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2007

News vom 05.10.2007

Post setzt auf Klimaschutz bei der Zustellung!

Kauf von 50 umweltfreundlichen Erdgas-Fahrzeugen – Erstbetrieb in der Steiermark mit 20 Fahrzeugen

Kooperation mit Lebensministerium, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Steirische Gas-Wärme

Die Österreichische Post AG betreibt die größte Fahrzeugflotte des Landes. Um die Herausforderung der Zustellung von mehr als 6,5 Mrd Briefsendungen (Briefe und Werbesendungen), 47 Mio Paketen und etwa 650 Mio Zeitungen an 3,9 Mio Abgabestellen jährlich zu meistern, setzt die Post in ganz Österreich mehr als 200 LKW (ca. 40 in der Steiermark), über 6.000 Kleintransporter und PKW und rund 1.200 Mopeds ein. Die Mitarbeiter der Post legen für die Zustellung von Briefen und Paketen jährlich mehr als 100 Mio Kilometer zurück – allein in der Steiermark sind es 15 Mio Kilometer.
Einen neuen Weg geht die Post nun beim Umweltschutz in der Zustellung. In Kooperation mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und unterstützt durch das klima:aktiv mobil Programm des Lebensministeriums wird die Österreichische Post AG 50 erdgasbetriebene Fahrzeuge anschaffen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten. Unterstützung fand die Post auch bei der Steirischen Gas-Wärme, die diesen Pilotversuch unterstützt. Die Steiermark wird auch Ausgangspunkt für die umweltfreundliche Zustellflotte der Post sein – allein in diesem Bundesland werden ab Oktober 20 dieser Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die restlichen 30 Erdgas-Autos werden bis zum Jahresende im ganzen Bundesgebiet eingesetzt.

„Die neuen Erdgas-Fahrzeuge sind ein weiterer wesentlicher Schritt des Unternehmens in seiner Umweltpolitik und ein wichtiger Beitrag zur Optimierung sämtlicher Logistikaktivitäten unter Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten“, gibt sich Walter Hitziger, Vorstandsdirektor der Post, überzeugt von der „grünen Anschaffung“ und führt weiter aus „durch unseren langjährigen kompetenten Partner Volkswagen Nutzfahrzeuge und durch den Energie-Versorger Steirische Gas-Wärme bin ich davon überzeugt, dass dieser Einsatz zu einem weiteren umweltpolitischen Höhepunkt der österreichischen Post-Logistik wird.“

Lebensministerium unterstützt umweltfreundliche Fahrzeugflotte im klima:aktiv mobil Förderprogramm
„Es freut uns, dass die Österreichische Post AG auf klimaschonende Zustellfahrzeuge setzt und nun klima:aktiv Partner im Mobilitätsmanagement geworden ist“ gratulierte Umweltminister Pröll der Post bei der Übergabe der ersten Erdgas Fahrzeuge in Graz. „Die Unterstützung von Unternehmen und Gemeinden bei Fuhrparkumrüstungen auf umweltfreundliche Fahrzeuge wie Erdgas ist einer meiner umweltpolitischen Schwerpunkte. Genau dafür haben wir im Lebensministerium das neue klima:aktiv mobil Förderprogramm für Klimaschutz im Verkehr geschaffen.

Wir hoffen natürlich, dass das Vorbild der Post als Klimaschützer auch bei anderen Unternehmen Schule macht und so die umweltfreundliche Fahrzeugflotte immer größer wird“ unterstreicht Pröll.
Das klima:aktiv mobil Beratungs- und Förderprogramm Mobilitätsmanagement für Betriebe des Lebensministeriums unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr, wie etwa die umweltfreundliche Umrüstung der Fuhrparks, durch kostenfreie Beratung und finanzielle Förderungsmöglichkeiten. Unsere vielen klima:aktiv mobil Projektpartner sparen so bereits rd. 60.000 to CO2 jährlich. Nähere Informationen erhalten sie unter www.klimaaktivmobil.at und www.mobilitaetsmanagement.at.

