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2004

Internationale Post-Konferenz in Amsterdam

Pressemeldung vom 12.03.2004

Anton Wais präsentierte erfolgreichen Weg der Österreichischen Post AG

Im Rahmen der gestern zu Ende gegangenen internationalen Konferenz hielt Anton Wais, Generaldirektor der Österreichischen Post AG einen Vortrag zum Thema „Gewinne unter schwierigen Markt- und Wirtschaftsbedingungen erzielen“.
Wais betonte in seinem Referat die Notwendigkeit von Restrukturierungsmaßnahmen und Kostensenkungsprogrammen und erläuterte am Beispiel der Österreichischen Post AG, wie man durch Kundenorientierung, Qualitätsverbesserung und gezielte Service- und Produktinnovationen den Geschäftserfolg nachhaltig verbessern kann.
Im Fokus der anschließenden Diskussion stand besonders die erfolgreiche Restrukturierung der Österreichischen Post AG.

Die Österreichische Post AG hat im Geschäftsjahr 2003 trotz schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen Rekordzuwächse verbucht. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte gegenüber dem Geschäftsjahr 2002 vervierfacht, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) annähernd verdreifacht werden. Nach vorläufigen Zahlen stieg das EBIT von 11,1 Mio Euro im Jahr 2002 auf 46,6 Mio Euro im Geschäftsjahr 2003. Im selben Zeitraum stieg das EGT von 18,7 auf 52,7 Mio Euro.
Durch Akquisitionen und Unternehmensgründungen in der Slowakei, Slowenien und Kroatien begann die Österreichische Post AG in den letzten drei Jahren im ost- und südosteuropäischen Raum Fuß zu fassen. Noch in diesem Jahr sollen Markteintritte in Ungarn, Tschechien, Rumänien und Bulgarien erfolgen.

Internationale Trends
Wachstumsziele im Briefbereich können durch die schrumpfenden Heimmärkte europäischer Postgesellschaften nur mehr in Auslandsmärkten erzielt werden. 
Aufgrund der angespannten Kostensituation werden Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin bei allen Postgesellschaften in Europa vorangetrieben. So auch bei den größten Unternehmen, wie der Deutschen Post AG, der niederländischen TPG, bei La Poste in Frankreich oder bei der britischen Royal Mail.
Die Deutsche Post startete im November 2002 das „Star“-Programm. Dieses Wertsteigerungsprogramm hat das Ziel, verbessertes Service für Kunden zu erreichen, DHL in den Konzern zu integrieren, weitere Akquisitionen vorzunehmen und eine deutliche Ergebnisverbesserung zu erlangen.  Die niederländische TPG startete das Programm TPG 1. Um den Rückgang des Briefvolumens von bis zu 20 Prozent bis 2010 abzufedern, wurde in diesem Programm die Flexibilisierung und Senkung der Kosten als oberstes Ziel festgehalten. Die französische La Poste investiert in neue Infrastruktur um Kostensenkung und Effizienzsteigerung zu erzielen. Royal Mail in Großbritannien hält weiterhin am schon eingeschlagenen harten Sanierungskurs fest.
In der Vergangenheit haben sich große Player an anderen nationalen und internationalen Express- und Logistikunternehmen beteiligt, um ihre Marktpositionen zu festigen bzw. weiter auszubauen. Auch die Österreichische Post AG startete mit Akquisitionen von Paket-Unternehmen in Ost- und Südosteuropa.
Die Entwicklung zeigt, dass sich dieser Trend in Zukunft weiter fortsetzen wird.

Institute of Economic Affairs IEA
Das IEA mit Sitz in London, wurde 1955 gegründet und verfolgt vor allem mit Hilfe von Veranstaltungen und Publikationen das Ziel Wirtschafts-Fachwissen und spezielle Abläufe der freien Marktwirtschaft allen Öffentlichkeitsgruppen verständlich zu machen.
Die Jahreskonferenz fand heuer in Amsterdam zu „europäischen Postservices“ statt.


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at

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