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Geschäftsbericht 2015 Teil 2 (Finanzteil)

96 Österreichische Post AG  GEschäftsbericht 2015 corporate governance konzernlagebericht service Geschäftsjahr 2015 Mio EUR Anhang Grund­stücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau Gesamt Abschreibungen/Wertminderungen Stand am 1. Jänner 2015 327,1 89,8 191,3 0,0 608,2 Zugänge (8.5) 42,4 14,9 55,6 0,5 113,5 Abgänge 5,9 14,9 29,3 0,0 50,0 Umgliederungen Investment Property (9.4) –6,4 0,0 0,0 0,0 –6,4 Umgliederung als zur Veräußerung gehalten (9.10) –28,9 –12,8 –45,5 –0,5 –87,7 Stand am 31. Dezember 2015 328,4 77,1 172,1 0,0 577,6 Buchwert am 1. Jänner 2015 363,7 71,3 151,2 11,6 597,7 Buchwert am 31. Dezember 2015 322,8 64,3 146,1 38,7 571,9 Im laufenden Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Fremdkapitalkosten aktiviert. Von den Zugängen der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau in Höhe von 31,6 Mio EUR entfallen 21,9 Mio EUR auf Anlagen in Bau für die neue Unternehmenszentrale der Österreichischen Post AG. Die als Sicherheiten verpfändeten Sachanlagen betragen 1,3 Mio EUR (31.12.2014: 23,1 Mio EUR). Die Reduktion ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Cross-Border-Leasing-Transaktion im Geschäftsjahr 2015 vorzeitig beendet wurde. Angaben im Zusammenhang mit der Umgliederung als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden nach IFRS 5 werden unter Punkt 9.10 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden erläutert. Cross Border Lease Im Geschäftsjahr 2002 hat die Österreichische Post AG mit einem US Investor eine Cross-Border-Leasing-Transaktion abgeschlossen. Die Österreichische Post AG hat dem Investor auf 99 Jahre ein Fruchtgenussrecht an Postsortieranlagen in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck gegen Leistung eines „Grant Payments“ von 117 Mio USD eingeräumt. Gleichzeitig wurde ein Lease Agreement abgeschlossen, in dem die Österreichische Post AG auf 24 Jahre das Nutzungsrecht an diesen Anlagen wieder zurückgemietet hat. Die Österreichische Post AG hat ihre Zahlungsverpflichtungen an zwei Payment Undertaker ausgelagert. Zu diesem Zweck hat die Österreichische Post AG Zahlungen an die Payment Undertaker geleistet (108,3 Mio USD) und die entsprechende Verbindlichkeit ausgebucht. Die Payment Undertaker haben sich ihrerseits verpflichtet, die entsprechenden Beträge zu den festgesetzten Zahlungsterminen für die Österreichische Post AG zu leisten. Bei der Österreichischen Post AG verblieb das Restrisiko einer möglichen Inanspruchnahme im Falle einer Nichtzahlung durch die Payment Undertaker. Mit 10. März 2015 wurde die Cross-Border-Leasing-Transaktion vorzeitig beendet. Die noch offenen Zahlungen wurden durch die Payment Undertaker vollständig geleistet, womit das noch verbliebene Restrisiko für die Österreichische Post AG untergegangen ist. Gleichzeitig wurde das Fruchtgenussrecht an den Postsortieranlagen beendet. Der aus der Cross-Border- Leasing-Transaktion der Österreichischen Post AG zugeflossene Nettobarwertvorteil blieb in voller Höhe erhalten. Der per 10. März 2015 unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten verbliebene Restbetrag in Höhe von 3,3 Mio EUR wurde entsprechend unter den Finanzerträgen ergebniswirksam vereinnahmt. Konzernabschluss KONZERNANHANG Stand am 1. Jänner 2015327,189,8191,30,0608,2 Zugänge (8.5) 42,414,955,60,5113,5 Abgänge 5,914,929,30,050,0 Umgliederungen Investment Property (9.4) –6,40,00,00,0 –6,4 31. Dezember 2015328,477,1172,10,0577,6 1. Jänner 2015363,771,3151,211,6597,7 31. Dezember 2015322,864,3146,138,7571,9

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