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2009

News vom 14.05.2009

Freiwerdende Stellen werden in der Briefzustellung durch Zustellpartner ausgeglichen

In 24 Städten/Gemeinden werden maximal 10 % der Zustellbezirke bis Ende des Jahres umgestellt

Die neuen Zustellpartner werden wie Post Mitarbeiter auf die Wahrung des Postgeheimnisses vereidigt, nach österreichischem Arbeitsrecht und nach einem österreichischen Kollektivvertrag angemeldet sowie sozialversichert. Für dieses Jahr rechnet die Post damit, dass die Zustellleistung von etwa 5% der rund 11.000 Mitarbeiter ausgelagert werden kann. In 24 Städten und Gemeinden in ganz Österreich sollen diese Umstellungen durchgeführt werden. „Trotz des sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes werden wir heuer keinen einzigen Zusteller kündigen. Wir werden aber frei werdende Stellen bei natürlichem Abgang nicht mehr selbst nachbesetzen, sondern durch Mitarbeiter von Tochterunternehmen oder Zustellpartnern ausgleichen. Somit geht kein Arbeitsplatz in der Region verloren“, erklärt Hitziger.

Qualität und Postgeheimnis bleiben gesichert
Die einzelnen Sendungen werden in den Zustellbasen nach wie vor von Post Mitarbeitern sortiert, lediglich die Zustellung selbst erfolgt über die neuen Zustellpartner. Eingeschriebene Sendungen, wie etwa RSa- oder RSb-Briefe, werden wie bisher von Post Mitarbeitern zu den Empfängern gebracht. Dass diese Art der Zustellung keinerlei Probleme für die Kunden mit sich bringt, ist bereits bewiesen: Jedes Jahr versehen rund 2.500 Ferialpraktikanten und Aushilfen den Zustelldienst bei der Post. Und auch dabei kommt es zu keinen Qualitätseinbußen.
Im optischen Erscheinungsbild werden die künftigen Zusteller jederzeit leicht als Partner der Österreichischen Post erkennbar sein, sie werden mit einer einheitlichen Bekleidung ausgestattet. Die Umstellung und der laufende Betrieb werden durch Qualitätssicherungsmaßnahmen der Post sichergestellt.

Fortsetzung eines erfolgreichen Weges
Damit setzt die Post den erfolgreichen Weg der Einbindung privater Partner-Gesellschaften in ihren Betrieb fort. In den letzten Jahren wurden bereits private Frächter bei der Paket-Zustellung zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten eingesetzt. Mit großem Erfolg, wie auch ein aktueller AK-Test bestätigt. Und auch im Filialnetz wurden durch die Einführung des Post.Partner-Modells private Unternehmer erfolgreich in das Postwesen integriert. „Die Zusammenarbeit mit privaten Firmen ist keine Erfindung von uns. Die Wirtschaft, viele Gemeinden und öffentliche Stellen greifen immer stärker darauf zurück. Auch die Wiener Linien setzen auf private Busbetreiber als Partner im Liniendienst“, ergänzt Hitziger: „Es ist also nur ein logischer nächster Schritt, dass wir auch im Zustellbereich neue Strukturen umsetzen, so einerseits flexibler und andererseits effektiver werden. Und das, ohne das seit 2003 gültige Brief-Porto zu erhöhen.“

In 24 Städten/Gemeinden werden maximal 10 % der Zustellbezirke bis Ende des Jahres umgestellt (von ca. 2.000 Gemeinden):

Asten (Oberösterreich)
Fischamend (Niederösterreich)
Graz (Steiermark)
Hall (Tirol)
Innsbruck (Tirol)
Klagenfurt (Kärnten)
Lackendorf (Burgenland)
Lambach (Oberösterreich)
Leoben (Steiermark)
Linz  (Oberösterreich)
Marchtrenk (Oberösterreich)
Mistelbach (Niederösterreich)
Oberpullendorf (Burgenland)
Puch (Salzburg)
Purkersdorf (Niederösterreich)
Stadt Salzburg (Salzburg)
Schwechat (Niederösterreich)
Spielberg (Steiermark)
Telfs (Tirol)
Villach (Kärnten)
Völs (Tirol)
Wels (Oberösterreich)
Wien (11. und 20. Bezirk)
Wörgl (Tirol)

Die Liste der Gemeinden, weitere Hintergrundinformationen sowie Bewerbungsunterlagen für Post.Zustellpartner finden sich auf www.post.at/zustellpartner

Rückfragehinweis:
Österreichische Post AG 
Konzernkommunikation 
Leitung  
Mag. Marc Zimmermann 
Tel.: +43 (0) 577 67 – 22626 
E-Mail: marc.zimmermann@post.at


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