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Philatelie-Veranstaltungen Mai
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Mit der neuen Serie „Sport“ würdigt die Österreichische Post herausragende österreichische Athlet*innen aus verschiedenen Disziplinen. Den Auftakt bildet mit David Alaba Österreichs erfolgreichster Fußballer aller Zeiten.
David Alaba wurde 1992 in Wien geboren und begann seine fußballerische Laufbahn beim SV Aspern in Wien-Donaustadt. 2002 wechselte er zum FK Austria Wien, 2008 zum FC Bayern München. Nach einem kurzen Leihaufenthalt bei der TSG 1899 Hoffenheim kehrte er zu Bayern zurück und blieb dort bis 2021. Von Juli 2021 bis zum Sommer 2026 spielte er für Real Madrid, die „Königlichen“. Sein Debüt im österreichischen Nationalteam gab Alaba 2009 im Alter von 17 Jahren, 2017 führte er erstmals die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Zu seinen Erfolgen zählen zahlreiche nationale Meistertitel sowie insgesamt vier Siege in der UEFA Champions League mit Bayern München und Real Madrid. Alaba war früher meistens als Linksverteidiger aktiv und spielt nun überwiegend als Innenverteidiger. Er trägt im Nationalteam die Rückennummer 8, ist Linksfuß und gilt als vielseitiger und taktisch starker Abwehrspieler.
Bereits zehnmal wurde David Alaba zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt. Disziplin, Ehrgeiz und mentale Stärke zeichnen ihn als großen Sportler aus, für seine verbindende Art, seine Bescheidenheit und seine Führungsqualität wird er von Fans und Teamkollegen wertgeschätzt. Seine erfolgreiche internationale Karriere und seine Persönlichkeit machen David Alaba zum Vorbild für viele junge Sportler*innen.
Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel, das diesjährige Motiv der Serie „Seltene Nutztierrassen“, ist als einzige heimische Eselrasse eine echte Rarität.
Unverwechselbar machen den Barockesel sein fast weißes Fell, dessen Farbe als „cremello“ bezeichnet wird, und seine blauen Augen. Diese helle Färbung nennt man Flavismus, auch seine Haut und die Hufe sind nur schwach pigmentiert. Das Tier ist mittelgroß mit normal langem Fell und mit der typischen Stehmähne der Esel.
In der Barockzeit war die Farbe Weiß ein Statussymbol für den Adel. Weiße Tiere galten als „Lichtbringer“, daher vermutet man in dieser Epoche die Entstehung der weißen Esel, die im Gebiet der Habsburgermonarchie, vor allem in Ostösterreich und in Ungarn, gezüchtet wurden. Im Laufe der Zeit geriet die Rasse in Vergessenheit, erst in den 1980ern rückte sie wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Seit 2016 ist der Weiße Barockesel als eigene Rasse anerkannt, zuständig für die Zucht ist der Zuchtverband Stadl-Paura in Oberösterreich. Der Verein zur Erhaltung der Weißen Barockesel bemüht sich um den Fortbestand der hoch gefährdeten Rasse, von der nur noch wenige hundert Exemplare im Zuchtbuch eingetragen sind. Populationen in Österreich gibt es vor allem auf Schloss Hof im Marchfeld und im Nationalpark Neusiedler See. Weiße Barockesel sind wie alle Esel robust, genügsam und unerschrocken. Zum Einsatz kommt der weiße Esel als Reittier für Kinder, als Zugtier für leichte Kutschen und in der Tiertherapie, im Seewinkel wird er auch in der Landschaftspflege eingesetzt.
Sonderpostamt: 4.7.2026 10-17 Uhr, Vorplatz der Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien Bild Vortrag: © Österreichische Post AG Foto (v.l.): Edith Hlawati (Vorständin der Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) und Präsidentin der Freunde der Albertina), Ralph Gleis (Generaldirektor der Albertina), Walter Oblin, (Generaldirektor der Österreichischen Post AG), Patricia Liebermann (Leiterin Philatelie Österreichische Post AG)
Vor 250 Jahren wurde die Albertina in Wien gegründet, die heute eine der weltweit bedeutendsten grafischen Sammlungen beherbergt.
Die Albertina Kunstsammlung geht auf Erzherzogin Marie Christine, eine Tochter Maria Theresias, und ihren Ehemann Herzog Albert von Sachsen-Teschen zurück. Beide waren ausgesprochen kunstsinnig, und die großzügige Mitgift, die Marie Christine in die Ehe brachte, ermöglichte dem Paar das systematische Sammeln von grafischen Blättern und Zeichnungen, die im Sinne der Aufklärung einen lehrreichen Überblick über die Entwicklung der Kunst bieten sollten. Am 4. Juli 1776 wurde die Albertina gegründet, ihren Platz fand sie später in den Prunkräumen des Palais Erzherzog Albrecht an der Augustinerbastei. Eine von Jakob Alt geschaffene Ansicht des Palais aus 1816 ist auf der Briefmarke zu sehen, ergänzt durch einen stilisierten roten „Dürer-Hasen“, das wohl berühmteste Werk der Sammlung der Albertina. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Albertina eine staatliche Institution. Heute zählen zu ihr auch die Albertina Modern am Karlsplatz sowie die Albertina Klosterneuburg.
Die Bestände der Albertina wurden seit jeher auch mit jeweils zeitgenössischen Kunstwerken kontinuierlich erweitert. 1920 übernahm das Museum die Kupferstiche aus der ehemaligen kaiserlichen Hofbibliothek. Neben Grafiken beherbergt es heute auch Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen. In der Schausammlung Monet bis Picasso werden Werke der Klassischen Moderne vom französischen Impressionismus bis zum Expressionismus aus der Dauerleihgabe Sammlung Batliner gezeigt.