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2002

Österreichische Post AG

Pressemeldung vom 25.09.2002

Neuerlich keine Entscheidung der Preiskommission
Gefährdung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens

Bei der heutigen Sitzung der Preiskommission kam es bezüglich des Tarifantrages der Österreichischen Post AG neuerlich zu keiner Entscheidung. Zum Antrag, der der Regulierungsbehörde bereits seit Wochen vorliegt, besteht nach Ansicht der Preiskommission weiterhin zu einzelnen Fragen Klärungsbedarf, obwohl die Post alle vorgeschlagenen Änderungen im Detail erläutert und begründet hat. Die Österreichische Post AG fordert, die offenen Fragen so schnell wie möglich abzuklären um zu einer Entscheidung zu kommen.
Da die Österreichische Post AG die Änderungen der genehmigungspflichtigen und anzeigepflichtigen Tarife gleichzeitig umsetzen will, kommt es bis auf weiteres – geplant war der 1. Jänner 2003 – zu keinen Tarifanpassungen bei Briefsendungen.

Die Aussage von Bundesminister Mathias Reichhold einer Veränderung der Posttarife „keinesfalls zustimmen“ zu wollen, ist aus Sicht der Österreichischen Post AG in höchstem Maße bedauerlich und nicht ganz verständlich. Schon der von Minister Reichhold gewählten Formulierung „Erhöhung der Posttarife“ liegt ein Missverständnis zugrunde: Der Antrag der Post, der bereits im heurigen Sommer bei der Preiskommission im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eingebracht worden ist, enthält keineswegs nur Erhöhungen, sondern auch eine Neustrukturierung – und damit verbundenen Tarifsenkungen – des gesamten Tarifschemas, die im wesentlichen durch den nächsten Liberalisierungsschritt per 1. Jänner 2003 bedingt ist. Die kategorische und undifferenzierte Ablehnung gefährdet mittelfristig die Wirtschaftlichkeit der Österreichischen Post AG.

Standardtarif unverändert
Der Tarif für Standardbriefe mit € 0,51 bleibt in jedem Fall unverändert. Dieser Tarif ist für die Kunden der Post der bei weitem wichtigste, da über 75% des gesamten Briefvolumens sich in dieser Tarifstufe befinden. Die Tarife für Info-Mails bleiben unverändert.

Bei den höhergewichtigen Sendungen sind deswegen Tariferhöhungen notwendig, weil diese in vielen Fällen nicht maschinell verarbeitbar sind und die manuelle Sortierung beträchtliche Kosten verursacht.

Vergleich mit Deutschland
Auch der mehrmals herangezogene Vergleich mit Tarifsenkungen der Deutschen Post entspricht nicht den Tatsachen – Denn trotz der Tarifsenkungen der Deutschen Post bleiben die meisten Leistungen teurer als jene der Österreichischen Post AG. Das Porto eines Standardbriefes in Deutschland beträgt € 0,55 und ist somit um vier Eurocent höher als in Österreich.

Qualitätssicherung
Als unsachlich muss die Österreichische Post AG den Versuch zurückweisen, den Tarifantrag in Zusammenhang mit den derzeitigen Problemen im Zustellbereich zu bringen. Diese Probleme sind auf Anlaufschwierigkeiten rund um das neu erbaute Briefzentrum Wien zurückzuführen. Die Österreichische Post AG hat bereits im Vorfeld mehrfach erklärt, dass solche Probleme aufgrund der technischen Innovation unvermeidlich sein werden und dass von Seiten des Unternehmens alles getan wird, um rasch die Qualität der Zustellung wieder anzuheben. Wie die regelmäßigen internen Kontrollen zeigen, sind diese Anlaufprobleme inzwischen auch weitgehend bewältigt.
Die Investitionen in dieses moderne Briefzentrum stellen die Voraussetzung für weitere Qualitätssteigerungen der Post dar.

Die Österreichische Post AG bedauert, dass langfristige Unternehmensfragen jetzt Gegenstand von Wahlkampf-Auseinandersetzungen werden und hofft, dass der seit Wochen vorliegende Preisantrag nach sachlichen Kriterien geprüft und so schnell wie möglich entschieden wird.


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at

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