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2000

Post legte Bilanzprognose für 2001 vor

Pressemeldung vom 07.11.2000

Umsatzwachstum, die Verbesserung der Produktivität sowie die Optimierung der Ablaufprozesse sind die wesentlichen Faktoren der Budgetplanung der Österreichischen Post AG für das kommende Jahr 2001. "Das Ziel des Budgets 2001 ist es, die Grundlage für eine langfristig positive Ergebnisentwicklung der Post zu schaffen," betont der Finanzvorstand der Österreichischen Post AG, VD Dr. Rudolf Jettmar anlässlich der Präsentation der Budgetprognose in der gestrigen Aufsichtsratssitzung.

Ausgeglichenes Ergebnis für das laufende Jahr
Im 3. Quartal 2000 war das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwar noch negativ, liegt aber über Plan. Bedingt durch das traditionell umsatzstarke 4. Quartal und die positiven Entwicklungen im Personalbereich erwartet man bei der Post ein ausgeglichenes operatives Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2000. Damit konnte die Post AG auch den Wegfall von ATS 300 Mio (EUR 21,8 Mio) aus der Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen kompensieren. Im Schalterbereich liegt die Personalentwicklung im Plan. In den Bereichen Logistik und Distribution zeigen das "Speed"-Programm und die Einführung des Schichtdienstes erste positive Auswirkungen.

2001: Steigerung von Umsatz und Ergebnis trotz schwieriger Bedingungen
Der Rückgang der Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen und pauschalierter Vergütungen von verbundenen Unternehmen werden Umsatz und Ergebnis des Jahres 2001 negativ beeinflussen.

Zur Verbesserung der Leistungsqualität und der Vereinfachung von Ablaufprozessen als Grundlage für eine deutliche Produktivitätssteigerung wird die Post auch 2001 erhebliche Investitionen in die SAP-Erweiterung, in die Fertigstellung der Vernetzung der Postämter sowie in die Errichtung neuer Verteilzentren tätigen.

Trotz der erhöhten Aufwendungen rechnet die Österreichische Post AG aufgrund der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und der Umsetzung des strategischen Konzeptes für 2001 mit einem deutlich positiven EBIT in der Höhe von rund ATS 600 Mio (EUR 43,6 Mio). Dies stellt nicht nur eine Steigerung zum EBIT 2000, sondern auch eine Steigerung im Vergleich zum Jahr 1999 dar. Die genehmigte Preisanpassung und die Einführung neuer Produkte wird 2001 zu einem Umsatz von rund ATS 22 Mrd (EUR 1,6 Mrd) führen.

Personalaufwand: Fortsetzung des positiven Trends
Beim Personalaufwand soll 2001 die positive Entwicklung der Trendwende im heurigen Jahr fortgesetzt werden. Insgesamt plant die Post für das kommende Jahr eine Reduktion des Personalaufwands um rund ATS 350 Mio (EUR 25,4 Mio) im Vergleich zum Jahr 2000. In der Planung ist die Umsetzung des Zustellbasenkonzeptes nicht enthalten. Wie bereits berichtet, wurde diese in Abstimmung mit der Personalvertretung ausgesetzt und stattdessen die Durchführung eines Feldversuchs mit vorerst 24 Zustellbasen sowie eine auf den Ergebnissen des Versuchs basierende Wirtschaftlichkeitsberechnung beschlossen.

Die Einführung eines neuen Schichtmodells sowie laufende Optimierungsvorhaben (einschließlich der Inbetriebnahme weiterer Verteilzentren) im Logistikbereich sowie ein neues Vertriebstypenkonzept, Automatisierungen und eine verbesserte Abwicklung von Bank-Dienstleistungen im Schalterbereich tragen ebenfalls zur Verringerung des Personalaufwandes bei. Deutliche Einsparungen soll es auch im Overhead-Bereich geben.

Insgesamt rechnet der Post-Vorstand, dass die geplanten Einsparungen ohne zusätzlichen Sozialplan durchgeführt werden können. Erreicht werden soll das Einsparungsziel vor allem durch die bereits begonnene Reduzierung der Überstunden, eine Verringerung des Aufwands für Urlaubsersatzkräfte sowie die Nutzung der Fluktuation.

Wien,

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