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2002

Post investiert 221 Millionen Euro in die Zukunft

Pressemeldung vom 11.07.2002

Briefzentrum Wien ab sofort im Probebetrieb
Mit sechs hochmodernen Logistikzentren an Europas Spitze

Die Österreichische Post AG investiert insgesamt über 221 Millionen Euro um ihre gesamte Logistik zu modernisieren. Alle Prozesse um das Sammeln, Sortieren und Verteilen werden auf sechs Standorte konzentriert, die zu den modernsten in ganz Europa gehören.

Qualitätsverbesserungen durch Logistikumstellung
Dieser Prozess des Sammelns, Sortierens und Verteilens geschieht derzeit teilweise in historisch gewachsenen und oft zu klein gewordenen Anlagen, die den Bedürfnissen des Dienstleistungsunternehmens Post für ihre Kunden nicht mehr gerecht werden. Mit der Konzentration von derzeit 14 auf sechs hochmoderne Logistikzentren werden die Prozesse vereinfacht und beschleunigt.
Es ergeben sich folgende Verbesserungen:
Mehr Service: Die Laufzeiten der Sendungen werden beschleunigt. Mindestens 95% aller Inlandssendungen werden in Zukunft innerhalb eines Tages nach Einwurf bei ihrem Empfänger sein (E+1) .
Mehr Ersparnis: Die neue Logistik bringt zusätzlich mehr Tempo, Zuverlässigkeit und Kundenservice, sowie wichtige Kostenersparnisse.
Mehr Erfolg: In mehreren Schritten werden EU-weit die Postdienste liberalisiert. Die Post muss auf neue Mitbewerber reagieren, die laufend auf den österreichischen Markt kommen. Zuverlässige Leistungen sind die Voraussetzung für qualifizierte Arbeitsplätze und zufriedene Kunden.

Die Standorte der Logistikzentren
Logistikzentrum Oberösterreich - Linz (in Betrieb, Modernisierung 2003)
Logistikzentrum Steiermark - Graz (in Betrieb)
Logistikzentrum Salzburg - Wals (in Betrieb)
Logistikzentrum Kärnten - Villach (ab 2004)
Logistikzentrum Tirol / Vorarlberg (ab 2004)
Briefzentrum Wien (Herbst 2002)

Briefzentrum Wien – Eines der größten Infrastrukturprojekte Österreichs
Das Herzstück, der neuen Logistik ist das Briefzentrum Wien. Dieses - eines der größten und modernsten Logistikzentren in Europa - läuft derzeit im Testbetrieb und wird im September dieses Jahres in den Vollbetrieb gehen. 1.200 hochqualifizierte Mitarbeiter werden im Vollbetrieb 24 Stunden täglich in drei Schichten  arbeiten und pro Tag rund vier Millionen Sendungen und damit die Hälfte des gesamtösterreichischen Briefaufkommens abwickeln. Die Umstellung der Post-Logistik bei laufendem Betrieb ist die Größte die je von einem österreichischen Unternehmen durchgeführt wurde.

 

Bei der Errichtung des Briefzentrums Wien wurden mehr als 330.000 m³ überbaut, 5,5 km Fördertechnik und 57 Abladetore sowie ein eigener Bahnanschluss verwirklicht. Das Investitionsvolumen für das Briefzentrum Wien beträgt 110 Millionen Euro.

Qualifizierte Mitarbeiter für Qualitätsarbeit
Die 1200 Mitarbeiter arbeiten in 40 Gruppen mit jeweils einem Gruppenleiter für rund 30 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter wurden sowohl von der Österreichischen Post AG als auch von der Herstellerfirma der Maschinen geschult. Zusätzlich wurden bereits neun Informations- und Motivationsveranstaltungen für die Mitarbeiter die während des Probebetriebes zum Einsatz kommen abgehalten.
In seiner Gesamtheit ist das Briefzentrum Wien nach neuesten arbeitsmedizinischen und ergonomischen Gesichtspunkten ausgerichtet: Die Automatisierungstechnik mit neu entwickelten Entladerobotern nehmen den Mitarbeitern das Heben und Tragen schwerer Lasten ab. Maximale Lärmvermeidung und Lärmdämmung in allen Arbeitsbereichen, optimale konstante Lichtstärke und Bio-Klimaanlage verbinden sich zu einer Symbiose von Mensch und Technik.

Gleichzeitig mit der Reduzierung der Standorte wird die Fahrlogistik neu strukturiert, denn die Verbindungen zwischen den Zentren erfordern perfekte zeitliche Abstimmung der Fahrten. Wie bisher erfolgt die Versorgung der Zentren mit Sendungen über Straße und Schiene im Nachtsprung. Zeitkritische Sendungen werden auf die Straße verlegt, nicht zeitkritische auf die Bahn.

Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Johannes Angerer
Tel.: +43 (1) 51 551 - 32012
E-Mail: johannes.angerer@post.at

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