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2000

Österreichische Post AG: Einigung bei Lohnrunde

Pressemeldung vom 13.12.2000

Lohnerhöhung um 2,3%, mindestens jedoch ATS 525.-

Nach einem Verhandlungsmarathon, der bis in die Abendstunden des heutigen Tages dauerte, einigten sich Postvorstand und Personalvertretung auf einen 2-Jahres - Abschluss mit einer Lohnsteigerung von 2,3 % und einem Sockelbetrag von ATS 525.- für 2001 bzw. ATS 400.- für das Jahr 2002.

Als Basis gilt die von WIFO und IHS per 31. Oktober 2001 prognostizierte Inflationsrate für 2002, die nicht kleiner als 0,5 und nicht größer als 2,6 sein darf. Darüber hinaus einigte man sich, die Verhandlungen für den Kollektivvertrag für Neueinsteiger der den Ansprüchen an ein modernes Dienstleistungsunternehmen gerecht wird, bis 31. März 2001 abzuschließen.

Mit diesem Tarifabschluss ist es erstmals gelungen, eine Einigung für einen Zeitraum von zwei Jahren zu beschließen und die Weichen für einen neuen Kollektivvertrag zu stellen. "Die Post muss am Weg zur Privatisierung in allen Bereichen zu einer neuen Basis gelangen. Nach der erst kürzlich erfolgten Einführung eines erfolgs- und damit leistungsorientierten Beteiligungsmodells anstelle des bisher üblichen Weihnachtsbelohnungssystems zeugt auch diese Einigung von der Wichtigkeit Verhandlungen in konstruktiver Form zu führen", so Generaldirektor Dr. Anton Wais.

Der vorliegende 2-Jahresabschluss stellt für das Unternehmen einen wesentlichen Stabilitätsfaktor dar. Die abgeschlossenen Beträge signalisieren, dass der Vorstand die Initiative und Bereitschaft der Belegschaft bei den bisherigen Schritten honoriert.

Wien,

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