Innovation in der Post-Filiale

89% der Pakete erreichen bereits beim ersten Zustellversuch ihren Empfänger. Für den Fall, dass der Kunde einmal nicht zu Hause ist, bietet die Post mehrere innovative Lösungen an. Neben der bereits erwähnten brandneuen Abholstation gibt es die Möglichkeit der Empfangsbox, die vor allem für Wohnhäuser mit 20 oder mehr Parteien empfohlen wird. Wird der Empfänger nicht daheim angetroffen, legt der Zusteller die Sendung einfach in die Empfangsbox. Neben diesen High-Tech-Lösungen setzt die Österreichische Post genauso auf „weiche“ Innovationen. So fand in den Post-Filialen kürzlich eine kleine Revolution statt: eine gemeinsame Anstell-Linie für alle Schalter wurde eingeführt – und hat sich bestens bewährt. Eva Pichler, Filialleiterin in Wiener Neustadt: „Die Kunden freuen sich über kürzere Wartezeiten und können sich nun sicher sein, immer die schnellste Warteschlange ausgewählt zu haben ...“

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„Die Kunden freuen sich über kürzere Wartezeiten.“
EVA PICHLER,
Filialleiterin in Wiener Neustadt

 

 

„Österreichische Post hat Vorreiterrolle“

Die SB -Zonen der Post werden von Beginn an intensiv genutzt. Vor allem Online-Shopper geben hier ihre Retourpakete auf.

Christian Schneider, Verantwortlicher Selbstbedienungszonen Filialnetz.

Die Post baut ihre Selbstbedienungszonen laufend aus. Werden diese von den Kunden überhaupt angenommen?
CHRISTIAN SCHNEIDER: Natürlich, und mich persönlich freuen die vielen positiven Reaktionen unserer Kunden sehr. Viele Menschen wollen einfach selbst bestimmen, wann sie ihre Postgeschäfte erledigen. So wurden im Jahr 2013 über die Post-Frankierautomaten bereits Wertzeichen im Gesamtwert von über 130.000 EUR verkauft. An den Post-Versandboxen wurden fast 200.000 Sendungen aufgegeben. Dabei machten Retourpakete übrigens mehr als 80% des Volumens aus. Dieser hohe Anteil lässt sich auf das stark steigende Volumen im E-Commerce zurückführen. Der Boom im Internethandel wirkt als starker Treiber im Selbstbedienungsbereich – ebenso wie im Postgeschäft insgesamt. Generell zeigt die Nutzungskurve der SB-Zonen deutlich nach oben. Speziell in den Wochen vor Weihnachten wurden hier beträchtliche Sendungsmengen abgewickelt.

Wie beurteilen Sie die Angebote der Post im Vergleich zu jenen von Mitbewerbern?
SCHNEIDER:Der Österreichischen Post wird im Bereich Selbstbedienung mittlerweile eine echte Vorreiterrolle zugesprochen. Das stellen wir nicht zuletzt bei unserem regelmäßigen Austausch mit anderen Postgesellschaften fest. Denn das Feedback aus der Branche ist sehr positiv. Österreich ist mittlerweile sprichwörtlich von einem Netz aus Selbstbedienungszonen überzogen. Das ist umso beeindruckender, wenn man sich vor Augen hält, dass etwa der erste Prototyp des Post-Frankierautomaten im November 2012 in Betrieb ging und der wirkliche Roll-out der Frankierautomaten erst im April 2013 begonnen hat.