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2006

News vom 07.04.2006

Post-Mitarbeiter sprechen sich klar für Börsegang und gegen Streik aus

Gewerkschaftliche Maßnahmen gegen Börsegang werden eingestellt
59 Prozent Teilnahme an der Urabstimmung - 56 Prozent Zustimmung zu  Verhandlungsergebnis

Im Zuge des bevorstehenden Börseganges der Österreichischen Post AG hat der Zentralausschuss (Betriebsrat der Österreichischen Post) im Zeitraum vom 4. bis 7. April 2006 unter 25.800 Post-Mitarbeitern eine Urabstimmung durchgeführt.
Die Belegschaft der Post hatte zu entscheiden, ob der Zentralausschuss das Verhandlungsergebnis annehmen soll und somit geplante Kampfmaßnahmen einzustellen sind, oder das Ergebnis abzulehnen und die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten zu beauftragen, Kampfmaßnahmen zu ergreifen.
Von den 25.800 Post-Mitarbeitern haben 59 Prozent an der Urabstimmung teilgenommen. Von diesen haben 56 Prozent für die Annahme des Verhandlungsergebnisses gestimmt – 44 Prozent stimmten dagegen.

„Das überaus positive Ergebnis mit hoher Beteiligung an der Urabstimmung und ein eindeutiges Votum gibt ein gutes Bild der Einstellung der Post-Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen und den Weg in die Zukunft. Dieses Ergebnis stärkt dem Management den Rücken. Dass die Post-Mitarbeiter nicht streiken wollen, habe ich schon immer gewusst“, so Post-Generaldirektor Anton Wais.

Wesentliche Eckpunkte des Verhandlungsergebnisses sind: Absicherung des 51%-igen Staatsanteils bis zur Nationalratswahl, Verlängerung und Verbesserung der Betriebsvereinbarung „Sozialplan“ bis Ende 2008 und eine Mitarbeiterbeteiligung im Falle eines Börseganges.


Rückfragehinweis:
Österreichische Post AG
Corporate Communications
Öffentlichkeitsarbeit
Michael Homola
Tel.: +43 (1) 515 51 – 32010
E-Mail: michael.homola@post.at
Wien, 7. April 2006


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