Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Die Österreichische Post gilt als kritische Infrastruktureinrichtung und sorgt dafür, die Leistungen im Logistikbereich sowie den Filialbetrieb wie gewohnt zu erbringen. 

Kontaktlose Services

Nutzen Sie weiterhin unsere kontaktlosen Services und regeln Sie Ihre Post-Geschäfte ganz einfach von unterwegs!

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Hier einige der häufigsten Fragen in Zusammenhang mit COVID-19:

POST-GESCHÄFTSSTELLEN:

Sind alle Post-Geschäftsstellen geöffnet?
Unsere Filialen sind geöffnet. Die Liste aktuell geschlossener Post Partner finden Sie hier

Welche Schutzmaßnahmen gelten in den Post-Filialen?
In unseren Filialen sowie bei den Post Partnern müssen alle Kund*innen und Mitarbeitende einen den Mund- und Nasenbereich abdeckenden eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen. Ausnahmen gibt es für Kinder und Personen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Gesichtsschutz in Form von Visieren und Halbvisieren sind nur dann zulässig, wenn zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Es kann Beschränkungen der Kundenzahl je nach Größe der Filiale geben, darauf wird mit Aushang in der Filiale hingewiesen.
 
Unsere Mitarbeitenden sind angehalten, einen Mindestabstand von 1 Meter zu halten und bei einer aktiven Handlung seitens der Kund*innen, z.B. unterschreiben oder Geld aushändigen etwas vom Schalter zurückzutreten. Damit Abstände leichter eingehalten werden können, wurden in unseren Filialen zusätzlich Bodenmarkierungen angebracht. Außerdem werden unsere Filialen mit Desinfektionsmittel-Spender für den Kundenraum bis Ende November ausgestattet. 

Gibt es Einschränkungen im internationalen Postverkehr?

Für einige Destinationen ist die Annahme von Brief- und Paketsendungen derzeit leider nicht möglich. Nähere Infos dazu finden Sie  hier
 

ZUSTELLUNG  

Gibt es Einschränkungen in der Zustellung?
Die Zustellung erfolgt wie gewohnt durch die persönliche Unterschrift auf dem Mobile Device der Zusteller*innen. Die Geräte werden regelmäßig desinfiziert, Empfänger*innen können auch einen eigenen Stift verwenden. Bitte nutzen Sie all unsere kontaktlosen Zustellformen, wie beispielsweise die Abstellgenehmigung, die Paketumleitung u.v.m. 

Sind Nachnahme-Sendungen auch weiterhin möglich?
Ja. Unsere Zusteller*innen übergeben den Kunden ein Kuvert, in welches der Betrag eingelegt und wieder zurückgegeben wird. Wollen die Kunden das nicht, wird die Sendung in der nächstgelegenen Post-Geschäftsstelle zur Abholung hinterlegt – ggf. mit der Möglichkeit einer bargeldlosen Bezahlung. Ist der Kunde mit keiner dieser Lösungen einverstanden, wird an den Absender retourniert.

Bekomme ich weiterhin meine Pension, Arbeitslosengeld, etc. ausbezahlt?
Der/die Zusteller*in übergibt dem Kunden ein Kuvert mit dem jeweiligen Geldbetrag, und zwar kontaktlos und unter Einhaltung eines Mindestabstands. Der Kunde überprüft den Betrag, bestätigt den Empfang mittels Unterschrift auf einem Beleg mit eigenem Kugelschreiber/Stift. Diese Regelung gilt nicht für Wien, wo weiterhin die Abholung von Pensionen und Arbeitslosengelder in den Filialstandorten erfolgt.

Wie werden RSa- und RSb-Briefe (Briefe von Ämtern und Behörden) zugestellt?
RSa – und RSb-Briefe werden durch persönliche Unterschrift des (Ersatz)Empfängers auf dem Rückscheinformular bzw. dem Mobile Device des Zustellers zugestellt. Bei Einholung der Unterschrift ist unser Zusteller angehalten, den Sicherheitsabstand einzuhalten, falls die Gegebenheiten dies nicht zulassen, hat er verpflichtend eine Schutzmaske zu tragen.
Ist weder der Empfänger noch ein Mitbewohner daheim, werden RSa -und RSb-Briefe in der zuständigen Postfiliale/Post Partner hinterlegt und können dort innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist abgeholt werden.

