Gut informiert, rasch geliefert

Sämtliche Zusteller der Post sind heute mit modernen Handheld-Computern ausgestattet. Das verbessert nicht zuletzt die Interaktion mit dem Kunden.

Eine schnelle Unterschrift, ein Scannen des Barcodes: Neue Technik fördert die Kundenfreundlichkeit und erleichtert die Arbeit.

Ich bin zwar kein Computermensch, aber ich hatte auch kein Problem damit, den Umgang mit dem Handheld zu erlernen,“ sagt Karl Mandl, Zusteller in Judendorf Straßengel. „Man kann doch nicht sagen: Nur weil ich bei der Post arbeite, darf sich nichts verändern.“ Mittlerweile sind alle Zusteller der Österreichischen Post mit den modernen Geräten zur mobilen Datenerfassung ausgestattet. Und die neuen Handhelds kommen gut an, die Reaktionen sind positiv bis begeistert. Kein Wunder, erleichtern sie doch die tägliche Arbeit. Waren in der Vergangenheit nur Mitarbeiter in der Paketzustellung mit solchen Geräten ausgerüstet, werden sie seit 2012 auch in der Zustellung von Briefen immer breiter eingesetzt. Eine Entwicklung, die nun erfolgreich abgeschlossen ist.

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„Mir haben die Umstellungen keine Probleme bereitet.“
KARL MANDL,
Zusteller in Judendorf Strassengel

 

 

Weniger Zettelwirtschaft
Ist für einen Brief eine Empfangsbestätigung erforderlich, musste bisher für jede Übergabe eine eigene Bescheinigung ausgefüllt und nach Ende der Zustelltour ins EDV-System eingepflegt werden. Jetzt müssen bei der Abrechnung keine Zustellzeiten mehr eingegeben weden. Das bedeutet eine Erleichterung der Arbeit und weniger Zettelwirtschaft. Auch die Interaktion mit dem Kunden wird durch die neuen technischen Möglichkeiten verbessert. Bereits in der Vergangenheit hat die Österreichische Post eine Reihe an Möglichkeiten geschaffen, damit Kunden ihre Sendungen noch flexibler und bequemer erhalten. Dazu zählen die Post Empfangsboxen oder auch die neuen Abholstationen in den Filialen. Sollte es nun trotz alledem noch zu einer Benachrichtigung an der Zustelladresse kommen – die Erstzustellquote beim Paket liegt bei ausgezeichneten 89% – so hat die Post auch hier Lösungen parat.

„Benachrichtigung neu“
Dieser gesamte Prozess wird durch die „Benachrichtigung neu“ wesentlich vereinfacht. Denn die Benachrichtigungsscheine sind nun mit einem Barcode versehen, der vom Zusteller mit dem neuen Handheld gescannt wird – ebenso wie der Barcode auf der Sendung. In der Filiale wird ebenfalls jede benachrichtigte Sendung gescannt und automatisch einem Lagerplatz zugewiesen. Kommt der Kunde nun in die Filiale, kann die Sendung anhand des Codes auf seiner Benachrichtigung wesentlich rascher gefunden werden als früher. Durch diesen Vorgang des „Scan & Sign“ verkürzt sich die Wartezeit natürlich entsprechend. 520 Filialen und fünf Postpartner sind zusätzlich noch mit einem mobilen Datenerfassungsgerät, also ebenfalls einem Handheld, ausgestattet, um eine optimale, effiziente Lagerlogistik zu gewährleisten. Und sollte die Sendung einmal an die falsche Filiale geliefert worden sein, ist das nun ebenfalls leicht herauszufinden. Und der Kunde kann zumindest kompetent über den Status seiner Sendung informiert werden.