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Aktie und Investor Relations

Stabiles Geschäft führt zu stabiler Kursentwicklung Trotz des schwierigen Kapital marktumfelds beurteilt der Kapitalmarkt das Geschäftsmodell der Österreichischen Post auch weiterhin positiv, wie der äußerst stabile Aktienkurs belegt. Der Mix aus erfolgreicher Geschäftsentwicklung, solider Bilanz und attraktiver Dividenpolitik bildet die Basis für die beachtliche Entwicklung des Aktienkurses im Jahr 2008. Im Jahresvergleich konnte die Aktie ungeachtet des ausgesprochen turbulenten Kapitalmarktumfelds sogar um 0,5% zulegen. Sie war damit die einzige Aktie im ATX, dem österreichischen Benchmark-Index, die ihren Kurs steigern konnte.

Steigerung der Dividende Die Österreichische Post verfolgt weiterhin das klare Ziel einer Wertsteigerung des Unternehmens. Gleichzeitig bietet sie ihren Aktionären auf der Grundlage stabiler Cash-Flows attraktive Dividenden. Für das Geschäftsjahr 2008 wird der Vorstand der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 die Ausschüttung einer Basisdividende von 1,50 EUR pro Aktie vorschlagen. Zusätzlich soll eine Sonderdividende von 1,00 EUR pro Aktie ausgezahlt werden. Auf Basis eines Aktienkurses von 24,10 EUR per Ende Dezember 2008 errechnet sich damit – unter Berücksichtigung von Basis- und Sonderdividende – eine Dividendenrendite von 10,4%.

Auch für die kommenden Jahre strebt die Österreichische Post – unter der Voraussetzung einer anhaltend guten Geschäftsentwicklung und einer unverändert soliden Finanzlage – eine Ausschüttungsquote von zumindest 75% des Nettoergebnisses an.

Kursentwicklung und Umsätze
Die Österreichische Post, die seit dem 31. Mai 2006 als europaweit drittes börsenotiertes Postunternehmen an der Wiener Börse gelistet ist, war 2008 die erfolgreichste Aktie an der Wiener Börse. Per Saldo legte sie im Jahresverlauf 2008 um 0,5% zu, während der ATX in derselben Periode um mehr als 60% nachgab und auch der für die Post relevante Branchenindex DJ Euro Stoxx Transportation um fast die Hälfte einbrach. Per Ende 2008 lag der Kurs der Post Aktie bei 24,10 EUR, die Marktkapitalisierung erreichte damit knapp 1,7 Mrd EUR. Der Umsatz an der Wiener Börse lag 2008 mit rund 34 Millionen gehandelten Aktien bei mehr als 800 Mio EUR (in Einzelzählung).

Hohe Rendite Auf Basis des Emissionskurses von 19,00 EUR (30. Mai 2006) errechnet sich bis Ende 2008 ein Wertzuwachs von 26,8%. Rechnet man die Dividendenzahlungen von insgesamt 3,40 EUR pro Aktie in diesem Zeitraum hinzu, so ergibt sich eine sehr beachtliche Gesamtrendite (Total Shareholder Return) von 44,7%.

Da die Österreichische Post keine Anleihen emittiert, liegt für das Unternehmen kein Rating vor.

Vertreten in zahlreichen Indizes Seit 18. September 2006 ist die Post Aktie im ATX, dem Leitindex der Wiener Börse, enthalten. Der ATX setzt sich aus jenen 20 österreichischen Unternehmen zusammen, die den höchsten Börseumsatz und die größte Marktkapitalisierung aufweisen. Die Gewichtung der Post Aktie im ATX betrug per Ende Dezember 2008 3,5% und hat sich damit gegenüber dem Wert von 1,2% zu Jahresende 2007 nahezu verdreifacht. Dies ist auf die gute Performance der Aktie im Vergleich zu den anderen im Index vertretenen Unternehmen zurückzuführen. Neben dem ATX ist die Post auch noch im ATX Prime, dem VÖNIX (dem österreichischen Nachhaltigkeitsindex) sowie im DJ Euro Stoxx Transportation Index vertreten.

