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2004

Postmärkte im Spannungsfeld zwischen Liberalisierung und Universaldienstverpflichtung

Pressemeldung vom 04.06.2004

12. Internationale Post-Konferenz in Irland

Am Mittwoch, 2. Juni 2004, begann in Cork, Irland eine viertägige internationale Post-Konferenz.
Die vom „Center for research in regulated industries“ zum insgesamt zwölften Mal veranstaltete Konferenz wird von Postgesellschaften und Zustellfirmen aus der ganzen Welt unterstützt.
Gestern, Donnerstag, 3. Juni, hielten Bernhard Bukovc, Generalsekretariat der Österreichischen Post AG und Alfred Stratil von der Regulierungsbehörde im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie einen Vortrag zu den Auswirkungen von Liberalisierung und Marktregulierung in Österreich.

Verpflichtung zum Universaldienst für EINEN Anbieter
Der so genannte Universaldienst soll dafür sorgen, dass Konsumenten zu erschwinglichen Preisen und unter hohen Qualitätsvorgaben „Basispostdienstleistungen“ flächendeckend in Anspruch nehmen können.
Die derzeit gültigen Rahmenbedingungen basieren auf einem Konzept, in dem ein einzelner Postdienstleister (in Österreich die Österreichische Post AG) die Verpflichtung zum Universaldienst über den reservierten Bereich finanziert. Dieser reservierte Bereich gilt seit Anfang 2003 nur noch für adressierte Sendungen mit einem Gewicht unter 100 Gramm. 2006 wird die Gewichtsgrenze auf 50 Gramm reduziert. Eine vollständige Liberalisierung des Postmarktes wird für 2009 erwartet.
Alle Postgesellschaften sind dadurch mit der Frage konfrontiert, wie der Universaldienst weiterhin finanziert werden soll.

Qualitätsstandards durch Lizenzverfahren sichern – Universaldienst für ALLE Anbieter
Bei der Konferenz in Irland wurde diskutiert, ob die derzeitig gültigen Rahmenbedingungen hinsichtlich Qualität und Wettbewerbsfairness auch in Zukunft geeignet sind. Nach Ansicht der Österreichischen Post AG sollten in einem offenen Markt gleiche Rahmenbedingungen für alle Anbieter vorherrschen. Diese Auffassung wird auch von den Postgesellschaften anderer Länder vertreten.
Um Konsumenten auch in einem liberalisierten Postmarkt hohe Qualität garantieren zu können, wurden in einigen Ländern bereits Modelle wie Lizenzverfahren für alle Betreiber von Postdiensten umgesetzt, bzw. flexiblere regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen.
Zu diesen Ländern gehören etwa Großbritannien, Niederlande, Deutschland, Schweden und Neuseeland.


Rückfragehinweis
Österreichische Post AG
Unternehmenskommunikation
Presse / PR
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 - 32010
E-Mail: michael.homola@post.at

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