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Ersttag Treuebonusbriefmarke, SBM Heimische Vögel – Kiebitz, Ergänzungsmarkenblock Frühling
Treuebonusbriefmarke 2025 – Hibiskus
Blütenpracht
Mit einer wunderschönen Hibiskusblüte auf der Treuebonusbriefmarke bedankt sich die Österreichische Post bei ihren treuen Abonnent*innen.
Die Gattung Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen. Es gibt hunderte von Arten, ihre Heimat haben sie in tropischen und subtropischen Gebieten. Hibiskus wächst als krautige Pflanze, Strauch oder Baum, einige Arten sind mehrjährig und winterhart. Auffällig sind die prachtvollen Blüten, die aus jeweils fünf großen Kronblättern gebildet werden. Die Staubblätter sind zu einer Röhre verwachsen, die weit aus dem Blütenkelch herausragt. Nach dem Verblühen bilden sich Kapselfrüchte mit den Samen.
Hibiskusblüten beeindrucken mit ihren spektakulären Farben und Formen. Tropische Arten haben oft besonders große Blüten in leuchtenden Farben – von weiß über gelb, orange, rot und rosa bis zu violetten Farbtönen. Der Blütengrund ist manchmal dunkler gefärbt. Viele Zuchtsorten werden als Zimmerpflanzen verwendet oder in Parks und Gärten gepflanzt, sind aber meist nicht winterhart. Aus den Blütenblättern wird Tee gemacht, manche Sorten werden auch als Heilpflanzen oder zum Färben genutzt. Die üppigen Blüten symbolisieren Exotik und Fernweh, in einigen Ländern gelten sie als Nationalblume und verkörpern je nach Land Schönheit, Fröhlichkeit oder Macht. Hierzulande ist der Gartenhibiskus, auch Straucheibisch genannt, ein beliebter Strauch, der jeden Garten durch seine zahlreichen attraktiven Blüten bereichert. Hibiskus wird oft auch als Eibisch bezeichnet, mit dem Echten Eibisch ist er jedoch nur entfernt verwandt.
Kiebitz
Flugkünstler über dem Acker
Der Kiebitz, Österreichs Vogel des Jahres 2026, ist das dritte Motiv der Serie „Heimische Vögel“, in der die Österreichische Post in Kooperation mit BirdLife Österreich gefährdete Vögel vorstellt.
Der etwa taubengroße Kiebitz (Vanellus vanellus) ist mit seinem schwarz-weißen und metallisch grün schimmernden Gefieder und seinem Federschopf ein auffälliger Vogel auf Ackerflächen in der offenen Landschaft. Mit Glück kann man ihn von März bis Mai bei seinem rasanten und spektakulären „gaukelnden“ Balzflug über seinen Revieren beobachten.
Sein Nest legt der Kiebitz mitten im Acker auf dem Boden an, am liebsten in Gemeinschaft mit Artgenossen, denn bei der Abwehr von möglichen Fressfeinden helfen alle Kiebitze einer Kolonie zusammen. Dies nützt ihnen allerdings nichts gegen die Gefahren durch landwirtschaftliche Arbeiten. Ackerflächen sind ihr Ersatzlebensraum für verlorene Feuchtwiesen und mager bewachsene, ungestörte Flächen. Seit 1998 ist jeder zweite Kiebitz in Österreich verschwunden. In der Ampelliste von BirdLife Österreich, die Vogelarten nach dem Schutzbedarf einteilt, ist der Kiebitz in der höchsten Stufe Rot eingetragen, in Kärnten steht er kurz vor dem Aussterben. Um das zu verhindern, müssen die Gelege auf den Äckern geschützt und den Jungen Nahrungsflächen wie etwa Sutten, Feuchtstellen, Ackerraine und Brachflächen in der Umgebung der Brutplätze geboten werden. Vor allem auf Feuchtflächen können sich die Jungvögel kurz nach dem Schlüpfen gut selbstständig ernähren und im besten Fall im darauffolgenden Jahr für eigenen Nachwuchs sorgen.
Frühling
Das Erwachen der Natur
Nach den vier Jahreszeiten, dem Winter und dem Sommer ist der diesjährige Block mit Ergänzungsbriefmarken nun dem Frühling gewidmet.
Wiederum zieren wunderschöne Blüten diesen Block, der zehn Briefmarken mit sechs verschiedenen geringen Nominalwerten enthält. Diese können einzeln oder auch in einer Kombination ergänzend zu älteren Briefmarken verwendet werden, deren Wertstufen nicht mehr den aktuellen Tarifen entsprechen. Alternativ kann man ein Poststück auch nur mit Ergänzungsbriefmarken frankieren – durch die unterschiedlichen Werte können viele Tarifstufen abgedeckt werden.
Der Briefmarkenblock zeigt Blumenillustrationen in einem frühlingshaften gelbgrünen Farbton und ist in fröhlichem Rosa beschriftet. Die typische Frühlingsblume darauf ist die Narzisse, eine beliebte Gartenblume, die in zahlreichen Arten und unzähligen Hybridformen vorkommt. Narzissen sind Zwiebelpflanzen und gehören zur Familie der Amaryllisgewächse. Je nach Art und nach Region werden sie unter anderem auch als Märzenbecher oder Osterglocken bezeichnet, da sie typischerweise rund um die Osterzeit blühen. Die attraktiven Blüten weisen vielfältige Formen – groß oder klein, gefüllt oder ungefüllt – in weißen, gelben und orangen Farben auf. Charakteristisch ist die sogenannte Nebenkrone der Blüten, der innere Blütenkranz, der oft anders als die sechs äußeren Blütenhüllblätter gefärbt ist. Die meisten Narzissenarten haben ihren Ursprung in Südeuropa, in Österreich ist vor allem die Stern-Narzisse heimisch, die beim Narzissenfest im Salzkammergut die Hauptrolle spielt.
Wann:
14.03.2026 9:00 bis 13:00 Uhr
Präsentation 10:00 Uhr
Wo:
Stadtwerke-Hartberg-Halle, Wiesengasse 43, 8230 Hartberg
Gruppenbilder Bild 1
Bild Vortrag: © Österreichische Post AG
Theresa Radlingmaier (Markendesignerin), DI Markus Gaugl (Vizebürgermeister), Dr. Armin Lind (VÖPh, Region Süd), Lisa Filzi (Markendesignerin), Martina Prinz (Leitung Verkaufsstellen Philatelie Ö.Post AG), Brigitte Heiden (Markendesignerin), Bernhard Schwarz (Obmann ABSV Hartberg), Monika Pratter (BSV Hartberg)
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