Erfolgsmodell: Wechsel von Postmitarbeitern zu Bundesministerien

Auch 2013 sind wieder Beamte der Österreichischen Post in das Bundesministerium für Inneres, in das Bundesministerium für Justiz oder in das Finanzministerium gewechselt. Diese bieten interessante berufliche Perspektiven. Die Resonanz ist positiv: Viele Bewerbungen und Besuche bei Infoveranstaltungen zeugen von großem Interesse. Bis Ende 2013 haben bereits knapp 400 Mitarbeiter bewiesen, dass ihre bei der Österreichischen Post erworbenen Kompetenzen in Bundesministerien sehr gefragt sind. Seit dem Jahr 2013 bietet auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur berufliche Möglichkeiten für Post-Mitarbeiter. Die angebotenen Positionen decken dabei ein breites Spektrum an unterschiedlichen Tätigkeiten ab, von anspruchsvollen Expertenfunktionen im Ministerium bis hin zu unterstützenden Funktionen in Schulen. Die vom Bundesministerium für Inneres neu geschaffene Behörde „Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl“ (BFA), die Anfang 2014 mit Standorten in allen Bundesländern ihren Dienst aufgenommen hat, ist ebenfalls als neues Einsatzgebiet für Post-Mitarbeiter hinzugekommen. Über 100 Bewerber der Unternehmen Post und Telekom zeigten Interesse an einem Posten in der neuen Einrichtung. 18 Post-Mitarbeiter werden sich der neuen Herausforderung stellen und das BFA verstärken. Sie werden seit November 2013 durch erfahrene Mitarbeiter aus dem Bundesasylamt und der Fremdenpolizei in ihre neue Tätigkeit eingeschult. Mit Abschluss der Ausbildung verfügen die neuen Mitarbeiter über grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich des allgemeinen Verwaltungsverfahrens und des Asyl- und Fremdenrechts. In der weiteren Folge werden sie direkt am Arbeitsplatz von Teamleitern unterstützt und weiter ausgebildet. Ein Beispiel: Der ehemalige Post-Mitarbeiter Dieter Woisetschläger hat sich einer neuen beruflichen Herausforderung gestellt und ist nun als Bezirksanwalt in der Staatsanwaltschaft St. Pölten tätig: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Aufgabe und dankbar für die Unterstützung, die ich in dieser Veränderungsphase erhalten habe.“

 

Vielfältige Hilfe

Der Verein post.sozial unterstützt Mitarbeiter mit einer breiten Palette an Sozialleistungen – bis hin zu günstigen Kultur- und Sportveranstaltungen.

Der Verein post.sozial spiegelt die soziale Verantwortung der Österreichischen Post gegenüber ihren Mitarbeitern durch zusätzliche – über gesetzliche Vorgaben hinausgehende – Sozialleistungen wider. Der Verein ist gemeinnützig und bezweckt die soziale Betreuung von aktiven Mitarbeitern der Österreichischen Post und deren Tochterunternehmen, aber auch von Mitarbeitern im Ruhestand sowie Angehörigen und Hinterbliebenen von Mitarbeitern. Die Leistungspalette reicht von finanziellen Unterstützungen bei außergewöhnlichen Belastungen wie Krankheit oder Naturkatastrophen über vergünstigte Eintrittskarten zu Kultur- und Sportveranstaltungen bis hin zu kostengünstigen Urlaubsangeboten sowie Angeboten zur Kinderbetreuung während der Ferienzeit. Zusätzlich unterstützt post.sozial Gesundheitsmaßnahmen und Freizeitaktivitäten, die der Krankheitsprävention dienen. Im Jahr 2013 wurde dabei besonderes Augenmerk auf die Burnout- Prävention gelegt.

Rasche Hochwasserhilfe
Betroffenen der österreichweiten Hochwasserereignisse im ersten Halbjahr 2013 konnte durch rasche und unbürokratische finanzielle Unterstützung seitens des Vereins post.sozial rasch geholfen werden. Die Mittel werden durch Zuwendungen in Höhe von einem Prozent der Lohnsumme der Österreichischen Post und ihrer Tochterunternehmen gestellt. Für 2013 beliefen sich diese Zuwendungen auf 6,4 Mio EUR. Der Verein wird auch durch Spenden Dritter unterstützt.

CSR in Tochtergesellschaften

Mitarbeiter vernetzen, Zugehörigkeitsgefühl steigern

CEE Academy
Die im Jahr 2012 für CEE-Beteiligungen etablierte CEE Academy wurde 2013 ausgebaut. Diese soll eine gemeinsame, von den Führungsleitlinien der Österreichischen Post abgeleitete Führungskultur einführen und umsetzen sowie den länderübergreifenden Wissenstransfer und die Vernetzung fördern.

post.sozial in CEE & Deutschland
Ein weiteres Projekt möchte bei Mitarbeitern der Tochterunternehmen das Zugehörigkeitsgefühl zur Österreichischen Post stärken, indem ihnen die Möglichkeit geboten wird, post.sozial Leistungen in Anspruch zu nehmen. Im ersten Schritt wurde im Sommer 2013 ein Pilotprojekt mit den Mitarbeitern der CEE-Beteiligungen im Bereich Paket & Logistik gestartet. Auch die trans-o-flex Gruppe Deutschland beteiligte sich mit ihren Mitarbeitern. Um die Attraktivität der fair.reisen Angebote für die Mitarbeiter zu steigern, wurde der Winterkatalog 2013/14 auch in den Sprachen Serbisch, Kroatisch, Ungarisch und Slowakisch aufgelegt. Seit der Wintersaison 2013/14 können auch die Mitarbeiter der Brief-Tochterunternehmen im CEE-Raum diese Angebote nutzen.