Mit Intelligenz und High-Tech in die Zukunft

Die Österreichische Post investiert 300 Mio EUR in die Zukunft des Unternehmens. Das Ziel ist höchste Effizienz in allen Prozessen.

Die neuen Einsteckanlagen, so genannte „Collatoren“, bündeln unter anderem Sendungen für den Sammelumschlag KUVERT.

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Erfolg der Österreichischen Post langfristig zu sichern“, sagt Finanzvorstand Walter Oblin. Im Einklang mit diesem Ziel setzt die Post zahlreiche Maßnahmen, um die durchgehend hohe Qualität ihrer Leistungen in einer möglichst effizienten und kostensparenden Weise zu erreichen. Wesentlich dafür sind Investitionen in modernste Technologien, die immer weitere Kapazitäts- und Effzienzsteigerungen erlauben.

Investitionen von 300 Mio EUR
Insgesamt investiert das Unternehmen im Zeitraum 2012–2014 rund 300 Mio EUR in seine Zukunft.. „Das ist auch für ein großes Unternehmen viel Geld“, betont Oblin. „Dennoch handelt es sich um ein gesundes Investitionsniveau. Denn die Post kann diese Investitionen aus dem laufenden Cashflow finanzieren und muss daher weder die Substanz angreifen noch Fremdmittel aufnehmen.“ So wurden etwa insgesamt sechs neue „Flatsorter“ für die Post-Verteilzentren in Wien, Graz, Salzburg und Hall sowie für das neue Logistikzentrum in Allhaming angeschafft. Diese High-Tech-Maschinen können Sendungen vollautomatisch sortieren und verarbeiten. Die höhere Leistung der neuen Systeme führt zu klaren Verbesserungen: So sortieren die Anlagen wesentlich schneller als jene der vorherigen Generation – fast unglaubliche 38.000 Sendungen verarbeitet jede einzelne dieser Maschinen pro Stunde und das bis zum Format B4, einer Dicke von 3 cm und einem Gewicht von 2 Kilogramm je Sendung.

Kleinbriefsortieranlagen
Doch das ist bei Weitem nicht alles. Im Jahr 2014 stehen unter anderem auch neue Kleinbriefsortieranlagen auf dem Investitionsplan der Österreichischen Post. „Bereits im Jänner wurde mit der Installation der neuen Anlagen in den Verteilzentren begonnen“, sagt Bernward Asprion, verantwortlich für den Bereich Prozesse Verteilzentren. Sie bringen eine raschere Sortierung von kleinformatigen Briefen. Dabei wird auch die so genannte Gangfolgesortierung für Kleinbriefe künftig maschinell erfolgen: Durch entsprechende Software unterstützt, werden die Sendungen mit dieser Technologie automatisch für die Zustelltouren in der Reihenfolge ihrer Gangordnung sortiert. Das erleichtert die Zustellung für diesen Teil der Sendungen. Rund 8 Mio Euro flossen weiters in neue Einsteckananlagen, so genannte „Collatoren“: Hier werden unadressierte Sendungen automatisch, statt wie bisher durch händische Arbeit, gebündelt. Die Collatoren werden zur Konfektionierung des KUVERT, des seit 2012 flächendeckend eingeführten Sammelumschlags für Werbesendungen, eingesetzt. Auch diese Maßnahme steigert die Effizienz enorm, weil diese Arbeit zuvor mühsam und zeitaufwendig von Hand gemacht werden musste. Ein Investment von herausragender Bedeutung ist schließlich das gänzlich neue Verteilzentrum in Allhaming in Oberösterreich, das im Herbst 2014 den Betrieb aufnehmen wird. Notwendig wurde diese Erweiterung aufgrund des steigenden Paketaufkommens, das nicht zuletzt vom anhaltenden Boom im Internethandel profitiert (nähere Informationen dazu siehe). Aber auch das 2012 neu errichtete, leistungsstarke Paketzentrum Wien Nord sorgt für deutliche Effizienzsteigerungen im Logistikbereich. Als überaus erfolgreich erwies sich zudem die flächendeckende Einführung von Handheld-Computern sowohl für Paket- als auch für Briefzusteller. Sie reduziert den administrativen Aufwand massiv und bringt dadurch Sendungen schneller zum Kunden (siehe).

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„Im Jänner wurde mit der Installation der neuen Kleinbriefsortieranlagen begonnen.“
BERNWARD ASPRION,
Bereich Prozesse Verteilzentren