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2003

Öffnung der Hausbrieffachanlagen:

Pressemeldung vom 09.07.2003

Post kritisiert falsche Einschätzungen über Auswirkungen

Im Zusammenhang mit der Öffnung der Hausbrieffachanlagen hat die Post bereits mehrmals massiv darauf hingewiesen, dass diese Maßnahme weder von den Kunden gewünscht wird, noch im Sinne des Wettbewerbs tatsächlich in dieser Schärfe notwendig ist. Vielmehr wird diese Maßnahme beträchtliche Kosten für jeden Postkunden nach sich ziehen und darüber hinaus zu Umsatzeinbrüchen bei der Post führen.
Wenn nicht drastische Schritte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen umgesetzt werden, ist die Überlebensfähigkeit der Post gefährdet.

Die Post weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass von Interessenvertretern des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) die Ausgangslage völlig falsch eingeschätzt wird. Gerade im Medienbereich gelangen seit Jahren Tarife zur Anwendung, die bei weitem nicht kostendeckend sind, da der Post im Jahr 2000 die staatliche Unterstützung für den Zeitungsvertrieb (65,4 Mio Euro) gestrichen wurde. Die Post hat seither – nach intensiven Verhandlungen mit den Zeitungsherausgebern – sehr maßvolle Tariferhöhungen vorgenommen. Die Tarife sind auch gegenwärtig bei weitem nicht kostendeckend. 

Aus Sicht der Post steht fest, dass weitere Mengenrückgänge und damit noch höhere Stückkosten zwingend die Aufhebung der Universaldienstpflicht für die Zeitungszustellung zur Folge haben müssen, da als Alternative dazu nur Preiserhöhungen im teilweise noch reservierten Briefbereich in Frage kommen würden.

Eine derartige Vorgangsweise wird von Generaldirektor Anton Wais unter Hinweis auf die Liberalisierung und die ungerechtfertigte Belastung von Privat- und Geschäftskunden ausgeschlossen. Für die Post ist die vom VÖZ angesprochene Angleichung an den europäischen Standard erst dann gegeben, wenn die Universaldienstpflicht und der Einheitstarif für Zeitungen aufgehoben werden. Für die Österreichische Post AG steht fest, dass die Zeitungsvertriebe mit der verkürzten Übergangsfrist, welche auf deren Druck zustande gekommen ist, die Post nicht nur als Mitbewerber treffen, sondern sich vor allem eines Kooperationspartners entledigen, der die tägliche Zustellung ihrer Produkte in allen Teilen des Landes garantiert.

Es stellt sich daher die Frage, ob durch diese Maßnahme tatsächlich das Zustellservice verbessert wird, wie dies Staatssekretär Kukacka annimmt. Für die Post wäre es nämlich äußerst wünschenswert, wenn sie nicht die teuren Restmengen der Wettbewerber für die Zustellung am Land und die völlig unrentable Samstagszustellung übernehmen müsste. Allerdings haben die Mitbewerber gerade in diesen Bereichen nennenswerte Aktivitäten vermissen lassen.

Die Österreichische Post AG fordert die Mitbewerber auf, endlich ihre Versprechungen gegenüber den Kunden und der Politik umzusetzen und ihre Qualität und die Versorgung des ländlichen Raums unter Beweis zu stellen. An die Politik richtet die Post die Aufforderung, für faire Rahmenbedingungen im Wettbewerb zu sorgen.   

Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Johannes Angerer
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32012
E-Mail: johannes.angerer@post.at

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