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1999

Generaldirektor Sindelka zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

Pressemeldung vom 22.09.1999

1. Halbjahr 99: Umsatz auf Niveau des Vorjahres

In der heutigen ersten Aufsichtsratssitzung der Österreichischen Post AG wurde der Vorstandsvorsitzende der Dachholding Post & Telekom Austria AG (PTA), Gen.Dir.Dr. Josef Sindelka, zum Päsidenten des Aufsichtsrates der Post AG gewählt. Zum Stellvertreter wurde Mag. Josef Stiegler bestellt.

In der Aufsichtsrats-Präsentation der Ergebnisse für das erste Halbjahr 1999 verwies der Vorstandsvorsitzende der Post AG, Gen.Dir. Dr. Anton Wais, auf die positive Entwicklung des Unternehmens.

Die Umsatzerlöse konnten mit ATS 11,8 Mrd (EUR 858 Mio) etwa auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr gehalten werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag bei ATS 310 Mio (EUR 22,5 Mio). Die Zahlen sind mit der Vorjahresperiode nicht vergleichbar, da für die seit Juni 1999 nunmehr operativ eigenständig agierende Post AG keine Halbjahresvergleichszahlen vorliegen.

Für das Gesamtjahr 1999 erwartet Post-Finanzvorstand Dr. Rudolf Jettmar "ein gutes Ergebnis", das allerdings unter dem außerordentlich hohen Jahresergebnis 1998 liegen werde. "Der Grund dafür ist unter anderem, daß im Jahresergebnis 1998 ein einmaliger Effekt aus Anlaß der Spaltbilanz wirksam geworden ist".

Außerdem wirkt sich das im Jahr 1998 gestartete umfangreiche Investitionsprogramm und insbesondere die Erneuerung der Postämter mit erhöhten Abschreibungs- und Instandhaltungsaufwendungen erstmals bilanziell im Jahr 1999 aus.

Wesentlich höhere Aufwendungen resultieren auch aus dem EDV-Bereich, wobei vor allem auch Umstellungen und Umrüstungen für das Jahr 2000 und ein damit verbundener Erneuerungsbedarf im Ergebnis 1999 ihren Niederschlag finden. Auch der Personalaufwand läßt eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr erkennen.

"Mit der Spaltbilanz wurde der erste Restrukturierungsschritt gesetzt", sagte Gen.Dir. Dr. Wais. Die Post habe keinen Turnaround-Bedarf, jedoch enormen Investitionsaufwand in die Produktinstandhaltung und -erneuerung. So werden allein in das Konzept "Postamt Neu" (die Modernisierung der ersten 420 Postämter, die EDV-Vernetzung der Postämter) und in Mitarbeiterschulungen rund ATS 2 Mrd (EUR 145 Mio) investiert. "Die ersten Früchte unseres Investitionsprogrammes werden wir 2001 ernten, greifen werden sie im Jahre 2002 und in den Folgejahren", so Wais. Bis Mitte nächsten Jahres ist die unternehmensweite Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente geplant.

Angesichts der bevorstehenden Liberalisierung im Jahre 2003 sei es unabdingbar, bereits jetzt Maßnahmen zu setzen, um die wesentlichen Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Post AG im Umfeld des freien Marktes zu schaffen, betonte Wais.

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