Wie werden weitere dokumentationspflichtige Sendungen zugestellt?
Einschreibsendungen und Pakete werden durch persönliche Unterschrift des (Ersatz)Empfängers auf dem Mobile Device des Zustellers zugestellt. Ist weder der Empfänger noch ein Mitbewohner daheim, wird vorrangig eine bestehende Abstellgenehmigung bzw. eine Post Empfangsbox zur Hinterlegung vor Ort genutzt. Ist das nicht möglich, wird - wo vorhanden - in einer Abholstation und nur in letzter Konsequenz in der Filiale am Schalter hinterlegt.

Wie erfolgt die Zustellung von Vertragssendungen, Identbriefen und Reko mit Übernahmeschein?
Diese werden durch persönliche Unterschrift des Empfängers auf dem Mobile Device des Zustellers zugestellt. Ist der Empfänger nicht daheim, werden sie benachrichtigt und müssen in der Filiale abgeholt werden, weil hier Ausweis & Daten erfasst werden müssen.
Wenn der Empfänger nicht mit dem Zusteller-Stift unterschreiben will, so hat er auch die Möglichkeit mit einem eigenen Stift (Kugelschreiber) zu unterschreiben. 

Kann ich mir Rückscheinbriefe nachsenden lassen? 
Ja, im Rahmen eines Nachsendeauftrages der Post. Ausnahme: die Behörde hat die Nachsendung durch einen Vermerk auf der Sendung ausgeschlossen.

PRODUKTE UND SERVICES

Ist es möglich, einen Nachsendeauftrag aktuell auch online einzurichten?
Ja, denn die dafür notwendige Identifizierung ist auch über das Post Kundenservice möglich. Funktioniert auch über Handy-Signatur oder wie gewohnt über unseren Partner WebID per Videocall. Dadurch können z.B. Firmen, deren Geschäftslokal in der jetzigen Ausnahmesituation geschlossen ist, die einlangenden Sendungen an eine andere Adresse umleiten lassen. So funktioniert's.

HYGIENE- UND SICHERHEITSMASSNAHMEN

Welche Hygienemaßnahmen werden in den Filialen getroffen?
Die Mitarbeitenden sind zu ausgiebigem Händewaschen mit Seife zu ihrem eigenen Schutz angehalten. Alle haben Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel erhalten. Zusätzlich wurden die Schalter mit Plexiglas-Trennwänden ausgestattet. Für die Desinfektion von Touchscreens und PC-Tastaturen wird gesorgt. Auch die Touchscreens in den Selbstbedienungszonen werden regelmäßig desinfiziert. Außerdem werden unsere Filialen mit Desinfektionsmittel-Spender für den Kundenraum bis Ende November ausgestattet. 

Welche zusätzlichen Maßnahmen wurden für die ZustellerInnen getroffen?
Bereits seit dem ersten Lockdown wurden alle Zusteller*innen mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln ausgestattet. Die Zustelltische in den Zustellbasen wurden durch Trennwände voneinander getrennt und wo erforderlich, wurden außerdem Bodenmarkierungen angebracht, um den Zusteller*innen das Einhalten des Mindestabstands zu erleichtern. Die gesetzlich vorgeschriebene Maskenpflicht wird selbstverständlich auch von unseren Zusteller*innen Masken eingehalten.
Zusätzlich wurde u.a. in der Zustellung ein „geteilter Dienst“ eingeführt. Dies bedeutet, dass wenn die zweite Schicht etwa zwei Stunden nach der ersten Schicht beginnt, die Zustellung selbst dann auch um zwei Stunden später erfolgt. 

Welche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gibt es für die MitarbeiterInnen in den Logistikzentren?

Die Mitarbeiter*innen aller Logistik-Standorte wurden mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln ausgestattet sowie über die einzuhaltenden Verhaltensregeln wie Mindestabstände, Händehygiene etc. informiert. Bei den Logistikzentren handelt es sich um große Anlagen und dementsprechend kann der vorgeschriebene Mindestabstand so gut wie überall eingehalten werden, das ständige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zudem verpflichtend. Stichprobentests werden wöchentlich vorgenommen. Wir haben alle Vorbereitungen und erdenkliche Maßnahmen getroffen, um eventuelle Ansteckungen innerhalb der Post aber auch bei der An- und Abreise bestmöglich zu minimieren. 

Stand 17.11.2020, 10:15 Uhr