterer struktureller Trend ist der Druck des Online-Geschäfts auf viele stationäre Handelsunternehmen, wodurch einzelne Branchen und damit auch deren Werbebudgets selektiv unter Druck stehen.

Auch in Zukunft werden Investitionen für mehr Kundenkomfort und damit zur Forcierung der hohen Servicequalität konsequent vorangetrieben. Zur Aufrechterhaltung der Innovationskraft trotz der inflationsbedingt steigenden Faktorkosten seit der letzten Tarifreform im Jahr 2011, wird es mit 1. März 2015 zu einer Anpassung der Preise im Briefbereich kommen.

Im Paketbereich stellt der Online-Handel hingegen die Triebfeder des Wachstums im Privatkundengeschäft dar. Je nach Region sind hier Steigerungen von 3–6% zu erwarten. Generell ist die Entwicklung des Paketgeschäfts in den einzelnen Ländern auch von der Konjunktur abhängig, wobei der Wettbewerb in Paketgeschäft tendenziell zunimmt.

Um die Effizienz der erbrachten Leistungen weiter zu erhöhen, verfolgt die Österreichische Post ein Maßnahmenprogramm mit dem Ziel „Operational Excellence“. Auf Basis neuer Sortiertechnologien sollen sowohl Innovations- als auch Kostenpotenziale konsequent realisiert werden. 2014 werden die Investitionen (CAPEX) daher in der Größenordnung von etwa 90 Mio EUR liegen. Im internationalen Geschäft der Österreichischen Post hat Profitabilität absolute Priorität. Dies bedeutet eine konsequente Konzentration auf das Kerngeschäft ebenso wie eine stetige Steigerung der Effizienz in allen Prozessen.

In Summe peilt die Österreichische Post auf Konzernebene auch mittelfristig eine nachhaltige EBITDA-Marge um die 12% an. Dieses Ziel wird auch für das Gesamtjahr 2014 angestrebt, ebenso wie eine Verbesserung im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Die Entwicklung des operativen Ergebnisses sollte damit den Trends der ersten drei Quartale folgen. Sondereffekte, die das Jahresergebnis 2014 beeinflussen könnten, sind eher außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit möglich. Dazu zählen etwaige Liegenschaftsverkäufe mit tendenziell positiven Ergebnisauswirkungen, aber auch diverse Strukturmaßnahmen und Wertberichtigungen, die das Ergebnis belasten könnten.

Der Zwischenbericht 1.-3. Quartal 2014 ist im Internet unter www.post.at/ir --> Reporting --> Finanzberichte verfügbar.


RÜCKFRAGEHINWEIS
Österreichische Post AG
Mag. Ingeborg Gratzer
Leitung Presse & Interne Kommunikation
Tel.: +43 (0) 57767-24730
ingeborg.gratzer@post.at

Österreichische Post AG
DI Harald Hagenauer
Leitung Investor Relations, Corporate Governance, Konzernrevision & Compliance
Tel.: +43 (0) 57767-30400
harald.hagenauer@post.at

Printdokumente

Österreichische Post_Q3 2014_Presseinformation_final.pdf


Aktienkurs

Finanz News

HAUPTVERSAMMLUNG DER POST

19.04.2018

DIVIDENDE BETRÄGT 2,05 EUR PRO AKTIE - NEUER REKORD: ERSTMALS ÜBER 1.000 BRIEFWÄHLER - NEUE ZUSAMMENSETZUNG AUFSICHTSRAT



MEHR

Finanzkalender

Kalender-Text bearbeiten

14.04.2016 – Hauptversammlung 2016, Stadthalle Wien



MEHR

Aktienkurs

Finanz News

HAUPTVERSAMMLUNG DER POST

19.04.2018

DIVIDENDE BETRÄGT 2,05 EUR PRO AKTIE - NEUER REKORD: ERSTMALS ÜBER 1.000 BRIEFWÄHLER - NEUE ZUSAMMENSETZUNG AUFSICHTSRAT



MEHR

Finanzkalender

19.04.2018 – Hauptversammlung 2018, Messe Wien

MEHR