Erdgasbetriebene Fahrzeuge bei der Post
Die Österreichische Post wird 50 Zustellerautos der Marke VW-Caddy EcoFuel anschaffen. Durchschnittlich werden diese Fahrzeuge 5,9 kg Erdgas auf 100 Kilometer verbrauchen. Es wird durch den Betrieb der Autos durch Erdgas zu keiner Reduktion in der Motorleistung kommen. Durch den Einsatz der Erdgas-Autos kann im Jahr die CO2-Emission Österreich-weit um 67 Tonnen CO2 reduziert werden – allein in der Steiermark sind dies 27 Tonnen CO2.
Zur umweltfreundlichen Befüllung der Fahrzeuge mit Erdgas stehen in der Steiermark zehn Tankstellen bereit. Bundesweit gibt es momentan insgesamt 78 Tankstellen mit Erdgas-Zapfsäulen.

Umweltschutz bei der Postzustellung
Die Österreichische Post AG ist sich ihrer Umwelt-Verantwortung bewusst. Dies zeigt sich auch dadurch, dass Transporte so umweltfreundlich wie möglich gestaltet werden. Zum einen geschieht dies durch optimierte Routenplanung (Leerfahrten werden vermieden, die Auslastung der eingesetzten Fahrzeuge verbessert, die Anzahl der Transport-Kilometer verringert) und zum anderen garantiert eine moderne Fahrzeugflotte mit regelmäßiger Wartung und Schulung von Fahrern (mit Belohnung für Treibstoff sparende Fahrweise) die Ökoeffizienz. Derzeit findet in Kooperation mit der Technischen Universität Graz ein Betriebsversuch statt, bei dem Rapsöl für den Betrieb eines LKW getestet wird.

VW Caddy EcoFuel: Professioneller Partner im Zeichen der Umwelt
Einsteigen und Gas geben heißt es für die Post-Mitarbeiter in der Steiermark, die ab sofort mit einem der 20 VW Caddy EcoFuel Kastenwagen umweltschonend und sparsam zugleich die tägliche Post zustellen. „Die Post ist eines der großen Unternehmen in Österreich, das eine VW Caddy EcoFuel-Flotte in dieser Größe zum Einsatz bringt“, freut sich Porsche Austria Geschäftsführer Heinz Slesak. „Der VW Caddy EcoFuel ist eine Antwort von Volkswagen auf die ständig steigende Nachfrage nach alternativen Antriebstechnologien. Mit dem Einsatz des VW Caddy EcoFuel untermauern beide Unternehmen ihre hohen wirtschaftlichen sowie ökologischen Ansprüche.“ Im Erdgasbetrieb emittiert der Erdgas-Caddy im Vergleich zu einem Benziner um bis 30% weniger CO2 und bis zu 90% weniger CO, Schwefeldioxid und Russpartikel, wie sie bei einem Diesel ohne Russpartikelfilter anfallen, werden ganz vermieden. Zudem kommt der Erdgaskilometer um cirka 40% günstiger als ein Benzinkilometer, womit sich der Erdgas-Caddy auch noch als echter Sparefroh zeigt. Das erklärt auch, warum sich Erdgas in Österreich seit letztem Jahr immer steigender Beliebtheit erfreut. „Damit sich die Erdgasfahrzeuge auch hierzulande mittel- bis langfristig etablieren können, bedarf es vergleichbarer Regulative wie in Deutschland, wo eine langfristige Steuerbegünstigung bis zum Jahr 2018 besteht“, nimmt Heinz Slesak die Politik mit in die Pflicht.

„Ein Großteil der Zustellfahrzeuge der Österreichischen Post kommt heute aus dem Hause Volkswagen, in der Steiermark ist dieser Anteil sogar noch höher. Das ist für uns Verpflichtung und Ansporn gleichermaßen“, sagt Heinz Slesak, „mit dem VW Caddy EcoFuel Kastenwagen hat die Österreichische Post nun ihren modernen Fuhrpark mit einem weiteren wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Alleskönner verstärkt, der im harten täglichen Einsatz jedes Mal aufs Neue zu überzeugen weiß.“ Dafür sorgt ein cleveres Fahrzeugkonzept, das u. a. mit jeder Menge Laderaum (3,2m³), einer Nutzlast von 500 kg sowie einer kompletten Komfort- und Sicherheitsausstattung punktet. Und dank des 109 PS starken Zweilitermotors verfügt der Erdgas-Caddy für seine Stadt- und Überlandfahrten sowie für Touren in die Berggebiete der Steiermark jederzeit über ausreichend Kraft. Überzeugend auch seine Reichweite – diese beträgt im reinen Erdgasbetrieb beachtliche 440 km.

