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2000

Neue Tarife für Brief- und Paketsendungen, Info-Mails mit persönlicher Anschrift und Zusatzleistungen ab 1. Januar 2001

Pressemeldung vom 29.09.2000

Vereinfachte Tarifstruktur - Verbesserte Transparenz Standardbrief bleibt mit 7 Schilling unverändert günstig

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat einer einstimmigen Empfehlung der Preiskommission folgend, die neuen Tarife für den reservierten Bereich unter den Postdienstleistungen genehmigt.
Die Österreichische Post AG hat ein transparentes Tarifmodell für das gesamte Angebot erarbeitet, das sowohl Preiserhöhungen als auch Preissenkungen beinhaltet und mit 1. Januar 2001 in Kraft tritt.

Letzte Tarifanpassung vor mehr als drei Jahren
Nach mehr als drei Jahren Preisstabilität - die letzte umfassende Tarifanpassung fand 1997 statt - ist es notwendig die Preise an die allgemeine Kostenentwicklung anzupassen. Der Verbraucherpreisindex ist im Vergleichszeitraum um rund 4,2% gestiegen.

Standardbriefe
Der Tarif für den volumenmäßig größten Teil des gesamten Sendungsaufkommens, den Standardbrief Inland und Europa Priority, bleibt mit sieben Schilling unverändert.

Postkarten
Der Tarif für Postkarten wird von bisher ATS 6, 50.- auf ATS 7.- erhöht, da der logistische und technische Aufwand von Postkarten dem der Briefsendungen zum Standartentgelt entspricht, und fast alle europäischen Länder bereits jetzt ein einheitliches Porto für Inlandsbriefe und Postkarten haben.

Info-Mails und Zusatzleistungen
Zu moderaten Tarifanpassungen kommt es im Bereich Info-Mail mit persönlicher Anschrift. Allerdings ergeben sich auch hier durch veränderte Gewichtsklassen Preisreduktionen. Zusätzlich werden mit 1. Januar 2001 die Tarife einiger Zusatzleistungen erhöht, die zum Teil seit fast 50 Jahren konstant auf niedrigstem Niveau gehalten wurden (etwa der Tarif für ein Postfach).

Sehr günstige Tarife im EU-Vergleich
Im Vergleich mit führenden Wirtschaftsländern der Europäischen Union bleibt die Österreichische Post AG in vielen Leistungsangeboten weiterhin jene Postgesellschaft mit dem besten Preis, die Inlandstarife liegen in Österreich in beinahe allen Gewichtklassen deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Die Vereinfachung der Tarifstruktur und die Preisanpassung in den jeweiligen Gewichtsstufen orientieren sich im Wesentlichen an gemeinsamen EU-Richtlinien und den veränderten Anforderungen von Distribution und Logistik.

Pakete Inland
Für ein im Inland versendetes Paket gibt es gegenwärtig 30 Gewichtsstufen. Für jede dieser Gewichtsstufen gilt ein entsprechender Tarif. Mit der Tarifanpassung ab 2001 wird die Anzahl dieser Gewichtsstufen, und damit auch die Anzahl der unterschiedlichen Tarife auf ein Fünftel, nämlich auf sechs reduziert. Es existieren ab diesem Zeitpunkt nur mehr die Gewichtsstufen bis zu 2, 4, 8, 12, 20 bzw. bis zu 31,5 Kilogramm.
Durch das neue Tarifmodell kommt es ab 1. Januar 2001 bei Inlandssendungen von Paketen sowohl zu Preiserhöhungen als auch zu Preissenkungen.

Beispiele:

  • Ein Paket mit einem Gewicht von zwei Kilogramm, dessen Versand im Inland heute ATS 42.- kostet, wird ab 1. Januar 2001 ATS 49.- kosten.
  • Ein Paket mit einem Gewicht von acht Kilogramm, das heute ATS 82.- kostet, wird nach der Tarifanpassung nur mehr ATS 75.- kosten.

Sehr günstige Tarife im EU-Vergleich auch beim Paketversand
Auch nach der Tarifanpassung hat Österreich im Vergleich mit führenden Wirtschaftsländern der Europäischen Union das preisgünstigste Angebot in den untersten Gewichtsklassen des Inlandsversandes von Paketen.

EMS-Sendungen - Inland:
Ebenfalls zu einer Änderung der Gewichtsklassen kommt es bei EMS-Sendungen im Inland. Diese sind - mit Ausnahme der 2 Kilogramm-Stufe - mit jenen der Inlandspakete identisch. Auch bei EMS-Sendungen kommt es ab 2001 sowohl zu Preiserhöhungen als auch zu Preissenkungen.

Beispiele:
  • Kostet der Versand einer EMS-Sendung mit einem Gewicht von zwei Kilogramm gegenwärtig ATS 95.- , so wird dieser Preis mit 1. Januar 2001 auf 110,- Schilling angehoben.
  • Der Preis für eine acht Kilogramm schwere EMS-Sendung hingegen wird von ATS 170.- durch das neue Tarifmodell auf ATS 150.- reduziert.

Pakete Ausland
Für den Versand eines Paketes ins Ausland gibt es gegenwärtig drei Sendungsvarianten: Erdweg, Luftpost und SAL (Surface Air Lifted) - als Mischform der ersten beiden Versendungsformen.
Zukünftig wird es nur mehr zwei Varianten geben: Das "Standardpaket", das eine rasche Zustellung unter ökonomischen Gesichtspunkten gewährleistet, sowie das "Schnelle Paket", das stets auf dem schnellsten Weg befördert wird.

Wie beim Paketversand im Inland kommt es auch bei Auslandssendungen Paket zu einer einfacheren, kundenfreundlichen Tarifstruktur.

Ab 2001 wird nur noch zwischen sechs Auslandszonen mit einem einheitlichen Grundpreis von jeweils ATS 150.- pro Paket unterschieden. Der Grundpreis wird durch einen Zuschlag von ATS 10.- bis ATS 90.- (je nach Zone) pro Kilogramm ergänzt. Dieser Zuschlag verdoppelt sich beim "Schnellen Paket".

EMS-Sendungen:
Für EMS-Sendungen gelten ab 2001 die gleichen Auslandszonen wie für sonstige Pakete. Der Grundpreis pro Paket beträgt in diesem Fall - bedingt durch die wesentlich raschere, und damit kostenaufwendigere Beförderung - ATS 420.- , der jeweilige Zuschlag wird gegenüber dem herkömmlichen Paketversand vervierfacht.

Veröffentlichung der neuen AGB
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen werden die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) drei Monate vor Inkrafttreten in geeigneter Form veröffentlicht. Ab Oktober 2000 können die neuen AGB in allen Postämtern Österreichs angefordert werden. Zum selben Zeitpunkt erfolgt eine Veröffentlichung auf der Homepage der Österreichischen Post AG unter der Adresse www.post.at.

Den Kunden der Österreichischen Post steht ab sofort eine Tarif-Hotline zur Verfügung:
Tel.: 0810 810 050
Montag bis Freitag, jeweils 06.30h - 20.30h
Samstag 08.00h bis 12.00h


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Pressestelle
Michael Homola
Tel.: (01) 515 51 - 5217

Wien,

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