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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 9 Die Gleichbehandlung und die umfassende Information aller Aktionäre haben für die Österreichische Post einen besonders hohen Stellenwert. Dazu gehört auch, dass über die gesetzlich verpflichtenden Auskunfts- und Offenlegungspflichten hinaus (Geschäfts- und Quartalsberichte, Ad-hoc-Meldungen, Offenle- gung der Directors´ Dealings) regelmäßig und unter Beachtung der gebotenen Gleichbehandlung aller Aktionäre in Pressemeldungen sowie in Analysten-, Presse- und Aktionärskonferenzen über die Entwicklung des Unternehmens berichtet wird. Alle Berichte und Meldungen sowie die wesentlichen Präsentationen zu diesen Konferenzen werden unter www.post.at/ir veröffentlicht. Im Jahr 2015 wurden fünf Ad-hoc-Meldungen publiziert. Diese sowie die Aktionärsstruktur sind unter www.post.at/ir abrufbar Maßnahmen zur Frauenförderung Die Österreichische Post hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenan- teil in Führungspositionen kontinuierlich zu steigern, um eine gleichberechtigte Beteiligung an der Verantwortung und Entschei- dungsfindung im Unternehmen zu erreichen. Im Aufsichtsrat sind insgesamt vier Frauen vertreten, das sind 50% der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder. Edith Hlawati und Edeltraud Stiftinger haben seit 15. April 2015 den Vorsitz bzw. den stellvertretenden Vorsitz im Aufsichtsrat inne. Chancengleichheit am Arbeitsplatz und Gleichbehandlung von Mitarbeitern ohne Ansehung des Geschlechts sind für die Öster- reichische Post selbstverständlich. Im Rekrutierungsprozess wird auf strenge Gleichbehandlung von Frauen und Männern hohes Augenmerk gelegt. In zahlreichen Bereichen konnten sich Frauen für die Übernahme von Führungsfunktionen qualifizieren. Im Berichtsjahr 2015 lag der Anteil an weiblichen Führungskräften bei rund 25%. Der Frauenanteil insgesamt betrug rund 29%. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nimmt für die Österrei- chische Post als Arbeitgeber einen hohen Stellenwert ein. Im November 2013 erhielt die Österreichische Post das bis 2016 gültige Grundzertifikat „berufundfamilie“ des österreichischen Familien- ministeriums. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten und Maßnahmen (flexible Arbeitszeitmodelle, Betriebskindergar- ten am Standort der Unternehmenszentrale, Einbindung von karenzierten MitarbeiterInnen in das interne Informationsnetz) gibt es seit 2015 eine umfangreiche Informationsplattform zu Themen wie Karenz oder Kinderbetreuung im Post-Intranet. Zum Thema „Leadership beyond Limits“ fand im Mai 2015 die zweite Impulsveranstaltung statt, wozu alle Teilnehmerinnen der beiden abgeschlossenen Frauenprogramme (2012 und 2013) eingeladen wurden. Zentrales Thema dieser Veranstaltung war „Culture.Change.Europe.“. An der Podiumsdiskussion nahm neben zahlreichen MentorInnen aus den beiden „Business Cross Mentoring“-Programmen auch Evrim Aras (CEO Aras Kargo) teil. Mitarbeiterkreis dazu eingehend informiert. Im Bereich der Kapitalmarkt-Compliance wurde das Schulungsprogramm nochmals erweitert. Neben dem E-Learning-Tool für sämtliche Mitglieder der Vertraulichkeitsbereiche und regelmäßigen Infomails über die relevanten und aktuellen Themen und Bereiche des Kapitalmarktrechts wurden auch Präsenzschulungen für Mitarbeiter besonders sensibler Unternehmensbereiche sowie für Mitglieder von Projektgruppen durchgeführt. Die Österreichische Post hat die kontinuierliche Integration der Compliance-Organisa- tion in ihren Tochterunternehmen, insbesondere jenen in Südost- und Osteuropa, weiter vorangetrieben, wobei auch hier der inhaltliche Schwerpunkt auf den Themen „Antikorruption“ und „Kapitalmarkt-Compliance“ lag. Um dieses Ziel der Integration zu erreichen, fand auch im abgelaufenen Jahr bereits zum 3. Mal der „International Compliance Day“ diesmal in der Unternehmens- zentrale der Österreichischen Post statt. Der Teilnehmerkreis bestand aus den nationalen und den Compliance-Beauftragten der internationalen Tochterunternehmen der Österreichischen Post sowie aus Vertretern des Top-Managements. Schwerpunkte waren neben den Fachvorträgen zum Korruptionsstrafrecht und zu den Entwicklungen im Börsegesetz die Themen „Gemeinsame Unternehmenswerte“ und „Compliance-Kommunikation“. Zum Jahresende wurde der Beschluss gefasst, den Bereich „Kartell- rechts-Compliance“ als weiteren Schwerpunkt im CMS der Österreichischen Post zu verankern. Die Einführung eines Handbuches zur Kartellrechts-Compliance sowie die Erarbeitung eines diesbezüglichen Schulungskonzepts sind geplant. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen und dem Corporate Governance Kodex (C-Regel 18a) hat der Vorstand dem Aufsichts- rat im Berichtsjahr über die Vorkehrungen zur Bekämpfung von Korruption im Unternehmen berichtet. Abschlussprüfung Die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerbera- tungsgesellschaft wurde auf Vorschlag des Aufsichtsrats von der Hauptversammlung am 15. April 2015 zum Abschlussprüfer des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 bestellt. Im Geschäftsjahr 2015 wurden von der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft für die Prüfung des Einzel- und des Konzernabschlusses 80.000 EUR (exkl. USt.) sowie für Abschlussprüfungen bei Tochtergesellschaften der Österreichischen Post 142.800 EUR (exkl. USt.) verrechnet. Für sonstige Bestätigungsleistungen hat die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft eine Gegenleistung von 40.590 EUR (exkl. USt.) erhalten. Aktionäre Das Grundkapital der Österreichischen Post ist geteilt in 67.552.638 auf Inhaber lautende Stückaktien. Es liegen keine Stimmrechtsbeschränkungen oder Syndikatsvereinbarungen vor, die der Gesellschaft bekannt sind. Das Prinzip „One Share – One Vote“ kommt voll zum Tragen. Die Republik Österreich hält über die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) 52,85% der Anteile an der Österreichischen Post. Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 20159

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