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Recht auf Rechnung

Recht auf Rechnung, Rechnungen auf Schreibtisch

Besser ausgedruckt als ausgezuckt.

Wenn Firmen Ihnen eine Rechnung schicken, machen sie es sich gerne bequem: Sie verschicken Zahlungsaufforderungen als E-Mail-Anhang oder stellen diese überhaupt nur noch auf ihre Kundenportale. Doch das muss nicht sein, denn soviel vorweg: Sie haben immer ein Recht auf eine kostenlose Papier-Rechnung.

Und es gibt nach wie vor gute Gründe, auf einer Zusendung per Post zu bestehen. Hier sind die wichtigsten:

  • Sie haben die physische Rechnung in der Hand, können Sie einfacher prüfen und erkennen mögliche Fehler dadurch schneller. 
  • Die Papier-Rechnung erinnert an die noch ausstehende Zahlung und "rutscht" nicht durch - das schützt vor Mahngebühren.
  • Sie sind nicht abhängig vom Internet, von Onlineportalen und müssen die Rechnung nicht im SPAM-Ordner suchen.
  • Mit der Papier-Rechnung sind Ihre persönlichen Daten vor betrügerischen Übergriffen aus dem Internet geschützt.
  • Eine Papier-Rechnung erspart Ihnen Zeit, Druckkosten und lässt sich leicht ablegen.

Holen Sie sich gleich Ihre Papier-Rechnung, denn es ist Ihr gutes Recht. Einfach Musterbrief downloaden und Ihre physische Rechnung bei den Versendern einfordern.


 Musterbrief
Wie für Sie gemacht: Die Vorlage zum Anfordern postalischer Rechnungen.
 
Papier-Rechnungen machen Ihr Leben leichter. Wie Sie das den Ausstellern einer Rechnung am besten mitteilen? Einfach mit dieser Vorlage. Da ist alles schon mustergültig vorgetextet. Sie müssen nur noch die richtigen Namen und Daten für Ihr spezielles Anliegen eintragen – und ab geht die Post! 
 
 
  

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FAQs:

Eine E-Rechnung gilt prinzipiell als zugestellt, wenn Sie abrufbereit im Posteingang liegt. Sollten Sie also auf Urlaub fahren und Ihre Mails nicht abrufen können, richten Sie also am besten eine automatisierte Abwesenheitsnotiz ein. Dann ist eine Zusendung innerhalb dieser Zeit unwirksam. 

Meistens nicht. Doch weil viele das fälschlicherweise glauben, werden elektronische Zahlungsaufforderungen gerne ignoriert. Irgendwann kommt die Rechnung zwar dann doch per Post – allerding inklusive Mahngebühren. 

Leider ja. Wenn eine elektronische Rechnung verschickt wird, ist die Sache für den Absender erledigt. Ob diese dann im falschen Ordner landet, im SPAM-Filter hängen bleibt oder gar vom Mailprogramm abgewiesen wird, registriert der Absender meist nicht – und es folgt eine Mahnung. Gegen die können Sie natürlich Einspruch erheben. Dann muss der Versender die wirksame Zustellung beweisen.

Ja – doch das geht eben auf Ihre Kosten. Aber es gibt nun mal das Risiko, dass E-Rechnungen verschwinden, gelöscht werden oder im Kundenportal nicht mehr verfügbar sind.  Blöd, wenn Sie die Rechnung dann Monate oder Jahre nach ihrer Zustellung griffbereit brauchen – etwa wenn es um Garantien, Gewährleistungen oder die Steuererklärung geht. 

Vergessen Sie nie: Elektronische Medien ändern sich. Und die Technik wird immer kurzlebiger. Festplatten oder Sticks halten maximal ein paar Jahre. Computer können abstürzen oder von Viren infiziert werden. Und schon ein Handywechsel bringt oft Probleme beim Datentransfer. Papier-Rechnungen hingegen bleiben unabhängig von der Entwicklung der Technologie lesbar.

Nein. Wenn Sie nicht per Einziehungsermächtigung zahlen wollen, darf dafür seit 2009 keine „Strafgebühr“ mehr eingehoben werden. Ihr Vorteil dabei: Ein möglicherweise falscher Rechnungsbetrag wird nicht automatisch von Ihrem Konto abgebucht. 

Ja. Bei telefonischen oder Online-Bestellungen geht das bis zu 14 Tage lang ab Zustellung – außer, wenn Sie bereits ein Siegel gebrochen haben (wie bei CDs, Software, Hygieneartikeln, etc...). Bis zum letzten Tag können Sie Ihren Rücktritt erklären – am besten mit einem eingeschriebenen Brief.

Der Experte

Der Experte

Dr. Peter KOLBA
Leiter des Bereiches Recht, VKI
Verein für Konsumenteninformation

Bei Fragen können Sie auch direkt die Homepage des VKI besuchen.

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