Personen stehen vor einem emissionsfreien Zustellfahrzeug.

Ein Zeichen im Kampf gegen die Klimakatastrophe

Startschuss für emissionsfreie Zustellung in Innsbruck

31.05.2023 5 Min. Lesezeit
Neuigkeiten

Innsbruck setzt ein Zeichen im Kampf gegen die Klimakatastrophe

Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich gerade in den alpinen Regionen deutlich. Uschi Schwarzl, Innsbrucker Stadträtin für Umwelt, Energie und Mobilität, zeigt sich erfreut darüber, dass Innsbruck eine der ersten Städte Österreichs ist, in der die Post emissionsfrei zustellen wird. Sie betont die Wichtigkeit konkreter Maßnahmen und dass die Post hier mit gutem Beispiel vorangeht.

Arbeiten zur Umrüstung haben begonnen

Die Post hat bereits mit den Arbeiten zur Umrüstung begonnen. Insgesamt werden in vier Zustellbasen - drei in Innsbruck und eine in Vomp - über 60 Ladestationen für die E-Flotte installiert. Bis zum Jahresende werden 70 neue E-Fahrzeuge ausschließlich für die Zustellung in Innsbruck angeschafft sein, sodass insgesamt knapp 100 E-Fahrzeuge im Einsatz sein werden.

CO2-freie Zustellung durch vielfältige Fahrzeugtypen

Die Zustellung von Briefen, Werbesendungen und Printmedien wird über drei Zustellbasen in Innsbruck selbst abgewickelt, während die Paketzustellung aus dem Logistikzentrum Tirol in Vomp erfolgt. Rund 130 Zustellerinnen und Zusteller werden im Endausbau täglich CO2-frei zustellen - zu Fuß, mit E-Bikes, E-Mopeds oder E-Transportern.
Peter Umundum

Photovoltaik und Second-Life-Batterien als Teil des Konzepts

Die Österreichische Post erzeugt bereits einen Teil des benötigten Stroms selbst. Mit insgesamt 27 Photovoltaikanlagen und einer geplanten Erweiterung auf 20 Megawatt peak (MWp) wird grüne Energie für den Betrieb der E-Fahrzeuge gewonnen. Zudem setzt die Post auf Second-Life-Batterien, die nach Upgrade, Reparatur oder Recycling als stationäre Energiespeicher eingesetzt werden können.

E-Fahrzeuge: Effizient, kostengünstig und nachhaltig

Die E-Fahrzeuge der Post haben sich bereits seit 2011 im täglichen Einsatz bewährt. Sie eignen sich ideal für den Start-Stopp-Betrieb und werden von den Zustellerinnen und Zustellern sehr geschätzt. Der Lebenszyklus eines E-Fahrzeugs ist für die Post bereits heute kostengünstiger als der Einsatz eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Zudem weisen sie einen geringeren Verschleiß und niedrigere Energiekosten auf.

Ein großer Schritt in Richtung Klimaneutralität

Die Umstellung auf E-Mobilität in Innsbruck ist ein bedeutender Schritt in Richtung Klimaneutralität. Die Österreichische Post geht mit gutem Beispiel voran und setzt ein Zeichen für eine nachhaltigere Zustellung. Die vollständige Umstellung auf emissionsfreie Zustellung bis 2030 in ganz Österreich ist ein ehrgeiziges Ziel, das die Post mit ihrem Engagement für E-Mobilität und erneuerbare Energien verfolgt.
Peter Umundum

Grüne Zustellung in Innsbruck

Seit Februar 2024 wird in Innsbruck nur noch rein CO2- frei zugestellt. Dabei werden Pakete, Briefe, Printmedien und Werbesendungen von E-Fahrzeugen der Post völlig emissionsfrei zugestellt. Insgesamt hat die Post 126 Ladestationen errichtet und 145 E-Fahrzeuge in Betrieb genommen. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Das zeigt einmal mehr, dass die Post in eine grüne Zukunft investiert.