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1999

Post und ÖBB unterzeichnen LOI über Zusammenlegung der Busdienste

Pressemeldung vom 16.12.1999

Die Österreichische Post AG und die ÖBB haben heute einen Letter of Intent über die geplante Zusammenlegung ihrer Busdienste unterzeichnet. Es wurde festgelegt, daß in einem 1. Schritt in beiden Unternehmen Bewertungs-Audits stattfinden. In Anschluß daran wird ein Businessplan erarbeitet, der die zukünftige Gesellschaftsform und Ausrichtung beinhaltet. Die Verhandlungen über die Durchführung der geplanten Transaktionen werden nun nach Unterzeichnung des Letter of Intent aufgenommen und sollen im ersten Halbjahr 2000 abgeschlossen sein. Dies erklärten heute ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler und Post-Generaldirektor Anton Wais in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Die Vorgangsweise bei der Zusammenlegung der Busbetriebe in eine gemeinsame Gesellschaft erfolgt nach wirtschaftlichen Überlegungen und entspricht internationalen Merger&Acquisition-Standards. Die Höhe der Beteiligung von ÖBB und Post an der geplanten Gesellschaft ist abhängig von der Bewertung der Teilbetriebe, die von externen Gutachtern durchgeführt wird.

Kernaufgaben der neuen Gesellschaft sollen die Personenbeförderung mit Bussen und der Betrieb von Werkstätten sein. Geplant ist, daß die in den jeweiligen Unternehmensbereichen beschäftigten Mitarbeiter zu den bestehenden Bedingungen in die neue Gesellschaft übernommen werden. Die Güterbeförderung und das Fuhrparkmanagement im Bereich Postbus sollen direkt in der Post AG integriert bleiben.

Ziel der Transaktion ist es, die Wettbewerbsposition zu stärken und die Produktivität zu steigern. Nach einer ersten Analyse sind die Überschneidungen bei den Liniennetzen der beiden Unternehmen gering. Synergiepotentiale sind vor allem bei Standortfragen und Werkstättenleistungen zu erkennen.

"Angesichts der EU Binnenmarktrichtlinie, die eine Liberalisierung im öffentlichen Personennahverkehr vorsieht, müssen wir wettbewerbsfähige Kostenstrukturen schaffen", betonte Post-Generaldirektor Wais. Insbesondere, da bei den zwölf regionalen Verkehrsverbünden weitere Konzentrations-bestrebungen zu erwarten sind.

ÖBB-Generaldirektor Draxler sieht im LOI (Letter of Intent) "ein Zeichen, daß beide Unternehmen ernsthaft an einer gemeinsamen Lösung arbeiten". Durch die veränderten Rahmenbedingungen - Bahn und Post agieren als eigen-ständige Kapitalgesellschaften - bewertet Draxler die Kooperationschancen sehr positiv. Bei den ÖBB existiert bereits eine Trennung der Bereiche Bus und LKW. Die Bahn-LKW's sind bei Rail Cargo Austria, dem Güterverkehrsbereich der ÖBB, integriert.

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