Aktienrückkauf Die Hauptversammlung der Österreichischen Post AG vom 22. April 2008 hat den Vorstand ermächtigt, ein Aktien-Rückkaufprogramm in Höhe von maximal 10% des Grundkapitals bis Oktober 2009 durchzuführen. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand am 12. August 2008 Gebrauch gemacht und ein entsprechendes Aktien-Rückkaufprogramm gestartet. Das Programm lief von 19. August bis 31. Dezember 2008, das Volumen war mit 3,5 Millionen Aktien bzw. 5% des Grundkapitals begrenzt. Insgesamt wurden im Rahmen dieses Programms über die Wiener Börse 2.447.362 Stückaktien, dies entspricht 3,5% des Grundkapitals, zurückgekauft.

Aktionärsstruktur Durch den Börsegang im Jahr 2006 reduzierte sich der Anteil der österreichischen Staatsholding ÖIAG (Österreichische Industrieholding AG) am Grundkapital der Österreichischen Post AG von zuvor 100% auf 51% bzw. 35,7 Mio Aktien. Nach dem Aktienrückkauf im Jahr 2008 erhöhte sich der Anteil auf 52,8%. Per 31. Dezember 2008 befanden sich aufgrund des durchgeführten Aktien-Rückkaufprogramms insgesamt 2.447.362 Stück Aktien – das sind knapp 3,5% aller ausstehenden Aktien – im Besitz der Gesellschaft („eigene Aktien“).

Eine im Jänner 2009 durchgeführte Aktionärserhebung zeigt, dass 88% aller Aktien von in Europa ansässigen Investoren gehalten werden, 65% in Österreich. Der Streubesitz wird repräsentiert durch 12% private und institutionelle Investoren in Österreich, 12% in Großbritannien und 11% in Kontinentaleuropa.
Zu den privaten Investoren in Österreich zählen auch die Mitarbeiter der Österreichischen Post mit einem Anteil von etwa 2,6%. In Nordamerika (USA und Kanada) befi nden sich derzeit 11% der Aktien, 1% entfällt auf andere Länder.

Investor Relations Die Kommunikation mit Investoren und Analysten ist der Österreichischen Post ein wichtiges Anliegen. Neben zahlreichen Besuchen von institutionellen Investoren und Analysten in Wien fanden laufend Begegnungen sowohl des Vorstands als auch des Investor-Relations-Teams mit der Financial Community in Österreich und an internationalen Finanzplätzen wie Frankfurt, London, Mailand, Paris, New York oder Boston statt. Der intensive Dialog mit dem Kapitalmarkt wurde bei mehr als 30 Roadshows und Investorenkonferenzen mit rund 200 institutionellen Investoren geführt.

Dass die Bemühungen der Österreichischen Post um Transparenz gewürdigt werden, bezeugt der von der Post belegte 3. Platz in der Kategorie „Journalisten“ bei dem vom österreichischen Wirtschaftsmagazin GEWINN verliehenen Börsepreis 2008.

Auch die Privataktionäre haben vom umfangreichen Dialogangebot der Österreichischen Post auf breiter Basis Gebrauch gemacht. Zahlreiche Privataktionäre informierten sich unter anderem auf der Hauptversammlung oder der GEWINN-Messe in Wien eingehend über das Unternehmen.

Research Coverage Die Empfehlungen und Kurs ziele von Analysten spielen neben gesamtwirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Überlegungen bei Investitionsentscheidungen von Anlegern eine wichtige Rolle. Gleichzeitig liefern die Analysten-Reports für die Post wertvolles Feedback von Bran chen experten zu Strategie und Entwicklung des Unternehmens. Im Jahr 2008 haben zwei Investmentbanken die Coverage der Österreichischen Post neu aufgenommen: die deutsche Berenberg Bank sowie das neu gegründete Wiener Büro von CA Cheuvreux. Per Anfang März 2009 wird die Österreichische Post damit von zehn Investmenthäusern laufend beobachtet: Berenberg Bank, CA Cheuvreux, Deutsche Bank, Erste Bank, Goldman Sachs, Main First Bank, Morgan Stanley, Raiffeisen Centrobank, Sal. Oppenheim und UniCredit. Eine Übersicht über die aktuellen Einschätzungen dieser Häuser findet sich im Internet unter http://www.post.at/ir >> Die Post Aktie >> Analysen.

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