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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

70 Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 corporate governance konzernlagebericht service Konzernabschluss KONZERNANHANG Für den Erwerb der restlichen 20% der Anteile wurden der Österreichischen Post AG Call-Optionen eingeräumt. Danach kann die Österreichisch Post entweder im Zeitraum 1. März 2018 bis 30. Juni 2018 oder im Zeitraum 1. März 2019 bis 30. Juni 2019 jeweils 20% der Anteile erwerben. Im Gegenzug hat die Österreichische Post AG den Anteilseignern eine Put-Option eingeräumt, die im Zeitraum 1. Juli 2019 bis 30. September 2019 ausübbar ist. Die in den Optionsvereinba­ rungen hinterlegten Kaufpreise sind variabel und basieren auf der zukünftigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft. Die Call- und Put-Optionen sind nach IAS 32 als finanzieller Vermögenswert bzw. Verbindlichkeit einzu­ stufen. Aus der Bewertung der Call-Optionen ergab sich ein Ansatz von Null. Die Bilanzierung der Put-Option erfolgt nach der sogenannten Present Access Methode, wobei eine Verbindlichkeit in Höhe von 0,2 Mio EUR gegen das Konzern­ eigenkapital erfasst wurde. Kolos s.r.o. Mit Stichtag 5. August 2015 wurden 100% der Anteile an der Kolos s.r.o., Slowakei, verkauft. Aus dem Abgang der Gesell- schaft ergab sich ein Ertrag in Höhe von 0,3 Mio EUR, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurde. Davon entfallen 0,1 Mio EUR auf die Umgliederung der positiven Währungsumrechnungsrücklage aus dem sonstigen Ergebnis in die Gewinn- und Verlustrechnung. EMD – Elektronische- u. Mikrofilm-Dokumentationssysteme Ges.m.b.H. Mit Stichtag 1. Oktober 2015 hat die Österreichische Post AG 100% der Anteile an der EMD – Elektronische- u. Mikro­ - film-Dokumentationssysteme Ges.m.b.H., Haid bei Ansfelden (EMD GmbH), erworben. Die Gesellschaft wird ab diesem Zeitpunkt als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaft ist auf die Digitalisierung und Mikroverfilmung von Archiven und historischen Dokumenten spezialisiert. Im Zuge der Kaufpreisallokation wurden Kundenbeziehungen in Höhe von 1,1 Mio EUR und ein Firmenwert in Höhe von 1,1 Mio EUR angesetzt. Die restlichen beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft sind insgesamt unwesentlich. Der Firmenwert resultiert aus den mit der Gesellschaft verbundenen Ertrags- erwartungen und aus Synergien im Rahmen des bestehenden Scanning Geschäfts des Österreichischen Post Konzerns. Mio EUR Beizulegende Zeitwerte Ermittlung des Geschäfts- oder Firmenwerts Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung 3,5 davon: finanzielle Verbindlichkeiten (bedingte Restkaufpreisverbindlichkeit) 2,2 Saldo der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden –2,4 Geschäfts- oder Firmenwert 1,1 Aufgliederung des Zahlungsmittelab-/zuflusses Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung –3,5 Restkaufpreisverbindlichkeit 2,2 Erworbene Zahlungsmittel 0,1 Tatsächlicher Zahlungsmittelab-/zufluss –1,2 Die bedingte Restkaufpreisverbindlichkeit ist abhängig vom Erreichen definierter Ergebnisziele und ist zum 31. Dezember 2015 in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von 2,1 Mio EUR angesetzt. Paket & Logistik Geschäftsbetrieb von zwei Distributionsgesellschaften Die Österreichische Post AG hat im Geschäftsjahr 2015 den Geschäftsbetrieb von zwei Distributionsgesellschaften in Deutschland jeweils im Wege der operativen Übernahme übernommen. Bei den beiden Distributionsgesellschaften handelt es sich um die Distributions GmbH – 22, Kassel sowie um die Distributions GmbH Koblenz. Im Zuge der Erwerbe wurden im Wesentlichen nur die Mitarbeiter sowie bestehende Kundenbeziehungen übernommen. Bei den übernommenen Ge- schäftsbetrieben handelt es sich nach Einschätzung des Managements um Geschäftsbetriebe im Sinn des IFRS 3, womit die Erwerbe als Unternehmenszusammenschlüsse einzustufen sind. Die Gesellschaften gehörten zu den Distributionspartnern

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