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2005

Ergebnisse der Optimierung im Filialnetz der Österreichischen Post

Pressemeldung vom 12.05.2005

Flächendeckende Post-Versorgung weiterhin gewährleistet
76 neue Post Partner und 120 neue Post.Servicestellen

Um auch in Zukunft eine flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen gewährleisten zu können, gab die Österreichische Post AG am 30. November 2004 ihre konkreten Pläne bekannt, wie die Restrukturierung des Filialnetzes erfolgen wird. Für insgesamt 357 Postämter musste, bedingt durch zu geringe Kundennachfrage, eine entsprechende Alternative gefunden werden. Vor allem kleinere Filialen mit geringer Kundenfrequenz haben große Rentabilitätsprobleme.

Ab Dezember 2004 fanden die Gespräche mit den Vertretern der Gemeinden statt. Insgesamt führten die Vertreter der Post 998 Gespräche mit Bürgermeistern bzw. Gemeindevertretern – In 95 Prozent aller Fälle fand ein zweites Gespräch und in 86 Prozent sogar ein dritter Gesprächstermin statt.

Zusätzlich gab es sechs Gesprächstermine mit einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe unter Leitung von Staatssekretär Eduard Mainoni im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.
Die auf Vorschlag von Vizekanzler Bundesminister Hubert Gorbach und der Österreichischen Post eingerichtete Kontrollkommission tagte 19mal und hatte ihre letzte Sitzung am 10. Mai.

„Die Verhandlungen waren nicht immer leicht, wir haben aber in konstruktiven Gesprächen eine für die österreichische Bevölkerung gute Lösung erzielt. Die Erhaltung der ländlichen Struktur ist der Regierung ein wichtiges Anliegen und muss gewahrt bleiben“, so Staatssekretär Mainoni.

Als Ergebnis dieses Diskussionsprozesses werden folgende Lösungen umgesetzt:

  • 76 neue Post Partner: Handels- oder Gewerbebetriebe, aber auch Gemeinden und Tourismusverbände bieten als Vertragspartner der Post deren Produkte an.
  • 120 neue Post.Servicestellen: Das sind Einrichtungen, die nicht das volle Angebot einer Filiale oder eines Post Partners bieten, aber ebenfalls Briefe und Pakete entgegen nehmen und die Möglichkeit zur Abholung von Sendungen bieten. Sie werden von privaten Unternehmern, zum Teil auch von Gemeinden oder Fremdenverkehrsverbänden betrieben.
  • Einsatz von Landzustellern in 92 Gemeinden:  In dünn besiedelten Gebieten übernehmen Landzusteller wesentliche Funktionen der Filialen – Annahme von Briefen und Inlandspaketen, Annahme von Zahl- und Erlagscheinen und Einzahlungen auf Sparbücher zählen zu den wesentlichen Dienstleitungen der Landzusteller. In 29 Fällen wird die Alternative „Landzusteller“ mit einer Post.Abholstelle ergänzt. Post.Abholstellen werden von Gemeinden als Service für ihre Bevölkerung angeboten. Abgabe von Briefsendungen und freien Paketen ohne Zusatzleistungen (z.B. Nachnahme, Nachgebühr usw.)
  • Bei 17 Standorten erfolgt die Übernahme der postalischen Versorgung durch ein anderes Postamt in derselben Gemeinde.
  • 47 Postämter bleiben vorerst – in den meisten Fällen bis Mitte 2006 – auf Beobachtung offen. Bei optimaler wirtschaftlicher Entwicklung können diese Standorte aus der Verlustzone geführt werden

In den Salzburger Gemeinden St. Veit, Goldegg und Lend sowie in Hollersbach und Krimml kommen ab Sommer 2005 die ersten Post.Mobile Österreichs zum Einsatz. Ein als „Postamt ausgestattetes Fahrzeug“, das täglich eine fixe Strecke abfährt und in Gemeinden immer zur gleichen Zeit hält (etwa für eine Stunde) und dabei Postdienstleistungen anbietet.

„Wie im Vorjahr versprochen, wird kein Standort ersatzlos auflassen. Diese nun gefundenen Alternativen gewährleisten für alle betroffenen Standorte adäquate Ersatzlösungen und damit eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen“, so Dr. Herbert Götz, Vorstandsdirektor der Österreichischen Post AG.

Trotz der Beobachtungsphase für 47 der 357 Standorte erreicht die Post ihr Ziel, Kosten in der Höhe von 22,7 Millionen Euro bis zum Jahr 2007 einzusparen.
Herbert Götz: „Da wir davon ausgehen, dass diese Postämter aus der Verlustzone geführt werden können, kann auch das angegebene Einsparungsziel zu 100% erreicht werden."

Rückfragehinweis
Österreichische Post AG    
Corporate Communications   
Öffentlichkeitsarbeit    
Michael Homola   Tel.: +43 (1) 515 51 – 32010   
E-Mail: michael.homola@post.at

Mag. Marie-Theres Resch-Ehrendorff
Pressesprecherin des Staatssekretärs
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8002
E-Mail: mailto:mmaria-theresia.resch-ehrendorff@bmvit.gv.at

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