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1999

Bilanz 1998: Post & Telekom Austria steigerte EBIT um 28 Prozent

Pressemeldung vom 10.06.1999

Der PTA-Vorstand präsentierte heute anläßlich der Bilanzpressekonferenz der Post und Telekom Austria AG (PTA) die "Bilanz des Wandels" der ehemaligen Post und Telegraphenverwaltung. Nur zweieinhalb Jahre nach der Ausgliederung kann die PTA-Gruppe mehr als positive Ergebnisse vorzeigen. Die Post und Telekom Austria ist darüber hinaus derzeit das umsatzstärkste Unternehmen Österreichs.

Im Jahr 1998 - dem zweiten vollen Geschäftsjahr seit der Ausgliederung aus der Verwaltung - erzielte die PTA-Gruppe ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 12,9 Mrd. S. Das bedeutet gegenüber 1997 eine Steigerung von 28,2 Prozent (bereinigt um den Mobilkom-Verkaufserlös). Der Jahresüberschuß 1998 liegt bei 7,4 Mrd. S.

Der konsolidierte Umsatz der PTA-Gruppe stieg gegenüber 1997 um 690 Mio. S auf 67,972 Mrd. S. Davon wurden 46,129 Mrd. S vom Teilkonzern Telekom, 19,788 Mrd. S vom Unternehmensbereich Post und 2,055 Mrd. S vom Unternehmensbereich Postauto erzielt.

Ergebnis in den Teilbereichen: Positive Entwicklung

Der Teilkonzern Telekom erzielte 1998 ein EBIT von 11,457 Mrd. S. Dazu hat die Telekom Austria AG mit 8,101 Mrd. S (1997: 7,729) den größten Anteil beigetragen. Auch die Mobilkom Austria AG entwickelte sich sehr gut: Das EBIT stieg von 1,958 auf 3,086 Mrd. S. Das EBIT der Datakom Austria GesmbH lag 1998 bei 316 Mio. S.

Äußerst positiv hat sich im Jahr 1998 der Unternehmensbereich Post entwickelt: Mit einem Jahresüberschuß von 1,416 Mrd. S wurde 1998 erstmals der wirtschaftliche Turnaround geschafft. Das EBIT stieg von -234 Mio. S auf 1,670 Mrd. S im Jahr 1998. Auch der Unternehmensbereich Postauto hat besser als geplant abgeschnitten. Das negative EBIT konnte von -399 auf -240 Mio. S im abgelaufenen Geschäftsjahr verringert werden.

Eigenkapital gestärkt

Im Geschäftsjahr 1998 erwirtschaftete die PTA-Gruppe einen Cash-flow aus dem Ergebnis in der Höhe von 22,107 Mrd. S. Diese Mittel wurden für Investitionen und zur Rückführung der Finanzschulden verwendet.

Mit einer Eigenkapitalquote von 47,4 Prozent weist die PTA-Gruppe eine sehr gute Finanzstruktur auf. Damit wurde der Weg zu zwei gesunden, wettbewerbsfähigen Konzernen - der Telekom Austria AG und der Österreichischen Post AG - bereitet. Der Telekom-Teilkonzern weist eine Eigenkapitalquote von 43,6 Prozent, die Österreichische Post AG, die mit Ende Juni ihre operative Tätigkeit aufnimmt, von 46,6 Prozent auf.

PTA-Gruppe investierte 1998 rund 13,6 Mrd. S

Im Geschäftjahr 1998 investierte die PTA-Gruppe rund 13,6 Mrd. S. Die Investitionen gingen zum größten Teil (12,4 Mrd. S) in die Anschaffung technischer Anlagen im Bereich Telekommunikation. In den Unternehmensbereichen Post und Postauto wurden 1,2 Mrd. S für den Bau der neuen Brief- und Paketzentren, die Modernisierung und EDV-Vernetzung der Postämter sowie die Anschaffung von Bussen aufgewendet.

1998 - Rationalisierungsmaßnahmen greifen

Der Personalstand der PTA-Gruppe verringerte sich im Geschäftsjahr 1998 auf 55.246 Vollzeitkräfte (im Jahresschnitt) gegenüber 57.586 Mitarbeitern im Jahr 1997. Der Anteil der Beamten betrug 68,6 Prozent.
Die bereits 1997 eingeleiteten Rationalisierungsmaßnahmen wurden auch im letzten Jahr planmäßig fortgesetzt: Bis Ende 1998 haben 4.284 Mitarbeiter von dem Vorruhestands- oder Abfertigungsmodell Gebrauch gemacht.
Die Personalaufwendungen der PTA-Gruppe konnten trotz der dynamischen Entwicklung der Mobilkom und der Datakom leicht auf 25,343 Mrd. S abgesenkt werden.

1998 - das wichtigste Geschäftsjahr seit der Ausgliederung

Das abgelaufene Geschäftsjahr war sicherlich das wichtigste der PTA-Gruppe seit der Ausgliederung aus der Staatsverwaltung. Als Vorbereitung für den Börsegang wurde der PTA-Unternehmensbereich Telekom als Telekom Austria AG verselbständigt. Und mit der Telecom Italia, die 25 Prozent + 1 Aktie der Unternehmensanteile erworben hat, wurde ein international erfahrener, strategischer Partner gefunden.

Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Telekom Austria AG durch die angestrebten Synergien und das spezielle Know-how beider Partner weiter gestärkt.

In der Post wurde im Jahr 1998 eine umfangreiche Modernisierungs-, Investitions- und Qualifikationsoffensive gestartet - im Bereich Postämter, Brief- und Paketlogistik sowie Postauto. Allein in das Konzept "Postamt Neu", d.h. in die Modernisierung der ersten 420 Postämter bis Ende 1999 (attraktive bauliche Innen- und Außengestaltung), die EDV-Vernetzung der Postämter und in Mitarbeiterschulungen werden rund zwei Mrd. S investiert.
Mit verstärkter Kundenorientierung, einer attraktiven Produktpalette und modernen Services sichert die Post auch künftig die Wettbewerbs-fähig--keit des flächendeckenden Post-Filialnetzes.

Im Geschäftsjahr 1998 wurden auch die Weichen für die Verselbständigung der "Gelben Post" und des Unternehmensbereiches Postauto als Österreichische Post AG gestellt. Die Österreichische Post AG wird rückwirkend mit 1. Jänner 1999 ausgegliedert und nimmt mit 28. Juni 1999 ihre operative Tätigkeit auf.

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