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2008

News vom 24.11.2008

Post: Ergebnis des „Runden Tisches“ vom 19. November umgesetzt

Postvorstand bietet Gewerkschaft Dialog über Zukunftssicherung an
Angebot für Umsatzinitiative bei 10 Testfilialen

Die Österreichische Post AG setzt bei all Ihren Maßnahmen auf den Dialog, sowohl mit den Gemeinden in Bezug auf die Umwandlung des Filialnetzes als auch mit den Belegschaftsvertretern. So auch heute bei einem Gespräch mit dem Zentralausschuss der Personalvertretung. Darin stellt der Postvorstand, die vom Aufsichtsrat vom 12.11.2008 beschlossene grundsätzliche Neuausrichtung des Unternehmens vor. 

  1. Die flächendeckende Versorgung Österreichs – 95 von 100 Briefen werden nicht nur in den Städten, sondern auch im ländlichen Raum am nächsten Tag zu gestellt – bleibt sichergestellt.
  2. Volle Servicequalität bleibt bei 1.500 Postgeschäftsstellen in ganz Österreich erhalten – die Post und eine steigende Anzahl von Partner-Betrieben in kleinen Gemeinden sichern die Nahversorgung.
  3. Die Erhöhung des Anteils privater Zustellung und Sortierung im Brief- und Paketbereich bei Aufrechterhaltung der hohen Zustellungsqualität.
  4. Die Intensivierung der Wachstumsstrategie im In- und Ausland.

Dabei steht die Österreichische Post AG zu ihrer sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es  wird 2009 zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen.

Die konkreten Umsetzungen der beschlossenen Strategie sind jeweils in den Budgets der darauf folgenden Jahre unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu beschließen. So wird das Budget für das Jahr 2009 in der nächsten Aufsichtsratssitzung vom 11.12.2008 beschlossen. Nach diesem Beschluss wird der Postvorstand die Maßnahmen detaillieren und danach ab dem 12.12 in Beratungen gemäß 109 Arbeitsverfassungsgesetz mit der Personalvertretung eintreten. Auf gesetzlicher Basis wird dem Betriebsrat angeboten, Vorschläge zur Verhinderung, Beseitigung oder Milderung von für die Arbeitnehmerschaft nachteilige Folgen von Maßnahmen bei Betriebsänderungen einzubringen.
Die Personalvertretung wurde bereits heute ersucht  Ansprechpartner für die weiteren Gespräche zu nennen.

Einbindung der Personalvertretung in Alternativkonzepte bei Filialen und Briefzustellung
Unabhängig von diesem Konsultationsprozess hat heute der Post-Vorstand der Personalvertretung das Angebot gemacht, rasch und unbürokratisch in 10 Testfilialen die von der Personalvertretung in letzter Zeit vorgeschlagenen Umsatzinitiativen einer Erprobung zu unterziehen. Außerdem wurde der Personalvertretung das Angebot unterbreitet, auch Ideen zur Anhebung der Produktivität durch alternative Modelle in der Briefzustellung einzubringen. Ziel beider Angebote soll sein, zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten für die mittelfristige Planung des Filialnetzes und der Briefzustellung nutzbar zu machen.


Über uns
Die Österreichische Post AG ist Österreichs führender Logistik- und Dienstleistungskonzern mit über 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Niederlassungen in weiteren acht europäischen Ländern. Das Unternehmen erbringt höchste Qualität im Mail- und Paketbereich und ist der postalischen Grundversorgung Österreichs verpflichtet. Mit einem Jahresumsatz von 2,3 Mrd Euro (GJ 2007) ist das Unternehmen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes. Die Post investiert in die weitere Expansion des Unternehmens in europäische Länder und zählt somit zu den wichtigsten Investoren in Ost- und Südosteuropa.

Rückfragehinweis:
Österreichische Post AG 
Konzernkommunikation 
Leitung  
Mag. Marc Zimmermann 
Tel.: +43 (0) 577 67 – 22626 
E-Mail: marc.zimmermann@post.at
 
Michael Homola 
Pressesprecher  
Tel.: +43 (0) 577 67 – 32010
E-Mail: michael.homola@post.at
Wien, 24. November 2008


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