Diese Webseite nutzt Cookies, um das Angebot nutzerfreundlicher und effektiver zu machen. Durch Fortsetzung der Navigation, ohne dabei die Einstellung für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Die Einstellungen können Sie unter rechtliche Hinweise ändern.

Diese Webseite nutzt Cookies, um das Angebot nutzerfreundlicher und effektiver zu machen. Durch Fortsetzung der Navigation, ohne dabei die Einstellung für Cookies zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Die Einstellungen können Sie unter rechtliche Hinweise ändern.

2002

Erstes Halbjahr 2002: EBIT-Steigerung trotz Umsatzrückgang

Pressemeldung vom 29.08.2002

Schlechte Konjunkturlage führt zu geringerem Gesamtumsatz
Umsatzsteigerungen in den Geschäftsfeldern Info-Mail und Filialnetz  

Die Österreichische Post AG konnte im ersten Halbjahr 2002 trotz eines Umsatzrückganges um zwei Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 ein EBIT erzielen, das mit EUR 18,7 Mio deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (14,8 Mio) liegt. Der Umsatz betrug im ersten Halbjahr 2002 EUR 739,2 Mio gegenüber 757,1 Mio im ersten Halbjahr des Vorjahres, die Betriebsleistung EUR 763,8 Mio gegenüber 786,1 Mio.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag bei EUR 20,1 Mio gegenüber EUR 25,9 Mio im ersten Halbjahr 2001.

   1. Halbjahr 2002  1. Halbjahr 2001   Veränderung
 Umsatz  739,2  757,1    -2 %
 Betriebsleistung  763,8  786,1    -3 %
 EBIT     18,7    14,8   26 %
 EGT    20,1    25,9  -22 %

(Werte in Mio EUR)

Umsatzentwicklung der Geschäftsfelder Brief, Kurier-Expresse-Paket, Medienpost, Info-Mail und Filialnetz
Der Umsatzrückgang ist auf die negative Konjunkturentwicklung der Gesamtwirtschaft zurückzuführen, die sich besonders im kleinen und mittleren Kundensegment – vor allem im Geschäftsfeld Brief – auswirkt:
Unternehmen haben die Frequenz regelmäßiger Sendungen deutlich reduziert bzw. zum Teil eingestellt, Privatkunden und Kleinbetriebe substituieren zunehmend klassische Briefprodukte durch alternative Lösungen wie E-Mail, Internet und SMS.
Der Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Kurier-Express-Paket resultiert aus der starken Abhängigkeit von den sinkenden Umsatzerlösen des Versandhandels.
Der Umsatz im Geschäftsfeld Medienpost konnte moderat gesteigert werden, wenn man den Vergleichswert aus dem Vorjahr um die zu diesem Zeitpunkt noch erhaltenen Zahlungen für gemeinwirtschaftliche Leistungen bereinigt.
Das Geschäftsfeld Info-Mail konnte die Umsatzerlöse um zwei Prozent steigern, obwohl hier eine besonders hohe Konjunkturabhängigkeit vorherrscht. Vor allem die Akquisition von Neukunden konnte die Auswirkungen der rückläufigen Gesamtentwicklung des Werbemarktes kompensieren.
Die Erhöhung der Schaltervergütung und Steigerungen im Produktbereich Telekommunikation führten zu einer Umsatzverbesserung in der Höhe von 4% im Geschäftsfeld Filialnetz. Die im ersten Halbjahr 2002 vollzogene Reorganisation und die damit verbundenen Redimensionierung des Filialnetzes zeigte erste Auswirkungen – Trotz der Redimensionierung konnten durch Service und Qualität die Kunden gehalten werden.

Personalentwicklung
Der Personalaufwand konnte von EUR 510,6 Mio im Vergleichszeitraum des Vorjahres um drei Prozent auf 496,5 Mio reduziert werden. Maßgeblichen Anteil an der Reduktion des Personalaufwandes hatte der Rückgang von Überstunden im Ausmaß von sechs Prozent. Der Personalstand lag im Halbjahresdurchschnitt bei 28.938 Vollzeitkräften gegenüber 29.823 im Halbjahresschnitt 2001. Dies entspricht einer Reduktion um ebenfalls drei Prozent, oder 885 Vollzeitkräfte.

  1 Halbjahr 2002   1. Halbjahr 2001  Veränderung
Personalaufwand
(in Mio. EUR)
 496,5  510,6  -3 %
Personalstand
(in Vollzeitkräften)
 28.938  29.823  -3 %

Für Rudolf Jettmar, Vorstandsdirektor Finanzen bestätigen die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2002 die Richtigkeit des eingeschlagenen Kurses mit dem Schwerpunkt auf Kostenreduktion: „In Anbetracht der durch die allgemeine Wirtschaftslage sinkenden Umsatzerlöse und der weiteren Liberalisierung des Marktes ist eine Fortsetzung des Sparkurses für die Zukunft des Unternehmens Österreichische Post AG wichtiger denn je.“


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at

Nützliche Links