Starke Impulse im Osten

Auch die CEE-Töchter der Österreichischen Post setzen auf konsequente Modernisierung. Und entwickeln gemeinsam Best-Practice-Beispiele.

Mit unserer Qualitätsoffensive setzen wir neue Maßstäbe in der bosnischen Logistikbranche“, sagt Robert Kovacic, Geschäftsführer von 24 VIP LS. Der Paketdienstleister ist B2BMarktführer in Bosnien und Herzegowina und setzt seit der Übernahme durch die Österreichische Post im Jahr 2008 konsequent auf Modernisierung. Ein Meilenstein wurde dabei im Oktober 2013 mit der Eröffnung des neuen Logistikzentrums in Sarajewo erreicht. Der neue Hub verfügt über modernste Ausstattung für den Fuhrpark und ein semiautomatisches Rollenförderband. Damit können hier täglich 3.000 Sendungen effizient und zuverlässig bearbeitet werden. Der neue Standort ist zudem für Warehousing und Fulfillment-Lösungen geeignet.

Digitales Real-Time-Tracking
Weitere Innovationen von 24VIP LS umfassen ein modernes Benachrichtigungssystem unter Verwendung von QR-Codes, das die Kommunikation mit dem Empfänger deutlich verbessert und dadurch die Kundenzufriedenheit erhöht. Die Einführung der bewährten Logistiksoftware Cargo Net ermöglicht weiters das lückenlose digitale Real-Time-Tracking einer Sendung. Ähnliches gilt aber auch für andere Märkte. Denn in allen CEE-Beteiligungen der Österreichischen Post liegt ein klarer Fokus auf Modernisierung, der Erschließung von Effizienzpotenzialen sowie der Homogenisierung u. a. zur Stärkung des Cross-Border- Geschäfts. Das Bemühen um neue Lösungen für teils ähnliche Herausforderungen wird in einem konzernweiten Netzwerk koordiniert: Das „Business Development Board“ bringt Spitzenkräfte aus der gesamten Region regelmäßig an einen Tisch.

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„Durch zentrale Steuerung der Innovationsprozesse schafft der Konzern Mehrwert für alle.“
GEORG HUEBER,
Business Development CEE

 

 

Keine Tochter ist eine Insel
Diese Informationsplattform fördert innovative Zugänge und reduziert gleichzeitig die Kosten für deren Entwicklung. „Keine Tochtergesellschaft ist eine Insel“, betont Gregor Hueber, Leiter Business Development CEE. „Durch die zentrale Steuerung der Innovationsprozesse schafft der Konzern Mehrwert für alle Beteiligten.“ Bereits existierende Lösungen können als Best-Practice- Beispiele in andere Länder transferiert werden – oder man entwickelt gemeinsam gänzlich neue Herangehensweisen. Auch im Briefbereich wird dieser Ansatz gelebt: „Wir sehen, was in anderen Ländern passiert, und können gemeinsam analysieren, ob diese Ideen auch für uns interessant sein könnten“, sagt etwa Rudolf Gartner, Senior Operations Manager CEE Mail. „Umgekehrt unterstützen wir die Kollegen mit unseren Erfahrungen in den einzelnen Teilbereichen. Das Ergebnis: Wir lernen voneinander und werden gemeinsam besser, um für die Herausforderungen in der Zukunft optimal aufgestellt zu sein.“