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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 33 Jahr 2014. Dieses Ergebnis beinhaltet einen positiven Beitrag der türkischen Gesellschaft Aras Kargo a.s., aber auch einen negativen Ergebnisbeitrag des deutschen Start-up-Unternehmens AEP GmbH, welches jedoch im Dezember 2015 erstmalig einen positiven Bei- trag zum Ergebnis erzielen konnte. Im Ergebnis aus nach der Equity- Methode bilanzierten Finanzanlagen wurde zudem ein Verlust aus dem Verkauf des Gemeinschaftsunternehmens MEILLERGHP in Höhe von 0,5 Mio EUR erfasst, das mit 20. Februar 2015 veräußert wurde. Der Verlust entstand ausschließlich aufgrund der auf die MEILLERGHP entfallenden Währungs­ umrechnungsrücklagen. Das EBITDA des Österreichischen Post Konzerns betrug 302,7 Mio EUR nach 333,8 Mio EUR im Jahr 2014. Die Differenz ist vor allem auf den positiven Beitrag aus dem Verkauf der ehema- ligen Unternehmenszentrale in Höhe von 62,4 Mio EUR im Jahr 2014 zurückzuführen. Im Jahr 2015 waren Rückforderungsan­ sprüche aus in Vorperioden bezahlten Lohnnebenkosten abzüglich etwaiger Ersatzleistungen von 23,0 Mio EUR inkludiert. Die EBITDA-Marge des Konzerns lag bei 12,6%. In Summe fielen in der Berichtsperiode 213,7 Mio EUR an Ab- schreibungen an, nach 136,9 Mio EUR im Vorjahr. Die Abschrei- bungen 2015 inkludieren Wertminderungen von Firmen- und Vermögenswerten bei der deutschen trans-o-flex Gruppe in Höhe von 122,1 Mio EUR sowie eine Wertminderung im Ausmaß von 6,1 Mio EUR für den Firmenwert der rumänischen Tochtergesell- schaft PostMaster s.r.l. Im Jahr 2014 waren vor allem Wertminde- rungen im Zusammenhang mit der trans-o-flex Gruppe bzw. der polnischen Tochtergesellschaft PostMaster Sp. z o.o. in Höhe von 48,6 Mio EUR enthalten. Nach Abzug der Abschreibungen lag das ausgewiesene EBIT in Summe bei 89,0 Mio EUR. Dieses war maßgeblich durch die ­ beiden beschriebenen Sondereffekte beeinflusst. So wurden Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich im Jahr 2015 auf 1.106,0 Mio EUR und verzeichnete damit einen leichten Rückgang von 0,3%. Die in diesem Betrag inkludierten operativen Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr ver- ringert. Dies zeigt, dass die konsequente Fortführung der Maß- nahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Per­ sonalstruktur die inflationsbedingten Kostensteigerungen kompensieren konnte. In Summe beschäftigte der Österreichische Post Konzern im Geschäftsjahr 2015 im Periodendurchschnitt 23.476 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte), während im Geschäftsjahr 2014 noch 23.912 Mitarbeiter für die Österreichische Post tätig waren. Zusätzlich zu den laufenden operativen Personalkosten inkludiert der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht- operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen oder Rück- stellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäf­ tigungssituation beamteter Mitarbeiter bei der Österreichischen Post zurückzuführen sind. Diese Aufwendungen sind mit rund 50 Mio EUR höher ausgefallen als im Jahr 2014. Dabei lagen die Abfertigungsaufwendungen (inklusive der Veränderung der Rückstellungen für Abfertigung) in der Berichtsperiode aufgrund umfangreicher Abfertigungsmaßnahmen deutlich über dem üblichen Niveau der letzten Jahre. Die Veränderungen der Rückstellungen für Sozialpläne, Personalunterauslastung und freiwilligen Personalwechsel von Mitarbeitern in den Bundesdienst sowie für diverse Restrukturierungen sind im Jahr 2015 in Summe hingegen nur geringfügig gestiegen. Im Jahr 2014 hatte die Parameteranpassung für verzinsliche Personalrückstellungen (Diskontierungszinssatz, Gehaltssteigerungen und Fluktuationsab- schläge) hier noch zu einer Belastung von 22,5 Mio EUR geführt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 8,5% auf 344,0 Mio EUR, zurückzuführen unter anderem auf höhere Aufwendungen für Instandhaltung und Beratung sowie die bereits erwähnten Aufwendungen für etwaige Ersatzleistungen. Weiters sind Wertminderungen von Forderungen von deutschen Distribu- tionsgesellschaften von 3,7 Mio EUR angefallen. Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen betrug 1,1 Mio EUR nach minus 0,1 Mio EUR im Aufwandsverteilung 2015 31,1% 8,9% 14,3% 45,8% Sonstige betriebliche Aufwendungen Abschreibungen Materialaufwand/bezogene Leistungen Personalaufwand 2015 302,7 EBITDA Mio EUR 2013 2014 2012 262,1 2011 281,9 271,2 304,5 333,8 1 Bereinigt um Sondereffekte EBIT Mio EUR 2011 2013 2014 2015 2012 167,5 182,4 186,0 196,9 89,0 198,0 1 Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 201533 20132014 2011201320142015

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