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Sonderbriefmarken November 2026
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Das malerische Bild einer verschneiten Hütte in einer winterlichen Landschaft ziert diese nostalgische Weihnachtsbriefmarke.
Ein einfaches, aber geräumiges Holzhaus steht abgelegen in einem Wald, es ist umgeben von einem eingezäunten schneebedeckten Garten, Sträuchern und Bäumen, vor dem Haus befindet sich ein kleiner Teich. Alles ist tief verschneit, die Äste der Bäume neigen sich unter der Schneelast und vom Dach der Hütte hängen Schnee und Eiszapfen herab. Die Fensterläden sind geöffnet, und aus den Fenstern im Erdgeschoß scheint heimeliges Licht. Eine Frau und ein kleines Mädchen gehen vom Haus weg, vielleicht sind sie auf dem Weg zur Kirche. Der Himmel hinter dem Haus leuchtet orange und rosafarben, es muss früh am Morgen oder am Abend sein. Postkarten mit Motiven dieser Art wurden um 1900 gerne als Weihnachtskarten versandt. Sie zeigen ein idyllisches, gemütliches Zuhause und verbreiten festliche und friedliche Stimmung.
Auch heute noch verschicken viele Menschen gerne Weihnachtspostkarten an all jene, die sie zur Weihnachtszeit nicht persönlich treffen können. Nostalgische Sujets, etwa eine Winterlandschaft wie diese, sind besonders beliebt, denn sie erinnern ein wenig an frühere Zeiten, als der Advent und Weihnachten noch nicht mit Hektik, aufwendigen Vorbereitungen und teuren Geschenken verbunden waren, sondern mit Freude, Stille und Einkehr. Ruhe und Nostalgie vermittelt auch diese Briefmarke, mit der jede Weihnachtspost, ob Postkarte oder Brief, gleich noch festlicher wird.
Grafikentwurf: Lisa Filzi Nennwert: 1,25 Euro Vorbezugstag: 06.11.2026 Ausgabetag: 13.11.2026 Ersttag: 1060 Wien Briefmarkengröße: 42,00 x 34,26 mm Odontometrische Zahl: 13¼ x 13½ Druck: Cartor Security Printers Druckart: Offsetdruck Auflage: 750.000 Sonderbriefmarken in Bögen zu 50 Stück Bestell-Nr.: 226480
Nussknacker dienen nicht nur zum Öffnen von Nüssen, sie sind auch eine weihnachtliche Dekoration mit langer Tradition. In der Adventzeit werden besonders viele Nüsse geknackt, denn zum Backen zahlreicher Sorten von Weihnachtskeksen wie etwa Vanillekipferl oder Nussecken braucht man geriebene oder gehackte Nüsse. Zum Öffnen der Nüsse kann man einfach einen Hammer verwenden oder Werkzeuge, die wie Zangen oder Schraubstöcke funktionieren. Origineller ist jedoch eine Nussknackerfigur, wie man sie in großer Zahl und vielfältigen Varianten auf Weihnachtsmärkten findet. Oft werden sie auch nur als Dekoration aufgestellt oder in winziger Form als Christbaumschmuck verwendet.
Populär wurden diese hölzernen Figuren im 19. Jahrhundert. E. T. A. Hoffmann schrieb das Weihnachtsmärchen „Nussknacker und Mäusekönig“, das 1845 von Alexandre Dumas adaptiert wurde. Darauf basiert das berühmte Ballett „Der Nussknacker“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Das Erzgebirge in Deutschland gilt als Zentrum der Spielwarenherstellung, und hier werden bis heute die traditionellen Nussknacker aus Holz hergestellt, denen der Kunsthandwerker Friedrich Wilhelm Füchtner aus Seiffen um 1870 ihre typische Form gab. Sie stellen meist charakteristische Figuren wie Soldaten, Gendarmen oder – wie auf der Briefmarke – einen König dar, die Nüsse knacken sie in ihrem großen Mund mittels eines Hebels an ihrer Rückseite. Nussknacker gelten auch als Beschützer des Hauses und als Symbol für Glück und Wohlstand – vielleicht werden sie deshalb gerne zu Weihnachten verschenkt und im Haus aufgestellt.
Grafikentwurf: Kirsten Lubach Nennwert: 1,25 Euro Vorbezugstag: 06.11.2026 Ausgabetag: 13.11.2026 Ersttag: 1060 Wien Briefmarkengröße: 32,00 x 39,00 mm Odontometrische Zahl: 13 x 13¼ Druck: Cartor Security Printers Druckart: Offsetdruck Auflage: 400.000 Sonderbriefmarken auf Rollen zu 50 Stück Bestell-Nr. RM50: 126711 Bestell-Nr. RM5: 126715
Seit nunmehr 80 Jahren ist die Industriellenvereinigung in Österreich die Schnittstelle zwischen heimischen Industrieunternehmen und der Politik.
