Post.at - Die Post bringt allen was

Glossar

Glossar – allgemein

Briefverkehr Inbound
Briefsendungen, die der Österreichischen Post von ausländischen Postorganisationen zur Zustellung in Österreich übergeben werden.

Briefverkehr Outbound
Briefsendungen, die von der Österreichischen Post ausländischen Postorganisationen zur Zustellung im Ausland übergeben werden.

Business to Business (B2B)
B2B bezeichnet das Geschäft, das von einem Unternehmen mit anderen Unternehmen gemacht wird.

Business to Consumer (B2C)
Im Gegensatz zu B2B (siehe B2B) ist bei B2C der Empfänger einer Sendung der Privatkunde.

Consumer to Business (C2B)
Beziehungen zwischen Privatpersonen und Unternehmen.

Consumer to Consumer (C2C)
C2C bezeichnet (Geschäfts-)Beziehungen zwischen Privatpersonen.

Corporate Governance
Grundsätze und Regelungen für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung und -steuerung im Sinn aller Stakeholder; für heimische
Unternehmen im Österreichischen Corporate Governance Kodex zusammengefasst.

Dritte EU-Postrichtlinie
Die Dritte EU-Postrichtlinie ist ein Gesetz der Europäischen Union. Ihre Bestimmungen werden ins Postgesetz aufgenommen. Durch sie
wird der österreichische Postmarkt vollständig liberalisiert. Das bedeutet, dass ab 2011 auch andere Unternehmen Briefe bis 50 Gramm
zustellen dürfen.

EMS
Express Mail Service der Österreichischen Post, Österreichs Marktführer unter den Expressdiensten.

Infomail
Der Divison Brief zugeordnet, umfasst dieses Geschäftsfeld die Entgegennahme und Zustellung von adressierten Werbesendungen und
unadressierter Haushaltswerbung im In- und Ausland sowie Dienstleistungen aus dem Bereich des Direct Marketing (z. B. Geo-Marketing,
Adressmanagement) und Poststellen-Management bei Großkunden.

Liberalisierung
Bis 2011 (bzw. teilweise 2013) ist von der EU die vollständige Liberalisierung des Briefpostmarktes vorgesehen. Im Einklang damit wurden
in Österreich per 1. Jänner 1998 Briefsendungen und adressierte Direktwerbung über 350 Gramm für den Wettbewerb freigegeben.
Der freie Marktzugang wurde per 1. Jänner 2003 auf Sendungen über 100 Gramm sowie alle Sendungen des Outbound-Bereichs ausgedehnt.
Mit 1. Jänner 2006 ist als letzte Zwischenstufe eine weitere Ausdehnung auf Briefsendungen über 50 Gramm erfolgt.

Liberalisierungsfahrplan
Der Liberalisierungsfahrplan beschreibt den Weg bis zur vollständigen Öffnung der Märkte für andere Anbieter. Er wurde von der EU festgelegt und betrifft die Österreichische Post ab 1. Jänner 2011.

Medienpost
Der Division Brief zugeordnet, ist das Geschäftsfeld Medienpost im sehr speziellen Markt der Printmedienzustellung tätig.

Post.Abholstellen
In Gemeinedeämtern angesiedelt, bieten sie die Möglichkeit zur Abholung von Sendungen.

Postgesetz
Das Postgesetz regelt die meisten Bereiche, die die Post betreffen. In ihm sind z. B. Grundsätze für die Tariffestsetzungen und Laufzeiten
für Brief- und Paketsendungen geregelt. Es schreibt auch fest, dass Briefe und Pakete fünfmal pro Woche an jede Adresse in ganz Österreich
zugestellt werden müssen.

Post.Partner
Sie bieten das gleiche Leistungsspektrum wie Postfilialen, zeichnen sich aber in vielen Fällen durch kundenfreundliche Öffnungszeiten aus.

Post.Servicestellen
Vorwiegend in Gemeindeämtern eingerichtet, nehmen sie Briefe, Pakete und Erlagscheine entgegen und bieten die Möglichkeit zur
Ab holung von Sendungen.

Poststellenmanagement
Die Poststelle eines Unternehmens oder einer Organisation wird durch die Österreichische Post betrieben (intere Verteilung, Auslieferung,
Zulieferung).

Sponsoring.Post
Sendungen zu ermäßigten Tarifen für Vereine, gemeinnützige und kirchliche Einrichtungen und andere Non-Profit-Organisationen.

Universaldienst
Als Universaldienst bezeichnet man die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Dazu zählen unter
anderem die Zustellung in ganz Österreich fünfmal pro Woche an jede Adresse und ein ausreichendes Netz an Briefkästen und Postfilialen
bzw. Post.Partnern.

Universaldienstverordnung
Die Universaldienstverordnung regelt – neben dem Postgesetz – die Grundversorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Sie
schreibt beispielsweise vor, dass jeder Österreicher fünfmal pro Woche die Post erhält.

Zustellbasen
Knoten im Verteilnetz, von denen aus die Zusteller ihre Zustellbezirke bedienen.

Glossar - betriebswirtschaftlich

Capital Employed
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte
+ Sachanlagen
+ als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
+ Anteile an assoziierten Unternehmen
+ Vorräte
+ Forderungen
– unverzinsliches Fremdkapital
= Capital Employed

EBIT
Earnings before Interest and Taxes; Ergebnis vor Zinsen und Steuern; entspricht dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit zuzüglich des Ergebnisses aus assoziierten Unternehmen.

EBIT-Marge
EBIT im Verhältnis zum Umsatz

EBITDA
Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation; Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; entspricht dem EBIT zuzüglich der Abschreibungen.

EBITDA-Marge
EBITDA im Verhältnis zum Umsatz

EBT
Earnings before Taxes; Ergebnis vor Steuern

Eigenkapitalquote
Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital (Bilanzsumme)

Ergebnis je Aktie
Periodenergebnis dividiert durch die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien.

Free Cash-Flow
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit zuzüglich des Cash-Flow aus Investitionstätigkeit; zeigt, in welchem Umfang flüssige Mittel zur Bedienung des zu verzinsenden Kapitals zur Verfügung stehen.

IASB
International Accounting Standards Board

IFRS
International Financial Reporting Standards; internationale Rechnungslegungsstandards

Nettofinanzmittelüberschuss bzw. Nettoverschuldung
Finanzverbindlichkeiten
+ andere verzinsliche Verbindlichkeiten
+ Sozialkapital und andere verzinsliche Rückstellungen
= verzinsliches Fremdkapital
– Finanzinvestitionen in Wertpapiere
– andere Finanzanlagen und verzinsliche Forderungen
– Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
= Nettofinanzmittelüberschuss bzw. Nettoverschuldung

ROCE
Return on Capital Employed; EBIT im Verhältnis zum durchschnittlichen Capital Employed

ROE
Eigenkapitalrentabilität;
Ergebnis nach Ertragsteuern im Verhältnis zum Eigenkapital(ohne aufgegebene Geschäftsbereiche) zum 1. Jänner abzüglich geflossener Dividende; drückt die Ertragskraft des Unternehmens aus.

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