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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 71 der trans-o-flex Gruppe und bedienten über ihre Standorte die Wirtschaftsräume Hessen und Koblenz. Die Erwerbe ermöglichen die Optimierung der operativen Kosten und die Nutzung von Synergien zwischen den Logistikstandorten der trans-o-flex Gruppe. Im Zuge der Kaufpreisallokation wurde insgesamt ein Firmenwert in Höhe von 0,4 Mio EUR angesetzt. Die restlichen beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaften sind insgesamt unwesentlich. Der Firmenwert umfasst die oben angesprochenen erwarteten Synergien aus der Einbindung der Geschäfts- betriebe in die trans-o-flex Gruppe. Der tatsächliche Zahlungsmittelabfluss betrug 0,5 Mio EUR. Mio EUR Beizulegende Zeitwerte Ermittlung des Geschäfts- oder Firmenwerts Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung 0,3 Saldo der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden 0,1 Geschäftswert 0,4 trans-o-flex Belgium Real Estate B.V.B.A. Mit Stichtag 27. August 2015 wurden 100% der Anteile an der trans-o-flex Belgium Real Estate B.V.B.A., Belgien, verkauft. Der Abgang der Gesellschaft ergab einen Gewinn von rund 0,1 Mio EUR, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurde. Die Vermögenswerte der Gesellschaft bestanden zum Zeitpunkt des Abgangs im Wesentlichen aus der Liegenschaft Turnhout. Entsprechend wurde die Einzahlung aus dem Verkauf im Konzern Cashflow Statement unter den Einzahlungen aus Anlagenverkäufen ausgewiesen. 5 Währungsumrechnung Die Berichtswährung des Österreichischen Post Konzerns ist der Euro. Die in ausländischer Währung erstellten Jahres­ abschlüsse der Konzernunternehmen werden gemäß IAS 21 nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umge- rechnet. Die funktionale Währung bestimmt sich nach dem primären wirtschaftlichen Umfeld, in dem die Unternehmen hauptsächlich Zahlungsmittel erwirtschaften und verwenden. Die funktionale Währung für Konzerngesellschaften in Österreich und aus Ländern der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ist der Euro. Für die übrigen Unterneh- men ist die funktionale Währung die jeweilige lokale Währung. Fremdwährungstransaktionen in der funktionalen Währung Die Konzerngesellschaften erfassen in ihren Abschlüssen Geschäftsfälle in der funktionalen Währung mit dem Kurs zum Transaktionszeitpunkt. Die Folgebewertung monetärer Posten erfolgt mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenreferenz­ kurs der Europäischen Zentralbank. Kursgewinne und -verluste werden ergebniswirksam erfasst. Umrechnung eines ausländischen Geschäftsbetriebs Für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochterunternehmen sowie von nach der Equity-Methode bilanzierten Unterneh- men, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, wird die modifizierte Stichtagskursmethode angewendet. Alle Bilanz- posten mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit dem zum Bilanzstichtag gültigen Devisenreferenzkurs der Europäi- schen Zentralbank umgerechnet, die Eigenkapitalposten mit dem historischem Anschaffungs- oder Entstehungskurs. Aufwendungen und Erträge werden mit den durchschnittlichen Devisenreferenzkursen des Geschäftsjahres umgerechnet. Die hieraus entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral direkt im Eigenkapital erfasst. Im Rahmen der Ermittlung des Konzern-Cashflows wird der Cashflow von Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist vereinfachend direkt in Euro ermittelt. Mögliche Währungsdifferenzen auf den Finanzmit- telbestand werden als unwesentlich eingestuft. Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 201571

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