Österreich ist heute eine moderne Industrienation. Die Geschichte der Interessenvertretung der heimischen Industrie reicht viele Jahrzehnte zurück. 1862 entstand die erste überregionale Interessenvertretung, der „Verein der Industriellen“. Im „Centralverband der Industriellen Österreichs“ schlossen sich mehrere kleinere Organisationen zusammen, während 1897 der „Bund der österreichischen Industriellen“ als Verband einzelner Firmen gegründet wurde. Diese drei Verbände fanden 1911 im vom Architekten Karl König errichteten Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz ihren Sitz. Nach dem Ende der Monarchie vereinigten sie sich zu einem Industriellenbund, der im Zuge des Anschlusses an das Deutsche Reich 1938 zerschlagen wurde. Am 18. November 1946 erfolgte schließlich die Gründung der „Vereinigung österreichischer Industrieller“, die 1996 in „Vereinigung der Österreichischen Industrie“ umbenannt wurde.
Die Organisation, heute kurz „Industriellenvereinigung“ oder IV genannt, ist ein Verein mit derzeit mehr als 5.000 Mitgliedern, der in eine Bundesorganisation, neun Landesgruppen und ein Büro in Brüssel gegliedert ist. Als freiwillige und parteipolitisch unabhängige Interessenvertretung vertritt die IV die Anliegen ihrer Mitglieder aus der Industrie und aus dem Bereich der industrienahen Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und ist bestrebt, den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken.
Grafikentwurf: Anita Kern Nennwert: 3,10 Euro Vorbezugstag: 06.11.2026 Ausgabetag: 06.11.2026 Ersttag: 1030 Wien Briefmarkengröße: 40,00 x 32,50 mm Odontometrische Zahl: 13½ x 13½ Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. Druckart: Offsetdruck Auflage: 160.000 Sonderbriefmarken in Bögen zu 50 Stück Bestell-Nr.: 226450
Ein außergewöhnliches Artefakt aus Keramik ist die farbenfrohe Weihnachtskrippe des Bildhauers und Keramik-Designers Michael Powolny.
Michael Powolny wurde 1871 in Judenburg in der Steiermark geboren. Er machte eine Hafnerlehre und besuchte die Fachschule für Tonindustrie in Znaim sowie die Wiener Kunstgewerbeschule, die heutige Universität für angewandte Kunst. 1906 gründete er gemeinsam mit Bernhard Löffler die „Wiener Keramik“, deren Produkte bald darauf von der Wiener Werkstätte vertrieben wurden. Ab 1909 unterrichtete Powolny an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er gilt als bedeutendster Keramik-Künstler des Wiener Jugendstils und ist vor allem für seine Putto-Figuren bekannt. Seine späteren Werke werden dem Art-déco-Stil zugeordnet. Powolny arbeitete aber nicht nur mit Keramik, sondern auch mit anderen Materialien, neben der Wiener Werkstätte war er unter anderem auch für die Porzellanmanufaktur Augarten und für Lobmeyr Glaswaren tätig. Michael Powolny verstarb 1954 in Wien.
Die große Keramik-Krippe schuf er 1920 im Auftrag des Stiftes Klosterneuburg. Sie ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt und kann daher einfach auf- und wieder abgebaut werden. Die Glasur wurde auf die rohe modellierte Tonmasse aufgebracht und erst anschließend gebrannt, sie wirkt leicht transparent. Bemerkenswert ist Marias Darstellung mit kürzeren Haaren, ohne Schleier und ohne die klassische blaue Bekleidung sowie ihre zentrale Positionierung in der Mitte der Krippe. Die Beschriftung „Et verbum caro factum est“ aus dem Johannesevangelium bedeutet „Und das Wort ist Fleisch geworden“.
Grafikentwurf: Kirsten Lubach Nennwert: 1,00 Euro Vorbezugstag: 06.11.2026 Ausgabetag: 27.11.2026 Ersttag: 3400 Klosterneuburg Briefmarkengröße: 40,00 x 33,00 mm Odontometrische Zahl: 13 x 13¼ Druck: Cartor Security Printers Druckart: Offsetdruck Auflage: 940.000 Sonderbriefmarken in Bögen zu 50 Stück Bestell-Nr.: 226490 Bestell-Nr. Maximumkarte: 492602
Ein Christbaum als außergewöhnliches philatelistisches Werk: Traditionelle Stickereikunst wird hier weltweit erstmals mit einem Goldfolien-Laminat veredelt.