Ein weiterer Erfolgsfaktor in der erfolgreichen Partnerschaft ist die Einbindung des Mobilitätsprofis Porsche Bank, der eine mehr als 40-jährige Erfahrung im Bereich Finanzierung, Versicherung und Wartung besitzt. Dank dem Wartungsvertrag der Porsche Bank für die neu in Dienst gestellte VW Caddy-Flotte ist die Österreichische Post nicht nur mit einem „jungen“, sondern auch mit einem immer bestens gewarteten Fuhrpark unterwegs. „Es freut uns, dass die Post auf unser Know-how und unsere maßgeschneiderte Wartungslösung mit klar kalkulierbaren und optimierten Fuhrparkkosten baut“, sagt Norbert Embacher, Leiter des Flottenmanagements der Porsche Bank. Mehr als 25.000 Wartungsverträge machen die Porsche Bank zum klaren Marktführer im Bereich des Flottenmanagements.


Die Steirische Gas-Wärme gibt Gas, das bringt allen was
„Wir wollen mit dieser Zusammenarbeit mit Post und Volkswagen Nutzfahrzeuge auch den Nachweis erbringen, dass erdgasbetriebene Fahrzeuge nicht nur wesentlich umweltschonender sind, sondern auch leistungsmäßig keinen Vergleich mit Benzin- oder Dieselfahrzeugen scheuen müssen“ erklärt Günter Dörflinger, Sprecher des Vorstandes der Steirischen Gas-Wärme, einem Tochterunternehmen der Energie Steiermark.

Eine wichtige Voraussetzung zur Nutzung dieser Technologie ist das Vorhandensein der notwendigen Infrastruktur. Und hier werden in der Steiermark Maßstäbe gesetzt. „Bis zum Jahr 2010 wird das Tankstellennetz
flächig ausgebaut, so dass bis dahin rund 40 öffentliche Tankstellen in Betrieb sein werden“, so Dörflinger weiter.

Und damit liegt die Steiermark voll im europaweiten Trend: Laut Branchenberechnungen soll es in Österreich bis 2010 insgesamt 200 Erdgas(CNG)-Tankstellen geben. Auch die EU setzt auf Erdgas – Ziel ist es, bis 2020 rund zehn Prozent des Kraftstoffverbrauches mit Erdgas abzudecken. Damit würde man alleine in Österreich rund 250.000 Tonnen Kohlendioxid und ca. 7.000 Tonnen Stickoxide einsparen.

Für jeden Einzelnen, nicht allein für die großen Flottenbetreiber wie die Österreichische Post, ist es kinderleicht, seinen persönlichen Beitrag im Kampf gegen den Feinstaub und gegen andere Schadstoffemissionen zu leisten. Fast jeder renommierte Automobilhersteller hat erdgasbetriebene Fahrzeuge im Programm: Mit Volkswagen Nutzfahrzeuge ist auch der Marktführer mit serienmäßigen Fahrzeugen an vorderster Front dabei. Und die Zuverlässigkeit ist dabei überragend, basiert der Erdgasmotor doch auf dem Otto-Motor. Über 5 Millionen Erdgas(CNG)-KFZ weltweit belegen eindrucksvoll die Sicherheit dieser Antriebsart.

Aber auch bei den Kosten ist Erdgas als Kraftstoff kaum zu schlagen: Im Einsatz spart man mit Erdgas rund 40 Prozent an Kosten gegenüber Benzin und rund ein Drittel gegenüber Diesel. Dazu kommen noch Förderungen der Steirischen Gas-Wärme in Form von Tankgutscheinen für 500 kg Erdgas (entspricht rd. 8.000 km Fahrleistung) für Privatkunden. „Egal ob als Privat-PKW oder Nutzfahrzeug, ein Erdgasauto rechnet sich“, so Dörflinger abschließend.


Rückfragehinweise:

Österreichische Post AG
Öffentlichkeitsarbeit Steiermark/Kärnten
Andreas F. Pachler
Sterneckstraße 19
9020 Klagenfurt
Tel.: +43 (0) 57767-23458
E-Mail: andreas.pachler@post.at




Graz, 5. Oktober 2007



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