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Sonderbriefmarke 250 Jahre Burgtheater
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250 Jahre Burgtheater
Kunst und Geschichte
Das Burgtheater in Wien ist nicht nur eines der bedeutendsten Schauspielhäuser der Welt, sondern auch eine historische Sehenswürdigkeit an der Wiener Ringstraße.
Seinen Ursprung hatte Österreichs Nationaltheater am Michaelerplatz an der Hofburg, wo Maria Theresia 1741 ein Haus für Ballspiele in ein Theater umbauen ließ. Dieses neue „Theater nächst der Burg“ wurde 1748 eröffnet. Am 17. Februar 1776 erhob es Kaiser Joseph II. zum „Teutschen Nationaltheater“, das nun unter die Verwaltung des Hofes fiel. Im Zuge der Umgestaltung der Wiener Ringstraße übersiedelte das mittlerweile „k. k. Hofburgtheater“ genannte Theater 1888 in das neu errichtete, von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer geplante heutige Haus am Ring. Die Decken über den Feststiegen gestalteten Gustav Klimt, sein Bruder Ernst und Franz Matsch. 1945 zerstörten eine Bombardierung und ein nachfolgendes Feuer die Bühne und den Zuschauerraum, bereits 1955 wurde das Gebäude in historischer Form wieder aufgebaut. Die 31 Meter breite Bühne ist mit einem hochmodernen Drehzylinder für schnelle Szenenwechsel ausgestattet. Eine Besonderheit des Hauses ist der auf der Sonderbriefmarke abgebildete, in Hochprägung gedruckte „Blasengel“: Diese Windfahne auf dem Dach bildet den Abschluss der historischen Luftbrunnenanlage, eines komplexen Belüftungssystems für den Zuschauerraum.
Das Burgtheater ist mit rund 70 Ensemblemitgliedern das größte Theater im deutschsprachigen Raum. An „der Burg“ werden nicht nur große Klassiker aufgeführt, sondern mit Uraufführungen auch neue Wege der Theaterkunst beschritten.
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Nennwert: 3,50 Euro
Vorbezugstag: 06.03.2026
Ausgabetag: 20.03.2026
Ersttag: 1010 Wien
Briefmarkengröße: 50,00 x 33,60 mm
Odontometrische Zahl: 14½ x 14¼
Druckart: Offsetdruck und Hochprägung
Auflage: 120.000 in Bögen zu 50 Stück
Bestell-Nr.: 226090
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