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2001

Ergebnis für die ersten drei Quartale 2001

Pressemeldung vom 06.11.2001

Bestätigung des Restrukturierungskurses

Die Österreichische Post AG verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 Umsatzerlöse, die mit ATS 15,18 Mrd (EUR 1,1 Mrd) in etwa auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (ATS 15,24 Mrd; EUR 1,11 Mrd) lagen. Bei Brief-, Info-Mail und Paketerlösen konnte auf Grund der im Jahr 2001 vorgenommenen Tarifanpassung Verbesserungen erzielt werden. Allerdings ist besonders bei Briefsendungen eine negative Marktentwicklung zu beobachten. Erhöhtes Kostenbewusstsein im öffentlichen Dienst (z.B. der Versand von Standardbriefen an Stelle von RSb-Sendungen), die Verwendung von alten Beständen an Schilling-Briefmarken vor der EURO-Umstellung sowie ein erhöhter Wettbewerbsdruck tragen ebenfalls zur Verschlechterung der Marktlage bei.

Deutlich negative Auswirkungen auf die Umsatzerlöse haben die Verminderung der Abgeltung für gemeinwirtschaftliche Leistungen aus der Zeitungsbeförderung und der P.S.K.-Schalterdienstleistungen. Diese Rückgänge sowie gestiegene Abschreibungen wirkten sich auch auf das operative Ergebnis der Österreichischen Post AG aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die ersten drei Quartale lag mit minus ATS 98,9 Mio (EUR 7,2 Mio) um rund 10% unter dem Ergebnis des Vorjahres.

Maßnahmen zur Kostensenkung greifen
Die Maßnahmen zur Kostensenkung und Optimierung der Prozessabläufe sowie die Einführung des neuen Schichtmodells und die laufenden Restrukturierungen zeigen deutlich positive Auswirkungen. So konnte der Personalaufwand in den ersten drei Quartalen 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund ATS 261 Mio (EUR 19 Mio) gesenkt werden. Insgesamt beschäftigte die Österreichische Post AG per Ende August dieses Jahres 32.380 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) gegenüber 34.130 im August des Vorjahres.

"Dass wir trotz der schwierigen Marktlage unseren Umsatz auf Vorjahresniveau halten konnten, bestätigt die Richtigkeit unserer Restrukturierungen in den Bereichen Schalter und Distribution," Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstandsdirektor für Finanzen Dr. Rudolf Jettmar. "Die Marktentwicklung und der steigende Wettbewerbsdruck zeigen aber, dass weitere Einsparungen unbedingt notwendig sind, um langfristig positiv zu wirtschaften. Wir werden daher unseren Kurs der Restrukturierung und der Modernisierung konsequent fortsetzen."

Für das Gesamtjahr 2001 erwartet man bei der Post auf Grund des traditionell umsatzstarken 4. Quartals und der positiven Entwicklungen im Personalbereich ein operatives Ergebnis in der Höhe des Vorjahres bei leicht niedrigeren Umsatzerlösen.


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at

Wien,

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