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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 77 die zuständige Managementebene einen Plan für den Verkauf des Vermögenswerts beschlossen hat und mit der Suche nach einem Käufer und der Durchführung des Plans aktiv begonnen wurde und zudem davon ausgegangen werden kann, dass der Veräußerungsvorgang innerhalb eines Jahres nach einer solchen Klassifizierung abgeschlossen wird. Langfristige Vermögenswerte, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert sind, werden mit dem niedrigeren Betrag aus ihrem Buchwert und dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 wurde die trans-o-flex als zur Veräußerung gehalten nach IFRS 5 eingestuft. Siehe dazu Punkt 9.10. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden. 6.16 Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder Rückstellungen für Abfertigungen Die Abfertigungsverpflichtungen des Österreichischen Post Konzerns umfassen sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Versorgungssysteme. Rückstellungen für leistungsorientierte Verpflichtungen werden für gesetzliche Ansprüche von Angestellten gebildet. Beamte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Abfertigungszahlungen. Abfertigungsansprüche im Österreichischen Post Konzern haben im Wesentlichen nur Mitarbeiter österreichischer Konzerngesellschaften bei Erreichen des Pensions- antrittsalters sowie bei der Beendigung des Dienstverhältnisses durch den Dienstgeber. Die Höhe der Ansprüche ist von der Anzahl der Dienstjahre und dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig. Die Berechnung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Beitragsorienterte Verpflichtungen bestehen für Angestellte in österreichischen Konzerngesellschaften, deren Dienst­ verhältnis erst nach dem 31. Dezember 2002 begonnen hat. Diese Abfertigungsverpflichtungen werden durch die laufende Entrichtung entsprechender Beiträge an eine Mitarbeitervorsorgekasse abgegolten. Darüber hinaus besteht für den Österreichischen Post Konzern keine weitere Verpflichtung. Rückstellungen für Pensionen Die Versorgungsverpflichtungen des Österreichischen Post Konzerns umfassen sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Versorgungssysteme. Rückstellungen für leistungsorientierte Verpflichtungen werden für vertragliche Ansprüche von ehemaligen Mitarbeitern gebildet. Sämtliche dieser Verpflichtungen sind bereits im Stadium der Auszahlung. Die Berechnung erfolgt nach versiche- rungsmathematischen Grundsätzen nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Diese Verpflichtungen betreffen ausschließlich die nach IFRS 5 als zur Veräußerung gehalten ausgewiesene trans-o-flex Gruppe. Beitragsorientierte Verpflichtungen bestehen gegenüber Mitgliedern des Vorstands. Die Verpflichtungen werden durch die laufende Entrichtung entsprechender Beiträge an eine Pensionskasse erfüllt. Gegenüber Beamten und Angestellten bestehen keine Pensionszusagen. Pensionsleistungen für Beamte und Angestellte werden grundsätzlich durch die Republik Österreich erbracht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen ist der Österrei­ chische Post Konzern verpflichtet, Pensionsdeckungsbeiträge an die Republik Österreich zu entrichten. Die Beiträge für Beamte betragen (einschließlich der von den Beamten selbst zu tragenden Beiträge) seit dem 1. Oktober 2005 je nach Alter und Beitragsgrundlage zwischen 15,8% und 28,3% der Vergütungen an aktive Beamte und werden im Personalaufwand ausgewiesen. Für Angestellte ergeben sich die Beiträge aus den aktuellen Bestimmung des ASVG. Rückstellungen für Jubiläumsgelder Im Österreichischen Post Konzern bestehen zum Teil Verpflichtungen gegenüber Angestellten und Beamten, nach Erreichen eines bestimmten Dienstalters Jubiläumsgelder auszuzahlen. In Österreich erfolgen Auszahlungen im Fall einer 25-jährigen Dienstzugehörigkeit in Höhe von zwei Monatsgehältern und im Fall einer 40-jährigen Dienstzugehörigkeit in Höhe von vier Monatsgehältern. Bestimmten Mitarbeitern, die zum Zeitpunkt des gesetzlichen Pensionsantrittsalters mindestens 35 Dienstjahre aufweisen, wird ebenfalls ein Jubiläumsgeld Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 201577

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