Neben der Krippe steht der geschmückte Weihnachtsbaum bei den meisten Menschen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum Heiligen Abend. Mit einer gestickten Briefmarke in Form eines Christbaums kann man nun auch seine Weihnachtspost originell und festlich gestalten.
Nach der ersten Stickbriefmarke, dem Edelweiß aus 2005, und weiteren Ausgaben wie etwa dem gestickten Dirndl aus 2016 oder der Friedenstaube aus dem Vorjahr folgt nun ein gestickter Weihnachtsbaum. Entworfen und produziert wurde die Briefmarke wieder vom Vorarlberger Stickereiunternehmen Hämmerle & Vogel in Lustenau, das für seine innovativen textilen Lösungen bekannt ist. Dafür wurde aus einem tannengrünen Stickgarn die Form des Christbaums mit hochpräzisen Stickmaschinen auf ein dünnes Stickvlies aufgestickt und danach bei hoher Temperatur thermisch fixiert. Das Motiv zeigt sogar die typische Zähnung einer Briefmarke, die Landesbezeichnung und der Nominalwert sind ebenfalls gestickt. Für den besonderen goldschimmernden Effekt sorgt das anschließend aufgebrachte Goldfolien-Laminat, das sich nur mit den obersten Fadenschichten verbindet. Zuletzt wurde das wasserlösliche Stickvlies ausgewaschen. Die Briefmarke besticht durch ihre spannende Kombination aus traditioneller hauchzarter Stickerei und elegantem Goldfolien-Laminat, das ihr ein besonders festliches Aussehen verleiht. Mit der Schlaufe an der Spitze kann sie auch als Christbaumschmuck aufgehängt werden.
Grafikentwurf: Hämmerle & Vogel GmbH & Co KG Nennwert: 4,65 Euro Vorbezugstag: 05.11.2026 Ausgabetag: 05.11.2026 Ersttag: 6850 Dornbirn Briefmarkengröße: 43,00 x 50,00 mm Druck: Hämmerle & Vogel GmbH & Co KG Druckart: Guipure-Stickerei + Goldfolien-Laminat Auflage: 100.000 Blöcke zu 1 Stück Bestell-Nr.: 226440
Drei niedliche kleine Wichtel mit langen Bärten zieren diese bunte Weihnachtsbriefmarke und wünschen „Frohe Weihnachten“.
Wichtel haben ihren Ursprung in der skandinavischen Folklore, dort gelten sie als winzige freundliche Hausgeister, die die Menschen heimlich bei ihrer Arbeit unterstützen. Werden sie jedoch entdeckt, kommen sie nicht wieder. Auch in einigen Märchen der Brüder Grimm und in der isländischen Sage „Edda“ werden Wichtel erwähnt.
Aus diesen Geschichten haben sich verschiedene Bräuche zur Weihnachtszeit entwickelt, die die Hilfsbereitschaft der Wichtel in den Vordergrund rücken. Beliebt ist etwa das „Wichteln“, das in Schulklassen oder Freundeskreisen gerne gepflegt wird: Die Teilnehmenden besorgen jeweils für ein durch Auslosung bestimmtes anderes Gruppenmitglied ein Weihnachtsgeschenk. Ein recht neuer Brauch ist das Einladen eines Weihnachtswichtels durch das Anbringen einer gezeichneten oder gebastelten Wichteltür an einer Wand in der Wohnung. Kinder tauchen so in die Zauberwelt der Wichtel ein und können ihnen winzige Möbel bauen oder Kekse vor die Tür stellen. Dafür bekommen sie vom Wichtel kleine Geschenke oder auch einfache Aufgaben zugeteilt. Kommuniziert wird schriftlich über Wichtelbriefe, schließlich kann man einen Wichtel nicht sehen. So lernen Kinder auch, auf Bedürfnisse anderer Rücksicht zu nehmen, denn wenn ein Wichtel nicht gut behandelt wird, spielt er auch gerne lustige Streiche. Die drei Wichtel mit den bunten Zipfelmützen auf der Briefmarke bringen jedenfalls neben einem Weihnachtsbaum, einem Geschenk und einer Laterne auch viel fröhliche Weihnachtsstimmung!
Grafikentwurf: Lisa Filzi Nennwert: 1,00 Euro Vorbezugstag: 06.11.2026 Ausgabetag: 27.11.2026 Ersttag: 3400 Klosterneuburg Briefmarkengröße: 39,00 x 32,00 mm Odontometrische Zahl: 13¼ x 13 Druck: Cartor Security Printers Druckart: Offsetdruck Auflage: 750.000 Sonderbriefmarken auf Rollen zu 50 Stück Bestell-Nr. RM50: 126721 Bestell-Nr. RM5: 126725